Lion Air Services

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Lion Air Services
Dassault Falcon 2000 der Lion Air Service
IATA-Code:
ICAO-Code: WGT
Rufzeichen: WORLDGATE
Gründung:
Sitz: George Town, Cayman IslandsCayman Islands Cayman Islands
Heimatflughafen:

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

Flottenstärke: 11
Ziele: national und international

Lion Air Services ist ein Lufttransportdienstleister mit Sitz in George Town auf den Cayman Islands und Basis auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Es ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Volkswagen AG[1] und führt ausschließlich für diese Flüge durch. In der Presse und im Außenauftritt der Volkswagen AG wird er daher auch als Volkswagen Air Service bezeichnet.

Aufgabenbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Bericht des Spiegels werden neben Flügen mit dienstlichem Hintergrund von Wolfsburg aus zu den diversen Produktionsstätten auf der ganzen Welt auch Shuttle-Services am Wochenende für hochgestellte Mitarbeiter durchgeführt, vor allem „alle Konzernvorstände, viele Vorstände der zwölf Marken sowie etliche Generalbevollmächtigte laut ihren Verträgen“.[2]

Die Firma ist seit 1995 auf den Cayman Islands eingetragen. Das geschieht laut Volkswagen nicht aus steuerlichen, sondern aus Sicherheitsgründen,[3] da der Halter der Luftfahrzeuge nicht sofort erkennbar sei.[4]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Mai 2016 besteht die Flotte der Lion Air Services aus elf Geschäftsreiseflugzeugen.[5]

Flugzeugtyp aktiv bestellt Luftfahrzeugkennzeichen
Airbus A319CJ 01 VP-CVX
Dassault Falcon 7X 06 VP-CSG, VP-CSW, VP-CGS, VP-CUH, VP-CMW, VP-CRS
Dassault Falcon 900EX 03 VP-CGD, VP-CGE, VP-CLB
Dassault Falcon 2000 01 VP-CGC
Gesamt 11 -

Aufgrund des als „Dieselgate“ bezeichneten Abgasskandals, der im September 2015 bekannt wurde, beschloss VW, die Flotte zu verkleinern. Nach Medienberichten soll der A319CJ verkauft werden und auch bei den Dassault Falcon Maschinen veräußert werden, genauere Angaben wurden nicht gemacht.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anteilsbesitz gem. §§ 285 und 313 HGB für die Volkswagen AG und den Volkswagen Konzern zum 31. Dezember 2013. In: volkswagenag.com. Volkswagen AG, 2014, S. 6, abgerufen am 24. Februar 2015 (PDF).
  2. Konzerneigene Flotte: VW-Manager dürfen kostenlos im Firmenjet fliegen. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  3. Der Ärger mit den Privatjets. In: Handelsblatt. 13. Mai 2015, abgerufen am 7. April 2016.
  4. Ulrich Exner: Warum VW seine Firmenjets in einer Steueroase meldet. In: Die Welt. 26. Januar 2016, abgerufen am 7. April 2016.
  5. airframes.org: AIRFRAMES.ORG - Aircraft Database - airline WGT fleet. In: www.airframes.org. Abgerufen am 10. Mai 2016.
  6. VW verkauft seinen Business-Airbus. In: Handelsblatt. 10. Dezember 2015, abgerufen am 7. April 2016.