Vorstadtweiber

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Seriendaten
Originaltitel Vorstadtweiber
Vorstadtweiber Logo ORF.jpg
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2014
Produktions-
unternehmen
MR Film
Länge ca. 55 Minuten
Episoden 20+ in 2 Staffeln
Genre Dramedy
Regie Sabine Derflinger, Harald Sicheritz
Drehbuch Uli Brée
Erstausstrahlung 12. Jänner 2015 auf ORF eins
Besetzung

Vorstadtweiber ist eine österreichische Fernsehserie, die die „bessere Gesellschaft“ der Wiener Nobelbezirke persifliert. Die Erstausstrahlung war am 12. Jänner 2015 auf ORF eins, seit 5. Mai 2015 wurde die Serie in Deutschland von Das Erste gezeigt, und SRF zwei sendet die Serie seit 25. Mai 2015. Bereits vor Beginn der ersten, zehnteiligen Staffel wurde eine zweite Staffel angekündigt.[1][2]2017 begannen die Dreharbeiten zur dritten Staffel.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wird seit 2014 von der MR Film produziert und seit Jänner 2015 bei ORF eins ausgestrahlt. Ab Mai 2015 wurde die erste Staffel bei der ARD gesendet. Ende Jänner 2015 wurde der Auftrag für die zweite Staffel fixiert.[3] Die Dreharbeiten für die zweite Staffel haben im Frühjahr 2015 begonnen[4] und wurden im Herbst 2015 abgeschlossen, im ORF zu sehen war diese Staffel ab 14. März 2016.[5] Die Rechte für die Serie wurden auch an das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verkauft.[6] Bereits während der Produktion der zweiten Staffel begannen die Vorbereitungen für eine dritte Staffel, die ab Herbst 2016 gedreht und 2017 ausgestrahlt werden soll.[7][8][9]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie beginnt mit einer Szene vom Begräbnis des Ministerialrates Josef Steinberg. In Form eines Rückblickes wird sodann jener Hergang geschildert, der zum gewaltsamen Tod des Ministerialrats führte. Hierbei sind Eifersucht, Hass und Gier jene Motive, die viele der Beteiligten gegen den Ministerialrat hegen. Dieser will sich einerseits von seiner Ehefrau Waltraud trennen und zugleich das Verhältnis zu seiner Geliebten Nico legalisieren. Nico wird von Francesco in Zusammenhang mit seiner ehemaligen Beziehung zu Minister Schnitzler erpresst. Der Ministerialrat gefährdet aber auch einen geheimen Plan seiner Freunde, die sich mit Grundstücksspekulation großen Reichtum verschaffen wollen: Steinberg ist für die Umweltverträglichkeitsprüfung eines Autobahnprojekts zuständig. Die Insiderinformation über die geplante Autobahn hat der Immobilienmakler Georg Schneider durch seine intime Beziehung zum Minister erhalten. Letztlich bekommt aber auch der Minister Wind von den Geschäften seines Geliebten und sieht in der Umweltverträglichkeitsprüfung eine Chance, die Blase platzen zu lassen. Beim Begräbnis von Ministerialrat Steinberg werden die Ehefrauen der Spekulanten verhaftet, denn die Spekulationsgeschäfte lauten auf ihre Namen. Zusätzlich gerät Maria Schneider in den Verdacht, den Ministerialrat Josef Steinberg erschossen zu haben. Der wahre Mörder des Ministerialrates, Minister Schnitzler, wird hingegen als neuer Kanzlerkandidat gehandelt. In der Schlussszene der ersten Staffel unternimmt Maria Schneider einen Mordversuch an ihrem Mann.

Zweite Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Staffel sind Maria, Nico und Waltraud zerstritten. Während Waltraud Maria immer noch übel nimmt, dass sie als Simons Mutter das Erbe ihres verstorbenen Mannes verwalten darf, sitzt Nico, von ihren Freundinnen im Stich gelassen, im Gefängnis. Zudem stellt sich überraschend heraus, dass nicht nur Waltraud, sondern auch Maria schwanger ist, was diese zunächst nicht hinnimmt. Durch das Verhandlungsgeschick ihrer Anwältin Tina wird Nico für eine hohe Strafzahlung aus dem Gefängnis entlassen. Da sie allerdings einen hohen Schuldenberg angehäuft hat, nimmt sie das Angebot von Tina, ihr neu übernommenes Lokal zu leiten, an. Unterdessen stecken Caro und Hadi in einer Ehekrise. Sie sehen sich gezwungen, eine Sexualtherapeutin aufzusuchen. Georg konnte Marias Mordversuch überleben und muss vorerst im Rollstuhl sitzen, weswegen die Familie Schneider in ein neues, barrierefreies Haus umzieht. Einen Karrieresprung machte Sabine, sie sitzt in einer beratenden Position im Umweltministerium und schmiedet weiterhin Pläne, die Machenschaften Hadis, Georgs und Bertrams auffliegen zu lassen. Zudem ist sie nun mit Helga zusammen, die ebenfalls großes Interesse an der Aufdeckungsarbeit hat. In der Schlussszene der zweiten Staffel schießt Nicoletta mit Jörg Pudschedls Waffe auf Joachim Schnitzler. Die Kugel verfehlt ihn, allerdings wird Walli von einem Querschläger getroffen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf ORF eins hatte die erste Staffel im Schnitt 856.000 Zuseher, was einem Gesamtmarktanteil von durchschnittlich 28 Prozent entspricht. Die höchste Einschaltquote erreichte die fünfte Folge mit 984.000 Zusehern. In der ORF TVthek waren die ersten zehn Folgen mit 1,2 Mio. Abrufen (bis 8. März 2015) die erfolgreichste fiktionale Serie seit dem Start der Plattform.[10] Die Serie löste nach ihrer Premiere Kontroversen in der österreichischen Medienlandschaft aus. Während die ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner die Serie als unterhaltsame, qualitativ hochwertige und auf die Nähe zum Publikum ausgerichtete österreichische Fiktion bezeichnete und Isabella Wallnöfer von der Presse die Dialoge als giftiger als beim US-Vorbild Desperate Housewives lobte,[11] bemängelte der Journalist Maciej Tadeusz Palucki von der Onlineausgabe derselben Zeitung die klischeehaften und wenig unterschiedlichen Figuren und den flachen Humor.[12] Auch Guido Tartarotti bekrittelte im Kurier die karikaturhaften Figuren.[13]

In den deutschen Medien fiel das Urteil negativer aus. Ursula Scheer von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb etwa: Man müsste schon sehr viel Geduld mitbringen, bis der Korruptions-Plot und das Spiel, wer wen übers Ohr haut, halbwegs interessant werden.[14] Marie Schmidt, Redakteurin der Wochenzeitung Die Zeit, meinte: Es tut einem ein bisschen leid um formidable Schauspieler wie Nina Proll, Simon Schwarz und Bernhard Schir. Und besonders um das Charaktergesicht von Gerti Drassl, das sich gelegentlich zu einer zuckrigen Puppenfratze verzieht, als wollte sie das Luxusweibchen-Getue doch noch ins Groteske ziehen.[15] Trotzdem erreicht die erste Folge der Serie im Ersten einen überdurchschnittlichen Marktanteil bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von 9,3 %, und beim Gesamtpublikum war sie am Tag der Erstausstrahlung die meistgesehene Sendung.[16][17]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünf Darsteller (Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Proschat Madani, Juergen Maurer und Simon Schwarz) wurden 2015 für eine Romy nominiert.[18] Die Produzenten der Serie, Oliver Auspitz, Andreas Kamm und Kurt Mrkwicka, wurden mit der Akademie-Romy in der Kategorie Bester Produzent TV-Film ausgezeichnet.[19] Gerti Drassl wurde 2017 mit dem Deutschen Schauspielerpreis als beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle für ihre Darstellung in Vorstadtweiber geehrt.[20]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Schauspieler Hauptrolle
(Staffel)
Nebenrolle
(Staffel)
Gastauftritte
(Staffel)
Anmerkungen (mit Handlungshinweisen)
Maria Schneider Gerti Drassl 1.01– Hausfrau, Ehefrau von Georg, Kundin von Timo, Patientin von Felix, Mutter von Simon, schwanger von Timo ab 2.01, Patientin von Barbara
Waltraud „Walli“ (von) Steinberg Maria Köstlinger 1.01– verarmte Adelige, Ehefrau bzw. ab 1.08 Witwe von Josef, Ex-Affäre mit Simon, Patientin von Felix, Mutter von Josefine
Nicoletta „Nico“ Huber Nina Proll 1.01– Inhaberin einer Nobelboutique, verkaufte illegale Ware, Ex-Affäre mit Josef, taucht vor der Steuerfahndung unter, arbeitet nach ihrer Haftentlassung im Edelrestaurant „Sattsam“ ihre Schulden ab
Georg „Schorsch“ Schneider Juergen Maurer 1.01– Immobilienmakler, Ehemann von Maria, Vater von Simon, Affäre mit Joachim, Affäre mit Francesco, Patient von Barbara
Dr. Hadrian „Hadi“ Melzer Bernhard Schir 1.01– in 1.01–2.04 Bankdirektor, Ehemann von Caroline, Ex-Mann und Affäre von Sylvia, Vater von Pia, seit 2.07 neuer Parteiobmann der Opposition, Patient von Barbara
Bertram „Berti“ Selig Lucas Gregorowicz 1.01– Lobbyist, stammt aus Deutschland, in 1.01–1.05 Geliebter von Caroline, ab 1.07 Geliebter von Sabine
Caroline „Caro“ Melzer geb. Schinnagl Martina Ebm 1.01– Ex-Sekretärin und Ehefrau von Hadrian, in 1.01–1.05 Affäre mit Bertram, Ziehmutter von Pia, Tochter von Marianne, Patientin von Barbara
Sabine Herold Adina Vetter 1.01– mittellose Ex-Gattin von Peter Herold, ab 1.07 Geliebte von Bertram, ab 2.01 im Umweltministerium tätig, ab 2.01 Lebensgefährtin von Helga, Affäre mit Felix
Anna Schneider Gertrud Roll 1.01– Mutter von Georg, wohnt bis 2.01 bei ihm, zieht zu Sylvia in 2.01, danach in Indien, in 2.09 wieder da (zur Beerdigung von Sylvia)
Josef „Joschi“ (von) Steinberg † Simon Schwarz 1.01–1.08 2.03– Ministerialrat, Ehemann von Waltraud, in 1.01–1.05 Affäre mit Nicoletta, wird in 1.08 von Joachim ermordet
František „Francesco“ Kovacs Xaver Hutter 1.01– Friseur, lieferte Nicoletta illegale Ware und erpresst sie dann damit, Affäre mit Georg, Ex-Geliebter von Joachim
Simon Schneider Johannes Nussbaum 1.01– Sohn von Maria und Georg, Mitschüler und Ex-Freund von Laura, Ex-Affäre mit Waltraud, Vater von Josefine, Haupterbe von Josef
Sylvia Melzer † geb. Schneider Julia Stemberger 2.01–2.08 Schwester von Georg, Tochter von Anna, Mutter von Pia, Ex-Frau und Affäre von Hadrian, Alkoholikerin, Suizid in 2.08
Pia Melzer Victoria Nikolaevskaja 1.01– Tochter von Sylvia und Hadrian, Ziehtochter von Caroline
Joachim Schnitzler Philipp Hochmair 1.02– Minister, in 1.01–1.08 Affäre von Georg, Ex-Geliebter von Francesco, Mörder von Josef, Parteiobmann, Kanzlerkandidat, Patient von Felix, Nachfolger von Strobl
Helga Pariasek Sandra Cervik 1.01– Haushälterin von Bertram, saß eine Haftstrafe wegen Mordes an ihrem Ehemann ab, Lebensgefährtin von Sabine ab 2.01
Dr. Tina Mossaheb Proschat Madani 1.01– Anwältin von Waltraud und Josef in 1.10 von allen „Vorstadtweibern“ und Helga, Ehefrau von Felix, Kundin von Timo, ab 2.01 Inhaberin des Edelrestaurants „Sattsam“
Laura Zoë Straub 1.04–1.08, 2.01 Mitschülerin und Ex-Freundin von Simon
Marianne Schinnagl Erika Deutinger 1.05, 1.07, 1.08, 2.02 Mutter von Caroline
Timo Peter Marton 1.04–1.06, 1.08, 2.02– Callboy
Bruno Pudschedl Branko Samarovski 1.01, 1.04, 1.08–1.10, 2.03– Steuerfahnder, Ehemann von Franziska, Vater von Jörg, leitet die Ermittlungen gegen Francesco und Nicoletta
Jörg Pudschedl Thomas Mraz 1.01, 1.09–1.10, 2.02– Major der Kriminalpolizei, Sohn von Bruno und Franziska, leitet die Ermittlungen im Mordfall Josef, Patient von Barbara
Franziska Pudschedl Susi Stach 1.09–1.10, 2.02– Ehefrau von Bruno, Mutter von Jörg
Minister Strobl Helmut Bohatsch 1.03, 1.05, 2.04-2.08 Vorgänger von Schnitzler, wird von diesem, nach einem gescheiterten Suizidversuch, aus dem Fenster gestoßen.
Dieter West Michael Dangl 1.01, 1.09–1.10, 2.02– Journalist
Dr. Felix Heldt Michael Masula 2.01– Leiter einer Schönheitsklinik, Gynäkologe, Ehemann von Tina, Affäre mit Sabine, Vater von Vanessas zweitem Kind
Bernd Lang Lukas Watzl 2.06– 1.09 Wahlkampfmanager
Vanessa Hilde Dalik 2.01, 2.05–2.08 zweifache Helikopter-Mutter, Ehefrau von Günter, Ex-Angestellte von Felix, schwanger von Felix
Günter Matthias Franz Stein 2.04, 2.06–2.08 Ehemann von Vanessa
Dr. Barbara Bragana Nicole Beutler 2.01– Sexual- und Paartherapeutin
Melanie Katharina Haudum 2.05, 2.08–2.09 Krankenschwester und Hebamme, Angestellte von Felix
Sedlacek Klaus Ofczarek 2.07, 2.09 Portier im Stundenhotel

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Titel[21] Erstausstrahlung AT Erstausstrahlung DE Regie Drehbuch Marktanteil AT Marktanteil DE
1.01 Heile Welt 12. Jänner 2015 5. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 Jahren), 35 % (14–49 J) 17 % (ab 3 J), 9,3 % (14–49 J)
1.02 Scheinwelten 12. Jänner 2015 5. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 J), 33 % (14–49 J) 16,7 % (ab 3 J), 9,7 % (14–49 J)
1.03 Heimlichkeiten 19. Jänner 2015 12. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 J), 35 % (14–49 J) 11,5 % (ab 3 J), 7,3 % (14–49 J)
1.04 Gemeinheiten 26. Jänner 2015 19. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 26 % (ab 3 J), 33 % (14–49 J) 14 % (ab 3 J), 8,1 % (14–49 J)
1.05 Lügen 2. Februar 2015 26. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 29 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,6 % (ab 3 J), 8,6 % (14–49 J)
1.06 Schamlos 9. Februar 2015 2. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 8,9 % (14–49 J)
1.07 Wahrheiten 16. Februar 2015 9. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 9,9 % (14–49 J)
1.08 Rundumschlag 23. Februar 2015 16. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 34 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 8,4 % (14–49 J)
1.09 Jagdgesellschaft 2. März 2015 23. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 37 % (14–49 J) 12,5 % (ab 3 J), 8,5 % (14–49 J)
1.10 Schluss mit Lustig 9. März 2015 30. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 39 % (14–49 J) 12,1 % (ab 3 J), 8,5 % (14–49 J)
2.01 Folge 11 14. März 2016 10. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 39 % (14–49 J) 14,4 % (ab 3 J), 9,3 % (14–49 J)
2.02 Folge 12 21. März 2016 17. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 34 % (14–49 J) 12,3 % (ab 3 J), 8,2 % (14-49 J)
2.03 Folge 13 4. April 2016 31. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 27 % (ab 3 J) 11 % (ab 3 J), 6,9 % (14-49 J)
2.04 Folge 14 11. April 2016 7. Juni 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J) 11,7 % (ab 3 J), 7,9 % (14-49 J)
2.05 Folge 15 18. April 2016 14. Juni 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J) 10,5 % (ab 3 J), 5,9 % (14-49 J)
2.06 Folge 16 25. April 2016 28. Juni 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 11,2 % (ab 3 J), 7,6 % (14-49 J)
2.07 Folge 17 2. Mai 2016 5. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 9,6 % (ab 3 J), 6,2 % (14-49 J)
2.08 Folge 18 9. Mai 2016 12. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 26 % (ab 3 J) 10,8 % (ab 3 J), 8,7 % (14-49 J)
2.09 Folge 19 23. Mai 2016 19. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 24 % (ab 3 J) 10,4 % (ab 3 J), 7 % (14-49 J)
2.10 Folge 20 30. Mai 2016 26. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 10 % (ab 3 J), 7,5 % (14-49 J)

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Ausstrahlung der ersten Staffel kam es zu mehreren Beschwerden an die österreichische Medienbehörde KommAustria. So wurde im Jänner 2015 bekannt, dass man Vorwürfe prüft, wonach Kennzeichnungspflichten verletzt wurden.[22] Der ORF wies damals den Verdacht auf Produktplatzierung zurück, und auch die KommAustria sah nach der Prüfung der Beschwerde keinen Verstoß gegen Werbebestimmungen.[23][24]

In der sechsten Folge der ersten Staffel hatte der ORF eine Dialogszene entfernt, worin Heinz-Christian Strache, der Parteivorsitzende der FPÖ, als schwul bezeichnet wird.[25] Als bekannt wurde, dass der entsprechende Dialogteil in der Fassung für Hörbehinderte im Untertitel weiter zu lesen war, beschwerte sich Strache bei der Medienbehörde. Die Beschwerde wurde zwei Monate später mit der Begründung abgewiesen, dass eine derartige Behauptung nicht aufgestellt wurde.[26]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uli Brée: Vorstadtweiber – Am Anfang war die Lüge: Wie alles begann. Roman. Residenz-Verlag, Salzburg 2016, ISBN 978-3-7017-1675-3
  • Patrick Fux: Vorstadtweiber: Das Buch zur Kultserie, Styria-Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-222-13527-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Vorstadtweiber“: Hausfrauen verzweifeln ab Jänner im ORF, derStandard.at, Artikel vom 18. Dezember 2014, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  2. „Vorstadtweiber“ starten im deutschen TV, TV-Butler.at
  3. Nun fixiert: Zweite Staffel „Vorstadtweiber“ für ORF, derStandard.at, Artikel vom 31. Jänner 2015, abgerufen am 1. Februar 2015.
  4. Starker Start der „Vorstadtweiber“ in Deutschland, kurier.at am 6. Mai 2015
  5. Sabine Derflinger und die Schamlosigkeit der „Vorstadtweiber“, derStandard.at, Artikel vom 8. März 2015, abgerufen am 8. März 2015.
  6. ORF verkauft Serie „Vorstadtweiber“ in die Schweiz, derStandard.at, Artikel vom 17. April 2015, abgerufen am 18. April 2015.
  7. Vorstadtweiber: Dritte Staffel steht. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  8. Wann kommt Vorstadtweiber Staffel 3? 2017 bringt noch mehr schwarzen Humor. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  9. Vorstadtweiber: Staffel 3 verzögert sich. Abgerufen am 1. Februar 2017.
  10. „Vorstadtweiber“: ORF bilanziert mit beachtlichen Zahlen, Kurier, Artikel vom 11. März 2015, abgerufen am 29. April 2015
  11. „Vorstadtweiber“: Desperat in Wien-Grinzing, Die Presse, Artikel vom 9. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  12. „Vorstadtweiber“: Eine Serie zum Verzweifeln, DiePresse.com, Artikel vom 13. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  13. Ein wenig lästig, Kurier.at, Kolumne vom 13. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  14. Im Biotop der Luxusluder, Ursula Scheer, FAZ am 5. Mai 2015
  15. Serie Vorstadtweiber – Hicks und Hihi, Marie Schmidt, Die Zeit am 5. Mai 2015
  16. ARD-„Vorstadtweiber“ starten mit Tagessieg, Alexander Krei, dwdl.de am 6. Mai 2015
  17. «Vorstadtweiber» begeistern junge Zuschauer, Manuel Nunez Sanchez, Quotenmeter.de am 6. Mai 2015
  18. Romy 2015: Chancen für „Vorstadtweiber“, orf.at, Artikel vom 4. März 2015, abgerufen am 4. März 2015.
  19. 13 Auszeichnungen für den ORF bei der „Romy 2015“. APA-Meldung vom 25. April 2015, abgerufen am 26. April 2015.
  20. orf.at: Deutscher Schauspielerpreis an „Vorstadtweib“ Gerti Drassl. Artikel vom 22. September 2017, abgerufen am 23. September 2017.
  21. In Österreich wurden die Folgen ohne Titel ausgestrahlt, angegeben sind daher jene der ARD.
  22. Medienbehörde prüft „Vorstadtweiber“, derStandard.at, Artikel vom 15. Jänner 2015, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  23. „Vorstadtweiber“: Modeboutique keine unerlaubte Werbung, derStandard.at, Artikel vom 3. März 2015, abgerufen am 29. April 2015.
  24. Keinesfalls „08/15“: „Vorstadtweiber“ punkten im ORF, derStandard.at, Artikel vom 13. Jänner 2015, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  25. ORF entfernt „schwulen Strache“ aus der Serie „Vorstadtweiber“, derStandard.at, APA-Meldung vom 10. Februar 2015, abgerufen am 10. Februar 2015.
  26. „Vorstadtweiber“: Strache blitzt bei Medienbehörde ab, derStandard.at, APA-Meldung vom 3. April 2015, abgerufen am 29. April 2015.