Wölbling

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Marktgemeinde
Wölbling
Wappen Österreichkarte
Wappen von Wölbling
Wölbling (Österreich)
Wölbling
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: St. Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Hauptort: Oberwölbling
Fläche: 32,29 km²
Koordinaten: 48° 19′ N, 15° 35′ OKoordinaten: 48° 19′ 0″ N, 15° 35′ 0″ O
Höhe: 342 m ü. A.
Einwohner: 2.503 (1. Jän. 2021)
Bevölkerungsdichte: 78 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3124
Vorwahl: 02786
Gemeindekennziffer: 3 19 48
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Oberer Markt 1
3124 Wölbling
Website: www.woelbling.at
Politik
Bürgermeisterin: Karin Gorenzel (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(21 Mitglieder)
10
8
3
10 
Insgesamt 21 Sitze
Oberwölbling
Oberwölbling
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wölbling ist eine Marktgemeinde mit 2503 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wölbling liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 32,26 km². 55,43 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden Obritzberg-Rust, südwestlich Dunkelsteinerwald, nördlich Bergern im Dunkelsteinerwald und Paudorf, östlich Statzendorf

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2021[1]):

  • Ambach (278)
  • Anzenhof (149) samt Hermannschacht und Kühstand
  • Hausheim (175)
  • Landersdorf (319)
  • Noppendorf (72)
  • Oberwölbling (1154)
  • Ratzersdorf (50)
  • Unterwölbling (278)
  • Viehausen (17)
  • Wetzlarn (11)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Ambach, Anzenhof, Hausheim, Landersdorf, Noppendorf, Oberwölbling, Ratzersdorf und Unterwölbling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befestigte bronzezeitliche Höhensiedlung südlich des Singerkreuzes

Zwischen ca. 2200 und 1600 vor Christus befand sich westlich von Ratzersdorf eine bedeutende bronzezeitliche Siedlung.[2]

Im Altertum war das Gebiet Teil der römischen Provinz Noricum.

Partnergemeinde ist seit Juli 2005 die oberbayrische Gemeinde Bischofswiesen. Beide verbindet ein Tauschgeschäft zwischen dem Erzbischof von Salzburg und dem Propst von Berchtesgaden im Jahre 1155.

An die schweren Kämpfe in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges im April und Mai 1945 erinnert der Soldatenfriedhof Oberwölbling, in dem mehr als 4.000 Gefallene zur letzten Ruhe gebettet wurden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 21 Sitze, Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Karin Gorenzel.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die SPÖ 11, die ÖVP 9 und die FPÖ 1 Mandat.[3] Bei der Gemeinderatswahl 2010 verschoben sich keine Mandate.[4] Bei der Gemeinderatswahl 2015 verlor die ÖVP 3 Mandate, eines wanderte zur SPÖ und mit 2 Sitzen zog die Liste Wölbling Miteinander (MIT) in den Gemeinderat ein.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wölbling

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 69, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 89. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1175. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,19 Prozent.

Fladnitztal-Radweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fladnitztal-Radweg führt als Rundstrecke durch die Gemeinden Obritzberg-Rust, Statzendorf, Wölbling und Karlstetten und ist auch für ungeübte Radfahrer bewältigbar.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten,[6] eine Volksschule und eine Mittelschule.[7]

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wölbling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2021 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2021), (xlsx)
  2. Alexandra Krenn-Leeb: Sommerpost: Auf den Spuren der ältesten Steinarchitektur Österreichs. Universität Wien, 28. August 2019, abgerufen am 6. August 2021.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Wölbling. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 22. November 2018.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Wölbling. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 22. November 2018.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Wölbling. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 22. November 2018.
  6. Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 8. November 2020.
  7. Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 28. September 2020.
  8. Startseite – Bischofswiesen. In: gemeinde.bischofswiesen.de. 10. November 2020, abgerufen am 16. November 2020.