Wörnsmühl

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Wörnsmühl
Gemeinde Fischbachau
Koordinaten: 47° 46′ 3″ N, 11° 54′ 10″ O
Höhe: 691 m ü. NHN
Einwohner: 212 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 83730
Vorwahl: 08025
Denkmalgeschütztes Gasthaus und Bauernhaus in der Dorfstraße
Denkmalgeschütztes Gasthaus und Bauernhaus in der Dorfstraße

Wörnsmühl ist ein Dorf im Landkreis Miesbach in Bayern und ein Ortsteil und eine Gemarkung in der Gemeinde Fischbachau.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wörnsmühl liegt an einem alten Leitzachübergang an der nördlichen Gemeindegrenze von Fischbachau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wörnsmühl ist hochmittelalterlichen Ursprungs und entwickelte sich um eine Mühle am Übergang der Leitzach. Seit dem Spätmittelalter Teil der Grafschaft Hohenwaldeck, ging es erst 1734 an das Kurfürstentum Bayern. Einen Aufschwung erlebte der kleine Ort seit dem 19. Jahrhundert mit dem Ausbau der Braunkohlebergwerke in Miesbach und Hausham.

Um 1500 bestanden in Wörnsmühl ein Hammerwerk, Mühlen- und Sägewerke. Es war auch ein Stollen-Zugang zum ehemaligen Bergwerk Hausham vorhanden. Wörnsmühl galt in den dreißiger Jahren als Hochburg der Volksliederpflege durch das preisgekrönte Volkssängerduo Sontheim-Burda.

Die ehemals selbständige Gemeinde Wörnsmühl bestand aus dem Hauptort Wörnsmühl und den Ortsteilen Bärenschütz, Bemberg, Brandstatt, Brunnfeld, Drachenthal, Eben, Grabenau, Grandau, Höh, Holzer, Lehen, Osten, Schreiern, Stadl, Steinberg und Sulzgraben[2] und wurde am 1. Januar 1976 im Zuge der Gemeindegebietsreform großteils in die Gemeinde Fischbachau eingegliedert, Bärenschütz, Bemberg, Holzer, Lehen, Steinberg und Sulzgraben wurden nach Miesbach eingemeindet.[3][4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Dreifaltigkeitskirche, neu erbaut 1966
  • Der vierhundert Jahre alte Wiedenhof
  • Freibad
  • Gasthof Nägele
  • Waldgebiete

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wörnsmühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 104 (Digitalisat).
  2. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 32 (Digitalisat).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 581.
  4. Die Gemeinden Bayerns, nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987 ; die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Bestand und Gebiet von 1840 bis 1987, München, 1991