Wölmersen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wölmersen
Wölmersen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wölmersen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 2,63 km2
Einwohner: 404 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57635
Vorwahl: 02681
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 118
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstr. 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Ernst Schüler
Lage der Ortsgemeinde Wölmersen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Blick von der B8 über Wölmersen

Wölmersen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wölmersen liegt im Westerwald, nahe der Bundesstraße 8, etwa sieben Kilometer von Altenkirchen entfernt. Nachbargemeinden sind Oberirsen mit Nordwesten, Kettenhausen im Südosten und Birnbach im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Siedlung wird im 8./9. Jahrhundert vermutet. Die älteste urkundliche Erwähnung Wölmersens stammt aus dem Jahr 1413, als frühe Version des Ortsnamens ist Wilmershuißen belegt. Die ursprüngliche Siedlungsform lässt sich mit den Gewanndörfern vergleichen, wie sie im 9. Jahrhundert angelegt wurden.

Für das Jahr 1620 sind in Wölmersen 15 Räuche (das sind Häuser, Höfe oder Haushaltungen) erwähnt, was in etwa 75 Einwohnern entsprochen haben dürfte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wölmersen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 74
1835 128
1871 166
1905 168
1939 203
1950 223
Jahr Einwohner
1961 232
1970 258
1987 324
1997 423
2005 445
2015 404

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Wölmersen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wölmersen führt seit 2004 ein eigenes Wappen. Das Wappen zeigt den saynschen leopardierten Löwen für die Zugehörigkeit zur früheren Grafschaft Sayn. Die Streifen weisen auf die alte Heerstraße und die Kohlstraße hin und der Ilexzweig gibt einen Hinweis auf den mit der naturgeschützten Stechpalme reich bewachsenen Wald.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort sind mehrere kleine Betriebe mit insgesamt ca. 40 Arbeitsplätzen vorhanden, von denen die meisten vom Missions- und Bildungswerk Neues Leben e. V. bereitgestellt werden.

Des Weiteren sind in Wölmersen ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb sowie mehrere Nebenerwerbslandwirte ansässig. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ist in den vergangenen Jahren geringer geworden. Im Ortskern befindet sich ein Gemeindehaus und am Waldrand unterhält die Ortsgemeinde eine Sport- und Freizeitanlage.

Am Ortsrand befindet sich ein großes Freizeit- und Seminarzentrum des Missions- und Bildungswerks Neues Leben e.V. und der Campus des Theologischen Seminars Rheinland mit seinen Bereichen Medien, Freizeiten, Evangelisation und Diakonie.

Vereine und Feste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jährlich veranstaltet der Fußball-Club Wölmersen eine Sportwoche.
  • Der Arbeitskreis für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege e.V. sammelt Information zu Ortsgeschichte und -kultur.
  • Zum Brauchtum gehören das Aufstellen eines Maibaums, das Eichenfest (ein von der Dorfjugend veranstaltetes Straßen- bzw. Sommerfest), das Sommerfestival des Neues-Leben-Zentrums sowie Martinszug und Martinsfeuer.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Wölmersen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wölmersen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen