Vrbno pod Pradědem

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Vrbno pod Pradědem
Wappen von Vrbno pod Pradědem
Vrbno pod Pradědem (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Bruntál
Fläche: 6891 ha
Geographische Lage: 50° 7′ N, 17° 23′ O50.12083333333317.383055555556545Koordinaten: 50° 7′ 15″ N, 17° 22′ 59″ O
Höhe: 545 m n.m.
Einwohner: 5.521 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 793 26
Verkehr
Bahnanschluss: Milotice nad Opavou–Vrbno pod Pradědem
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Helena Kudelová (Stand: 2006)
Adresse: Nádražní 389
793 26 Vrbno p. Pradědem
Gemeindenummer: 597961
Website: www.vrbnopp.cz

Vrbno pod Pradědem (deutsch Würbenthal) ist eine Stadt im Okres Bruntál in Tschechien. Sie liegt im Altvatergebirge, 12 km nordöstlich des Altvaters. Im Talkessel nördlich von Vrbno bildet sich die Oppa aus dem Zusammenfluss ihrer Quellflüsse, der Schwarzen, Weißen und Mittleren Oppa. Westlich der Stadt auf dem Burgberg befinden sich Reste der Burg Fürstenwalde. Vrbno ist der Mikroregion Vrbensko angeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste heute bekannte Siedlung stammte aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort wurde am 24. Juni 1611 durch Heinrich von Würben zur Stadt erhoben.

Am 5. Dezember 1880 erhielt der Ort Bahnanschluss durch die Staatsbahn Ebersdorf–Würbenthal.

Die Stadt Würbenthal hatte am 1. Dezember 1930 3.984 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 3.934. Zwischen 1938 und 1945 gehörte Würbenthal zum Landkreis Freudenthal.

Aufgrund der so genannten Beneš-Dekrete wurde der Anteil der deutschen Bevölkerung 1945 enteignet und vertrieben. Am 22. Mai 1947 hatte Würbenthal 2.327 Bewohner.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1882 bis 1905 Emil Grohmann
  • 1905 bis 1909 Hugo Grohmann (Der letzte Ehrenbürger von Würbenthal)
  • 1909 bis 1912 Karl Schittenhelm
  • 1912 bis 1920 Josef Nitsch
  • 1920 bis 1930 Rudolf Ulrich
  • 1930 bis 1934 Otto König
  • 1934 bis 1938 Josef Thiel
  • 1938 bis 1945 Emil Zöllner
  • zur Zeit Helena Kudelova

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Vrbno pod Pradědem gehören die Ortsteile Bílý Potok (Weissbach), Mnichov (Einsiedel), Vidly (Gabel) und Železná (Buchbergsthal).

Der Ortsteil Einsiedel hatte am 1. Dezember 1930 2.214 Einwohner, am 17. Mai 1939 2.100 und am 22. Mai 1947 waren es 788 Bewohner.

Der Ortsteil Buchbergsthal hatte am 1. Dezember 1930 828 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 800 und am 22. Mai 1947 524 Bewohner.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Othmar Kloske: Chronik von Würbenthal (Beitrag zum 300 jährigen Stadt-Jubiläum 1611-1911). Würbenthal 1911 Selbstverlag des Verfassers.
  • Spolek Přátel Vrbenska: Vrbno pod Pradědem – Ohlédnutí za minulostí dávnou i nedávnou. 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vrbno pod Pradědem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)