W&W (DJ-Duo)

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W&W
Logo des DJ-Duos

Logo des DJ-Duos
Wardt van der Harst (links) & Willem van Hanegem (rechts) beim Breda Dance Music Festival 2017
Wardt van der Harst (links) & Willem van Hanegem (rechts) beim Breda Dance Music Festival 2017
Allgemeine Informationen
Herkunft NiederlandeNiederlande Haarlem (Derzeitiger Aufenthaltsort)
Genre(s) Big-Room, House, Trance
Gründung • 2007 (W&W)
• 2017 (NWYR)
Website wandwmusic.com/
Aktuelle Besetzung
Produzent, DJ
Willem van Hanegem (* 1987)
Produzent, DJ
Wardt van der Harst (* 1988)

NWYR Logo.png
Logo des Sideprojekts NWYR

W&W ist ein niederländisches EDM-Duo, bestehend aus Willem van Hanegem und Wardt van der Harst.[1] Sie feierten im Bereich der Trance-Musik unter anderem mit ihrer Debüt-Single Mustang ihre ersten großen Erfolge. Nachdem sie ihre Trance-Karriere 2012 mit Gründung ihres Plattenlabels „Mainstage Music“ beendeten, gelang ihnen 2014 mit Bigfoot ihr kommerzieller Durchbruch. Insbesondere Waves und Arcade mit Dimitri Vegas & Like Mike an den Erfolg anschließen. 2017 kehrten sie mit dem Projekt NWYR zu ihrem ursprünglichen Trance-Stil zurück. Willem ist der Sohn des gleichnamigen Fußballspielers Willem van Hanegem.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2012: Gründung und Anfänge im Bereich des Trance’[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide begannen bereits im jungen Alter ein Interesse für das Genre aufzubauen. Nachdem sie als Solo-Produzenten erste Erfolge feierten, trafen sich die beiden DJs im Jahre 2007 erstmals beim Trance Energy-Festival 2007 in den Niederlanden. Nachdem sie eine Freundschaft aufbauten, begannen sie mit den Arbeiten an gemeinsamen Liedern. Mit dem Track Mustang, der noch im selben Jahr erschien, landete das Duo einen Überraschungserfolg. Aufgrund des bestehenden Vertrages von Van der Harst bei „Armada Music“, brachte dieses das Lied als Single heraus. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich der Track. Nachdem Sander van Doorn das Lied 2008 beim Trance Energy-Festival spielte machte sich das Duo vollends einen Namen in der Trance-Szene. Mustang konnte daraufhin bis auf Platz 63 der niederländischen Top-100 vorrücken.

In den nächsten Jahren erschienen zahlreiche Single-Veröffentlichungen und Auftritte auf sämtlichen Festivals im Bereich der Trancemusik. Des Weiteren gründeten sie ihr eigenes Plattenlabel „Mainstage Music“, welches ein Sublabel des „Armada Music“ darstellt. Neben eigenen Veröffentlichungen, erscheinen über „Mainstage“ auch die Singles zahlreicher anderer Künstler wie Twoloud, Sick Individuals oder Titonal. Ebenfalls erscheint jährlich eine „Best of“-Kompilation sowie ein wöchentlicher, einstündiger Podcast. 2011 gelang ihnen erstmals der Sprung in die DJ Mag-Liste, wo sie auf Platz 36 einstiegen.[2]

2013: Vom Trance zum Big-Room[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W&W beim TomorrowWorld Festival 2013

Mit der am 3. Dezember 2012 erschienen Single Lift Off sorgte das Duo bei ihren Fans vorerst für Verwirrung, da diese nicht ihrem typischen Stil entsprach, sondern viel mehr dem derzeit sehr populären Big-Room. Kurz darauf gaben sie dann offiziell den Wechsel zum Big-Room beziehungsweise Electro-House bekannt. Lift Off konnte innerhalb kürzester Zeit bis auf Platz 12 der offiziellen niederländischen Top-40 vorrücken. Durch diesen Song wurde der ebenfalls niederländische Musiker Hardwell auf das Duo aufmerksam und nahm sie für ihre kommende Single The Code, die gemeinsam mit dem, ebenfalls gerade zum EDM wechselnden Ummet Ozcan entstand bei seinem Plattenlabel „Revealed Recordings“ auf. The Code wurde somit bereits vor Release von Hardwell selber bei mehreren Auftritten supportet und stand kurz darauf auf Platz eins der Beatport-Charts. Sowohl für W&W, als auch für Ozcan die erste Nummer-eins in diesem Download-Portal.

Es folgte ein Crossover zwischen ihrem alten Trance- und ihrem neuen Big-Room-Stil, für welches sie sich Armin van Buuren an die Seite holten. Der Song, der den Titel D#Fat trägt bildete einen weiteren großen Club-Erfolg und erhielt insbesondere von der Fan-Gemeinde ihrer Trance-Produktionen großes Lob. Parallel arbeiteten sie zusammen mit van Buuren einen Remix seiner zu derzeit kommerziell sehr erfolgreichen Single This Is What It Feels Like, der kurz darauf als Einzel-Single veröffentlicht wurde. Einen ähnlichen Stil wie der Remix verkörpert ihr Follow-Up auf Armada Thunder, das das Duo ein weiteres mal bis auf Platz zwei der Beatport-Charts brachte.

Am 27. Juli 2013 traten sie erstmals auf der Mainstage des Tomorrowland-Festivals in Belgien auf und konnten daraufhin bis in die Top-20 der DJ-Mag Top-100 vorrücken.

Am 5. August 2013 erschien die lang erwartete Kollaboration mit dem niederländischen DJ Hardwell unter dem Titel Jumper. Premiert wurde der Track beim Ultra Music Festival 2013 in Miami sowohl von Hardwell, als auch von W&W, die dort erstmals auftraten. Das Lied verwendet vor dem Einsetzen des Drops das Vocal-Sample „1, 2, 3, Jump“, welches sich in der Big-Room-Szene zu einem der meistverwendeten Vocal-Samples entwickelte. Lieder wie Frontier von Vinai und Scndl, etliche Mash-Ups sowie Live-Versionen verschiedener Titel verwenden den Shout. Jumper wurde zu einem großen Erfolg und standen nach nur zwei Tagen für über eine Woche auf Platz eins der Beatport-Top-100 und konnten zudem eine Chartplatzierung in Frankreich einräumen.

2014: Kommerzieller Durchbruch mit Bigfoot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo ihres Plattenlabels „Mainstage Music“

Im Frühjahr 2014 erschienen erste Previews ihres Tracks Bigfoot. Das Lied wies ein weiteres mal einen Big-Room-Drop auf, jedoch entsprach das Build-Up nicht dem ihrer vorherigen Singles. Bereits im Vorfeld erhielt das Duo sehr positive Kritik für den Song und auch der Erfolg ließ nicht lang auf sich warten. Bigfoot entwickelte sich zu ihrer bisher erfolgreichsten Single und W&W gelang es erstmals auch weit über die Grenzen ihres Heimatlandes Erfolg zu erlangen, dazu gehörten Chart-Platzierungen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich.[3][4] Am 28. April 2014 erschien Hardwells Single Everybody Is in the Place, die vom Duo Co-produziert wurde. Die Nummer verschaffte ihnen ihre erste Platzierung im Vereinigten Königreich.

Parallel zum Erfolg von Bigfoot erhielten sie die Residenz im Hakkasan Nightclub in Las Vegas, bei dem neben dem Duo auch DJs wie Tiësto und Dzeko & Torres auflegen. Außerdem folgten Auftritte beim großen Festivals. Sie legten unter anderem beim EDC in Las Vegas, beim Ultra Music Festival in Miami und beim Tomorrowland in Belgien jeweils auf der MainStage auf. Ihre Single Rocket, die sie gemeinsam mit Blasterjaxx aufnahmen, sorgte sowohl für positive, als auch negative Kritik. Hardwell produzierte einen Mash-Up des Tracks mit seinem eigenen Lied Spaceman, den er auf dem Tomorrowland Festival 2014 als „Final-Track“ spielte. Die offizielle Hymne für das Tomorrowland stammt ebenfalls von W&W. Es ist ihr Track Waves, welcher in Zusammenarbeit mit dem belgischen DJ-Duo Dimitri Vegas & Like Mike entstand. Dieser konnte bis in die Top-10 der belgischen Single-Charts vorrücken und auch eine Platzierung in den deutschen Single-Charts verfehlten sie nur knapp. Als Dankeschön für das Vorrücken auf Platz 18 der DJ-Mag-Charts erschien gegen Ende des Jahres 2014 die zweite gemeinsame Single mit Hardwell The Dancefloor Is Yours als Free-Download.

Weitere Kollaborationen erschienen in Zusammenarbeit mit dem Hardstyle-DJ Headhunterz. Dahinter verbergen sich die Tracks Shocker, der am 8. September 2014 erschien sowie We Control the Sound, dessen Release nur einen Monat später stattfand. Beide Tracks feierten auf dem EDC in Las Vegas Premiere. Insbesondere durch die Kombination des Big-Room-Stils von W&W und Headhunterz Hardstyle sorgten die Tracks für positives Aufsehen. Im Dezember 2014 veröffentlichte das Duo gemeinsam mit Hardwell den lang erwarteten Song Don't Stop the Madness als Single. Diesen spielten sie bereits seit Monaten in ihren Sets, jedoch fehlte dem Song laut Hardwell der letzte Feinschliff, der vom US-amerikanischen Rapper Fatman Scoop verliehen wurde. Das Lied konnte bis in die obere Hälfte der Download-Charts zahlreicher Länder vorrücken, Single-Chartplatzierungen blieben dennoch aus.

Frühjahr 2015: Rave After Rave & The One[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W&W live beim Breda Dance Music Festival 2017

Im Januar 2015 spielten Dimitri Vegas & Like Mike beim Kick-Off ihrer World Tour „Bringing the World Madness“ erstmals W&Ws Instrumentalstück Rave After Rave, das zu dem Zeitpunkt noch als „ID“ galt, somit weder Künstler, noch Titel bekannt waren. Ein weiteres Mal spielte es Hardwell bei einem Auftritt im Ziggo Dome und Tiësto beim Ultra Buenos Aires. Der Track regte immer mehr Gerüchte an. Aufgrund der Ähnlichkeit des Built-Ups zu dem von Thunder wurde bereits früh festgestellt, dass sich W&W dahinter verbirgt, jedoch ähnelte der Drop sehr dem des Liedes No Heroes des Produzenten KSHMR und Firebeatz, weshalb lang von einer Kollaboration mit einem der Künstler ausgegangen wurde. Vollends bestätigt, dass es sich um einen Solo-Track mit dem Titel Rave After Rave handelt, wurde am 4. März 2015, Releasedate war der 16. März 2015.

Bei ihrem Set beim Ultra Music Festival 2015 spielte das Duo zahlreiche neue Lieder, darunter Kollaborationen mit MOTi und Hardwell sowie einem Remix des 2000er Hits Blue (Da Ba Dee) des italienischen Trios Eiffel 65. Am 24. Dezember 2015 veröffentlichte das deutsche Produzenten-Duo Jaxx & Vega ein Remake des Remix', das sehr nah am Original war und sehr viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Des Weiteren feierte eine zweite Blasterjaxx-Collab bei diesem Festival ihr Debüt. Sie trägt den Titel Bowser und wurde als Studioversion erstmals wieder im Mai 2015 in Tiëstos „Club-Life“-Podcast sowie in Hardwells „Hardwell On Air 218“ gespielt. Das Lied erhielt starke positive Kritik. Releasedate war der 1. Juni 2015 über „Revealed Recordings“. Einziger Kritikpunkt bestand darin, dass die Studioversion im Gegensatz zur Liveversion deutlich weniger Power aufwies.

Am 12. Juni 2015 posteten W&W einen Teaser ihrer nächsten Single auf Facebook. The One enthält ein gepitchtes Sample des Liedes How Will I Know der Sängerin Whitney Houston. Im Gegensatz zu ihren anderen Singles verwendeten sie hierbei erstmals einen weniger aggressiven Electro-House-Drop,[5][6][7][8] wofür sie starkes positives Feedback erhielten. Am 29. Juni 2015 erfolgte über „Armada Music“ die Veröffentlichung des Liedes. Parallel luden sie auch das offizielle Musikvideo des Liedes hoch, welches ein Zusammenschnitt ihres Auftritts beim Ultra Music Festival zeigt.

Herbst 2015: Big-Room mit MOTi & Trance mit Armin van Buuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur wenige Tage später erschien ebenfalls auf Facebook ein einminütiger Teaser der MOTi-Kollaboration. Jedoch wurden Songtitel und Releasedate erst um einiges später bekanntgegeben, wobei sich herausstellte, dass das Lied den Titel Spack Jarrow tragen wird und am 24. August 2015 erscheint. Der Name basiert auf der Figur Jack Sparrow der Filmreihe Fluch der Karibik. Grund dafür ist die bereits bei Rave After Rave festgestellte, melodiöse Ähnlichkeit zur offiziellen Fluch-der-Karibik-Filmmusik He’s a Pirate.

Am 31. August 2015 veröffentlichten W&W ihren offiziellen Remix zum Lied Sun Is Shining des schwedischen DJ-Duos Axwell Λ Ingrosso. Der Remix wurde im Gegensatz zum originalen Track[9][10] im Big-Room-Stil produziert[11] und rückte schnell in die offiziellen Beatport-Top-100 vor. Des Weiteren war auf ihrem Facebook-Profil ein Teaser ihres lang erwarteten Remixes zu Nico & VinzAm I Wrong zu finden, ein Release erfolgte jedoch nicht. Anders erging es allerdings der Neuinterpretation des Hardwell- und Mr. Probz-Tracks Birds Fly, welcher im Rahmen des Remix-Albums zu Hardwells United We Are veröffentlicht wurde. Zudem erschien ein Remix zu Adeles Erfolgstrack Hello zusammen mit Produzenten Kenneth G.

Am 21. Dezember 2015 veröffentlichten W&W über ihr Plattenlabel „Mainstage Music“ die Single If It Ain’t Dutch, die in Kollaboration mit Armin van Buuren entstand. Der Track weist eine Fusion aus Trance- und Big-Room auf und besteht aus zwei unterschiedlichen Drops. Während der erste eher auf W&Ws Stil basiert, ist der zweite eher in van Buurens gehalten und erinnert an seine Vorgänger-Single Off the Hook mit Hardwell. Bereits beim Ultra Music Festival in Miami premierten sie den Track, der aufgrund des Shouts unter dem Titel Your House Is Mine seine Wege ins Internet. Das Lied konnte schnell große Erfolge feiern und rückte innerhalb kürzester Zeit in die Top-20 vorrücken.

2016: Großer Erfolg mit Arcade & Live the Night[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willem van Hanegem zeigt das W&W-W, bei dem das Publikum mitzieht.

Bereits beim Tomorrowland 2015 spielten Dimitri Vegas & Like Mike einen unveröffentlichten Song, mit dem sie sehr viel Aufmerksamkeit erregten. Dieser brachte sich insbesondere durch seine mysteriöse Atmosphäre und sein an Armin van Buurens Ping Pong orientiertes Intro in die Ohren der Fans ein. Im Tomorrowland-Aftermovie war das Lied ein weiteres mal zu hören, wo erstmals offiziell bekanntgegeben wurde, dass sich hinter der „ID“ eine Kollaboration mit W&W verbirgt. Gegen Ende des Jahres verbreiteten sich zahlreiche Remakes unter dem Titel Fight auf YouTube und SoundCloud. Mitte Februar 2016 gaben Dimitri Vegas & Like Mike letztendlich bekannt, dass das Lied am 29. Februar 2016 mit dem Titel Arcade erscheinen würde. Parallel starteten sie auf ihrer Webseite eine PR-Aktion, bei der man auf einem Spielautomaten eine Auswahl an klassischen, sehr bekannten „Arcade-Games“ wie Mortal Kombat, Pac-Man oder Donkey Kong spielen. Auch das offizielle Musikvideo, das einem Tag nach Release, am 1. März 2016 erschien, zeigt die vier Produzenten im Comic-Stil, wie sie in einen Arcade-Automaten gezogen werden und dort in verschiedenen Arcade-Spielen bestimmte Rollen einnehmen. Das Lied wurde ein großer Erfolg und stand innerhalb kürzester Zeit in den Top-10 der Beatport-Charts sowie auf Platz eins der belgischen iTunes-Charts. Am selben Tag erschien ebenfalls das Lied Run Wild von Hardwell und Sänger Jake Reese, bei der W&W als Co-Produzenten in Erscheinung traten.

Ende März 2016 spielte das Duo einen Remix des 2016er Welthits Faded von Alan Walker live, wodurch das Gerücht verbreitete, dass diese dahinter stecken würden, da diese eine große Anzahl an Remixen derzeitiger Chart-Erfolge aufweisen können. Der Track stellte sich jedoch als ein Rework des Produzenten Dash Berlin. Zudem erschien ihr Remix zu Don’t Let Me Down der Chainsmokers und Daya. Gemeinsam mit den beiden US-amerikanern premierten sie die Neuinterpretation beim Ultra Music Festival in Miami. Diese Version lässt sich allerdings nicht in den Bereich des Electro-House, sondern viel eher als ein Mix aus Happy Hardcore und Trap beschreiben. Zudem fand die Veröffentlichung des Liedes How Many statt. Nach der Premiere beim Creamfields Festival in Peru gelang eine frühere Version des Liedes ins Netz und verbreitete sich als vermeintliche Kollaboration mit Showtek und Vassy. Hinter den Vocals steckt jedoch die Singer-Songwriterin Sophia Ayana.

Am 11. Juli 2016 erschien das Lied Live the Night. Hinter diesem steckt eine Kollaboration mit Hardwell, die bereits seit 2013 von sowohl Hardwell, als auch von W&W gespielt. Der Track wurde lange von den Fans erwartet aber weder mit einer instrumentalen, noch mit einer mit Harisson aufgenommenen Version war das Trio einverstanden. Für die Release-Version wurde der US-Crunk-Rapper Lil Jon ins Studio geholt. Premiert wurde die Final-Version von Hardwell und W&W gemeinsam beim Revealed Festival am Nikki Beach in Miami. Kritiker äußerten, dass das Lied zwar gut produziert wäre, jedoch durch die andauernde Zurückhaltung nun mal 3 Jahre zu spät kam.[12]

Bereits im Vorjahr war auf dem Kompilationsalbum The Secret Kindom of Melodia, das im Zuge des Tomorrowland-Festivals erschien, der Track Meet Her at Tomorrowland zu finden. Dieser bildet eine Coverversion des Liedes Meet Her at the Love Parade von Da Hool aus dem Jahre 2000 und wurde zusammen mit Dimitri Vegas & Like Mike produziert. Als separater Free-Track wurde der Titel am 8. August 2016 veröffentlicht, jedoch erschien diese lediglich unter Dimitri Vegas & Like Mikes Namen. Gründe für das Verschwinden vom Single-Cover wurden nicht genannt.

Der als Intro ihrer Sets zwischen Frühjahr und Herbst 2016 verwendete Track Caribbean Rave verbreitete sich binnen kurzer Zeit als Kollaboration mit dem kanadischen DJ-Duo DVBBS im Internet. Nachdem diese das ablehnten, wurde das Gerücht einer Collab mit dem deutschen Duo Jaxx & Vega in die Welt gesetzt. Jedoch handelte es sich dabei nur um ein Remake, das für W&W jedoch zu nah am Original war, weshalb sie forderten, dass das Remake nicht veröffentlicht wird. Offizielles Veröffentlichungsdatum war der 31. Oktober 2016. Das Lied konnte insbesondere durch den Leadsound überzeugen, der auf tropischen Sounds basiert. Auch das Video erregte Aufmerksamkeit, in dem ein gekenterter, im Piratenlook gekleideter Mann an eine karibische Insel angeschwemmt wird und nach seiner Nahrungssuche aus Hölzern ein Mischpult baut. Hinter diesem imitiert er für ausgewählte DJs typische Posen imitierte. Darunter waren das Headbanging von DVBBS, das „Hey-Hoe“ von Dimitri Vegas & Like Mike, das „Cakeface“ von Steve Aoki sowie der leere Blick von David Guetta beim Tomorrowland 2013.

Am 18. November 2016 veröffentlichten sie ihre nun mittlerweile fünfte offizielle Kollaboration mit Hardwell. Diese trägt den Titel Get Down und konnte sich bereits seit Premiere beim Ultra Music Festival starker Beliebtheit erfreuen. Anders als die Vorgänger basiert dieser Track auf Jungle-Terror-Elementen in Kombinationen mit ihrem typischen Big-Room-Stil. Der Track wurde anders als Vorgänger Live the Night über „Revealed“ und nicht über „Mainstage“ veröffentlicht und erreichte Platz 13 der Beatport-Top-100.[13]

2017: Whatcha Need & Put Em UP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Januar 2017 wurde für den 23. Januar 2017 das Release des Liedes Whatcha Need angekündigt. Diese kursierte unter dem Titel What You Need bereits seit Frühjahr 2016 durchs Internet. Genre-Mäßig hebt sich der Titel ähnlich wie bereits einige andere Titel im vergangenen Jahr von ihrem Standard Big-Room-Sound ab und verkörpert Trance-Einflüsse und weißt rhythmische Änderungen auf.[14] Spontan wurde das Release des Liedes um wenige Tage, auf den 27. Januar 2017 verschoben, was insofern untypisch für „Mainstage Music“ ist, als dass normalerweise Montags veröffentlicht wird.

Am 10. April 2017 erfolgte das Release des Liedes Put Em Up. Bereits am 31. März 2017 erschien das Lied über Kontor Records auf einer ihrer Kompilationen. Put Em Up wurde auf Grund der Charakterzüge lang als Kollaboration mit Ummet Ozcan gehandelt. Der Track basiert auf ihrem klassischen Big-Room-Stil in Kombination mit, an Lean On erinnernde Dance-Hall-Elemente.[15] Insbesondere ein von Hardwell produzierter Mash-Up mit Gasolina von Daddy Yankee sorgte für Popularität.

Im Zuge einer Promo-Aktion zur Eröffnung der DJ-Mag-Votings kündigten sie die Veröffentlichung eines bis dato ungespielten Tracks. Dieser basiert auf der Melodie des 2001er-Trance-Release’ Supa-Dupa-Fly vom deutschen DJ-Duo 666.[16]

Am 27. Juli 2017 veröffentlichte das Duo einen offiziellen Teaser ihrer Kollaboration mit dem israelischen Psytrance-Duo Vini Vici. Im gleichen Zug gaben sie mit Chakra auch den Titel bekannt. Das Lied orientiert sich stark an dem Psychedelic-Trance-Stil des israelischen Duos.[17] Der Psytrance-Track wurde am 18. September 2017 als Single veröffentlicht.

Trance-Side-Projekt „NWYR“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W&W bei der Nature One

Am 10. Februar 2017 gab das Ultra Music Festival das Line-Up ihrer 18. Ausgabe bekannt. Dabei tauchte in Kombination mit der Trance-Bühne der vorerst unbekannter Name NWYR auf, den das Festival nach großer Nachfrage wo denn die Jungs von W&W seien, diesen indirekt zuordneten. Auch W&W kündigten an mit neuer Trance-Musik zum Festival zurückzukehren.[18] „NWYR“ steht dabei als Akronym für „New Year“.

Der Stil des Duos setzt sich aus ersten, experimentellen und zweiten, weitaus härter und melodischeren Drops zusammen. Die Breaks basieren auf Charakterzügen klassischer Musik; so verwenden sie Instrumente wie Klavier, Violine und Orchestergesang. Für das Build-Up zum Drop kommen Synthesizers wie XFer Records Serum, LennarDigital Sylenth1 und Native Instruments Massive zum Einsatz.

Am 13. März 2017 veröffentlichten sie mit einem Remix zu Castle on the Hill von Ed Sheeran ihre erste Produktion unter dem Pseudonym. Ihre Zeit im Big-Room-Bereich wies dennoch einen hohen Einfluss auf ihre neuen Produktionen auf. Parallel wurden weitere Lieder premiert, die auf Kollaborationen mit Armin van Buuren und Hardwell schließen ließen.

Am 26. März 2017 traten sie mit ihrem neuen Projekt beim Ultra Music Festival auf. Dort spielten sie neben Neuproduktionen mit unter anderem Remixe von Robert MilesChildren, Phil CollinsIn the Air Tonight oder Calvin HarrisFlashback. Neben einer Reihe an Clubkonzerten, wurde im Mai 2017 auch ein Auftritt beim Tomorrowland 2017 angekündigt.

Am 12. Juni 2017 veröffentlichten sie die erste Single ihres neuen Projektes. Hinter diesem Sing verbirgt sich eine „ID“, die im Frühjahr 2016 als dritter Armin van Buuren-Collab gehandelt wurde. Nachdem W&W den Beginn ihres neuen Projektes angekündigt hatte, wurde klar, dass dieser Track dessen Debüt-Single repräsentieren würde. Über verschiedenen Musikplattformen kursierte das Lied unter dem Titel Orchestra, bis das Duo dieses als Free-Download für den 12. Juni 2017 mit dem Titel Voltage angekündigte.

Im Zuge eines Tweets ihrer Promo-Aktion zu den DJ-Mag-Votes 2017 gaben sie bekannt, dass für Sommer 2017 das Release des Liedes Dragon anstände. Gleichzeitig kündigten sie mit ihrem separaten NWYR-Promo-Video die Veröffentlichung eines weiteren neuen Tracks an.[16]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wardt van der Haarst
  • Willem van Hanegem (* 25. Juni 1987[19] in Breda, Niederlande) erzählte, dass seine Begeisterung für die Trancemusik im Alter von 11 Jahren durch das Hören von unterschiedlichen Kompilationen entstand. Mit 14 begann er mit dem Auflegen und nur zwei Jahre später mit dem Produzieren eigener Lieder.
  • Wardt van der Harst (* 26. Dezember 1988[20] in Dongen, Niederlande) startete ebenfalls mit 14 mithilfe von billigem Equipment eigene Tracks zu produzieren und erhielt bereits mit im Alter von 17 Jahren erste Plattenverträge, darunter auch von Armin van Buurens Label „Armada Music“.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: W&W/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2011 Impact Erstveröffentlichung: 23. September 2011

Kompilationsalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2012 Mainstage Vol. 1 Erstveröffentlichung: 14. September 2012
(Im Namen von W&W)
2015 Bigfoot Erstveröffentlichung: 29. April 2015
(nur in Japan)

als W&W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Single-Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[21] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH FrankreichFrankreich FR BelgienBelgien BEF BelgienBelgien BEW
2013 Jumper
Bigfoot
141
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. August 2013
(mit Hardwell)
2014 Bigfoot
Bigfoot
74
(2 Wo.)
48
(3 Wo.)
61
(1 Wo.)
135
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2014
Waves
Bringing the World the Madness
7
(3 Wo.)
32
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. August 2014
(vs. Dimitri Vegas & Like Mike; Tomorrowland 2014 Anthem)
2016 Arcade
Bringing the Madness
97
(20 Wo.)
37
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. März 2016
(vs. Dimitri Vegas & Like Mike)
Live the Night 112
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
(mit Hardwell feat. Lil Jon)

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Auszeichnung Kategorie Werk Ergebnis Quelle
2015 IDMA Best Trance Track Thunder Nominiert [22]
Best Trance DJ W&W Nominiert
2015 Best Progressive House/Electro DJ W&W Nominiert [23]
2016 NRJ Music Awards Best Collaboration of the Year W&W Nominiert [24]
IDMA Best Progressive House/Electro DJ W&W Nominiert [25]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wardt van der Harst in der Datenbank von Discogs
  2. W&W auf armadamusic.com
  3. Chartstatistik für „Bigfoot“ auf acharts.us
  4. ECHO and first DSDS effect auf germanchartblog.com am 4. April 2014
  5. W&W - The One (Official Music Vieo) auf „Armada Music“
  6. Joseph Hadley: W&W - The One [Mainstage Music] auf „Dance Rebeld“
  7. W&W ditch Big Room with Their Latest Release “The One” auf „We Rave You“
  8. I Love W&W's "The One" auf „The Cronicles of Renard“
  9. ‘Sun Is Shining’ for Axwell Ingrosso auf „Promotion Music News“
  10. Patrick Butz: Song aus der H&M Werbung: Axwell /\ Ingrosso - Sun Is Shining » [Musikvideo] auf „Dance-Charts
  11. W&W auf „This Song is Sick“
  12. Timo Büschleb: Nach 3 Jahren ist sie endlich da!: Hardwell & W&W feat. Lil Jon - Live the Night auf „Dance-Charts
  13. Timo Büschleb: Aggressive Beats im neuen Stil: Hardwell & W&W - Get Down auf „Dance-Charts
  14. Timo Büschleb: W&W mit neuem, fröhlichem Sound: Whatcha Need auf „Dance-Charts
  15. Timo Büschleb: Leckerbissen für alle EDM-Fans: W&W - Put Em Up auf „Dance-Charts“
  16. a b W&W: Replying to @okkevdwal auf „Twitter“
  17. W&W: W&W x Vini Vici - Chakra auf „Facebook
  18. Scott Lombardo: W&W To Return To Trance Under Side Project ‘NWYR’ At Ultra 2017 auf „EDM-Tunes“
  19. Geburtstag von Van Hanegem auf Twitter
  20. Geburtstag von Van der Harst auf Twitter
  21. Chartquellen: DE AT CH BEF BEW
  22. IDMA Winners for the year 2013 presented in 2014 auf „IDMA“
  23. IDMA Winners for the year 2014 presented in 2015 auf „IDMA“
  24. Palmares NRJ DJ AWARDS 2016 - Meilleurs DJs auf „NRJ
  25. IDMA Winners for the year 2015 presented in 2016 auf „IDMA“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]