Vordingborg
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Dänemark | |||
| Region: | Sjælland | |||
| Kommune (seit 2007): |
Vordingborg | |||
| Koordinaten: | 55° 0′ N, 11° 55′ O | |||
| Gegründet: | ca. 1100 | |||
| Einwohner: (2016[1]) |
11.908 | |||
| Postleitzahl: | 4760 | |||
| Website: | www.vordingborg.dk | |||
Sicht von der Schlossruine auf den Hafen |
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Die dänische Hafenstadt Vordingborg (dt. Vordingburg) befindet sich im äußersten Süden von Seeland am Masnedsund. Hier führt die Storstrømsbroen nach Falster, eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke, die Teil der Vogelfluglinie (Bahnverkehr) ist. Die alte Kommune war 176,4 km² groß. Seit dem 1. Januar 2007 besteht die Kommune Vordingborg in der Region Sjælland aus den alten Kommunen Langebæk, Møn, Præstø und Vordingborg. Auf einer Fläche von nun insgesamt 621 km² wohnen 45.806 Einwohner (Stand 1. Januar 2016[1]). Vordingborg gehört zur Kirchspielgemeinde Vordingborg Sogn.
Inhaltsverzeichnis
Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vordingborg liegt etwa 17 km südwestlich von Præstø, 28 km westlich von Stege, 29 km südlich von Næstved, 31 km nördlich von Nykøbing Falster, 53 km nordöstlich von Rødby und 92 km südwestlich von Kopenhagen.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Jahr 1353 wurde im hiesigen Schloss Königin Margarethe I. geboren, die zu ihrer Zeit die mächtigste Frau Europas war. Auf Schloss Vordingborg wurde 1365 der erste Frieden von Vordingborg geschlossen. Unter Margarethes Nachfolger König Erik VII. erfolgte 1435 der zweite Frieden von Vordingborg mit Graf Adolf VIII. von Schauenburg und den Städten der Hanse unter Führung Lübecks.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde (1. Januar):
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Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eine sehr bekannte Touristenattraktion ist das Wahrzeichen von Vordingborg, der Gänseturm (dänisch: Gåsetårn). Er wurde von 1362 bis 1365 für Valdemar Atterdag erbaut und ist einer der am besten bewahrten Mittelaltertürme in Skandinavien.
Knudsby Stordysse (Nr. 88961), am Orebyvej, der Langdolmen im Oreby Skov und der Milehøj liegen nordwestlich der Stadt am Anfang der Halbinsel Knudshoved Odde.
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Meïr Aron Goldschmidt (1819–1887), Verleger und Schriftsteller
- Peter Andreas Heiberg (1751–1841), dänischer Satiriker
- Jesper Juul (* 1948), dänischer Familientherapeut
- Carl Georg Lange (1834–1900), Neurologe, Psychiater und Psychologe
- Morten Olsen (* 1949), dänischer Fußballspieler und Trainer
- Anders Trentemøller (* 1974), dänischer Techno- und Houseproduzent
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
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