Wülfershausen an der Saale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wülfershausen an der Saale
Wülfershausen an der Saale
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wülfershausen an der Saale hervorgehoben
Koordinaten: 50° 20′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Saal an der Saale
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 18,13 km2
Einwohner: 1467 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09762
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 184
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Wiesenflecklein 4
97633 Saal a.d.Saale
Webpräsenz: www.wuelfershausen.de
Bürgermeister: Peter Schön
Lage der Gemeinde Wülfershausen an der Saale im Landkreis Rhön-Grabfeld
FladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim an der RhönBischofsheim an der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Wülfershausen an der Saale von Süden

Wülfershausen an der Saale (amtlich: Wülfershausen a.d.Saale) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Saal an der Saale.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wülfershausen an der Saale liegt in der Region Main-Rhön im Zentrum des Grabfelds, an der Fränkischen Saale.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wülfershausen an der Saale gliedert sich in fünf Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Eichenhausen und Wülfershausen an der Saale.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 800 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung in einer Schenkungsurkunde der frommen Amalbirge, Tochter des Adelheres, die im Jahre 32 der Regierung Karls (800 n. Chr.) in „Munrichstat“ ihre ganze Habe, darunter auch die in „Villa Wulfrichshus“ im Gau Grabfeld dem Salvatordom in Würzburg vermachte.

Weitere urkundliche Nachrichten enthalten die Fuldarer Traditionen, wonach im Jahre 801 derselbige Adelheres dem Kloster Fulda seine sämtlichen Besitzungen in Wulferichshus testamentlich vermachte.

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken.

1018 schenkte Bischof Heinrich I. von Würzburg den Zehnt vom Wülfershausen dem von ihm gegründeten Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg. 1136 erwarb dieses Kloster in Wülfershausen ein eigenes Hofgut, das sich im Laufe der Jahrhunderte durch Schenkung und Ankauf zum größten Bauerngut des Dorfes entwickelte.

Am 4. Januar 1258 vermachte Fürstbischof Iringus von Rheinstein das ganze Dorf Wülfershausen dem Kloster St. Stephan in Würzburg. Von da an war in den folgenden Jahrhunderten Wülfershausen dem Kloster „zehnt- und gültpflichtig“.

Aus dem Incorporationsbrief der Pfarrei Wülfershausen an das St.-Stephans-Kloster zu Würzburg ist zu entnehmen, dass Benediktinerpatres die Seelsorge dort und in vier benachbarten Filialdörfern bis zur Säkularisation im Jahre 1804 übernahmen. Die Benediktiner prägten in den folgenden Jahrhunderten baulich und gesellschaftlich das Ortsbild und die Menschen Wülfershausens. Neben ihrer baulichen Aktivität pflegten sie auch den Weinbau in Wülfershausen, der bis zum Jahre 1840 regen Zuspruch fand.

Um 1500 erhielt Wülfershausen das Privileg, im Jahre drei Märkte (Kehlmärkte) innerhalb seiner Mauern abzuhalten. Am Rathaus gab die aufgesteckte Marktfahne jeweils die Marktdauer bekannt.

Mit dem Marktrecht war damals zugleich das Befestigungsrecht verbunden. Das Dorf war in alter Zeit südlich und westlich durch die Saale und nördlich und östlich durch einen Wall und eine Mauer von außen gegen Feinde geschützt. Im Bereich von Kirche und Pfarrhaus gab es als eigene Befestigung eine Kirchenburg mit den sogenannten Gaden. Die letzten Gaden wurden beim Kirchenbau 1962/63 ein Opfer der Spitzhacke.

Bezeugt ist im Gemeindearchiv, dass Wülfershausen einst neben einer bedeutenden Bewehrung drei Tortürme bzw. Torhäuser besaß: das Obertor, das Untertor und das Angertor. Das Untertor wurde bereits 1790, das Obertor 1832 und 1837 das Angertor geschleift. Noch heute benennen sich Ortsbereiche nach diesen Tornamen.

Im Jahre 1607 hatten katastrophale Brände insgesamt 97 Wohnungen und Scheunen, im Jahre 1692 113 Gebäude in Schutt und Asche gelegt.

1804 wurde Wülfershausen, das bisher zum Landgericht Bad Neustadt an der Saale gehörte, dem Landgericht und Rentamt Bad Königshofen zugewiesen.

Im Jahre 1829 stiftete Anna-Maria Rösch ein Frühmessbenefizium.

1840 wurde der einstmals stark verbreitete Weinbau (Einlagerung von 82 Hektolitern im Zehntkeller unter dem Pfarrhaus im Jahre 1683) in Wülfershausen eingestellt. Heute noch erinnern das Gemeindewappen und die St.-Urban-Prozession – der Heilige Urban ist Patron der Weinberge – am 25. Mai alljährlich daran.

Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Der versunkene Ort Veitschwingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benefiziat Georg Schwinger erwähnte in seiner Dorfchronik von 1898 den Ort Veitschwingen (oder Veitswinden), der nordwestlich des Weißen Turms gelegen haben soll. Nach der in Wülfershausen mündlich überlieferten Sage besuchte ein Mädchen (an anderer Stelle vier Personen) den Kirchweihtanz in Wülfershausen und fand bei seiner Rückkehr den Ort nicht mehr, er war versunken. Als Beleg führte der Benefiziat an, dass Wülfershausen früher zwei Schöffen gestellt hatte (was auch durch die zwei Klöstern zugehörigen Dorfhälften erklärt werden kann). Weiter soll lange Zeit eine aus Veitschwingen stammende Glocke die Viertelstunden geschlagen haben.[3]

Der Wahrheitsgehalt der Überlieferung lässt sich nicht prüfen. Allerdings sind in der Mainfränkischen Studie Nr. 1 die wüst gefallenen Orte Brunigsdorf, Haelßhausen (auch Holzhausen) und Veitswinden auf der Gemarkung Wülfershausen genannt.[4] Veitschwingen wird mehrfach erwähnt, es war offensichtlich schon in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wüst gefallen. Benefiziat Schwinger zitiert das Standbuch 358, nach dem die Wüstung Veitswinden 1515 von Abt Kilian aus Bildhausen an Wargolshäuser Bauern vererbt wurde.[3][4]

Jüdisches Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erinnerungstafel Synagoge

Mindestens seit dem 19. Jahrhundert waren im Ortsteil Eichenhausen jüdische Familien ansässig, die sich in der Ortsstraße 37 ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Männer zerstört, woran eine Erinnerungstafel am Kriegerdenkmal erinnert.[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde im Zuge der Gebietsreform die bis dahin selbständige Gemeinde Eichenhausen eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Stephanus-Kapelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahe der Bundesstraße 279 liegt auf einer leichten Anhöhe vom Friedhof umgeben die romanisch/spätgotische Friedhofskapelle St. Stephan, im Volksmund „Stöffskirch“ genannt. Der alte Friedhof lag vor 1607 um die allererste Pfarrkirche St. Vitus und innerhalb der schützenden Kirchenburg im Dorf. Da dieser Begräbnisplatz durch die wachsende Bevölkerung zu eng geworden war, wurde im Jahre 1507 vom alten Klosterhofbesitz Ackerland für den neuen Friedhof abgetreten.

Auf diesem Grundstück stand schon damals ein kleines Stephanuskapellchen, wohl aus dem 13. Jahrhundert.

1507 wurde das Kapellchen durch ein Langhaus (Erbauer unbekannt) vergrößert. Es ist anzunehmen, dass das Kloster die Kapellenerweiterung durchführte, zumal das Bauwerk auf dem Stephanshofgut steht, dessen Eigentümer das Kloster war. Das Hofgut wurde später verkauft mit der Auflage, dass der neue Eigner täglich das Gebetsläuten („Angelusläuten“) besorgen musste.

Die von einem „Guttäter“ gestifteten Kreuzwegstationen innerhalb der zwei Meter hohen Mauer des Friedhofs wurden 1863 aufgestellt und eingeweiht. Sie dokumentieren das handwerkliche Kunstverständnis eines genialen, aber unbekannten Steinmetzmeisters.

Die Lourdesgrotte an der östlichen Kapellenwand, ebenfalls eine Stiftung, stammt aus dem Jahre 1896 und ist auch noch heute sehr oft Zufluchtsort.

In dem Ortsteil Anger nahe der St.-Stephanus-Kapelle sind zwar keine Gebäude aus dem 13. Jahrhundert erhalten, aber manches Haus hat zwei- bis dreihundert Jahre überstanden. Einzelne Fachwerkhäuser zeigen mit reich geschnitzten Balken, Eckpfosten, Holzzahnschnittverzierungen und mit der Margerite als Mittelpunkt der geschwungenen Andreaskreuze handwerkliches Können und Wohlhabenheit seiner damaligen Eigentümer.

Rathaus und Schlundhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Rathaus
Gemeindewappen von 1584

Auf dem Weg zur Kirche liegt nördlich das alte hohe Rathaus mit dem rundbogigen Konsoleneingang. Es zeugt von dem damals wahrgenommenen Recht auf eigene Verwaltung und niedere Gerichtsbarkeit und zeigt auf seiner Südseite das Fränkische Wappen mit der Jahreszahl 1584.

Daneben erhebt sich seit 1613 das ehemalige Gemeindeschlundhaus, die spätere Gaststätte Ziegler. Es war eines von drei Gemeindewirtschaften der damaligen Zeit.

Pfarrhaus und Zehntscheune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordöstlich davon liegt der Pfarrhof mit der mächtigen Zehntscheuer und dem langgestreckten Pfarrhaus mit seinem figuren- und wappengeschmückten Renaissanceeingang. Erbaut wurde es im Jahre 1608 von Pater Kilian Gullmann, dem damaligen Ortspfarrer als Wohnung für mehrere Patres und Fratres zur Betreuung der angrenzenden Kirchengemeinden, nachdem er im Jahr zuvor, 1607, eine neue Kirche hatte bauen lassen. Die nahegelegene Zehntscheuer, Herrenbau genannt, wurde im gleichen Jahr errichtet. Sie war Sammelort für die Zehnten, Gülden und Reichnisse in Wülfershausen und weiteren sechs Ortschaften der näheren Umgebung.

Pfarrkirche St. Vitus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Vitus

Östlich des Pfarrhauses steht die neue Pfarrkirche St. Vitus, erbaut im Jahre 1962/63 von dem Kirchenbauarchitekten Erwin van Aaken. Sie ist ein schlichter moderner einräumiger Sakralbau aus Beton und Glas, der an die Stelle der zu klein gewordenen alten, im Jahre 1607 von Pater Gullmann errichteten Kirche trat. Damals blieb die untere Turmhälfte (Julius-Echter-Turm) erhalten. 1962/63 wurde beim Kirchenneubau der gesamte Turm mit seinen Abmessungen belassen. Der Kirchenbau erfolgte unter Pfarrer Geis, die Schuldenlastabtragung unter Pfarrer Hugo Müller, der über 30 Jahre die Pfarrstelle in Wülfershausen betreute.

Schulhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulhaus

Südlich der Pfarrkirche steht das im Jahre 1902 in Quadermauerwerk erbaute Schulhaus, dessen Steine aus gemeindeeigenen Brüchen stammen. Es ersetzte das alte Schulhaus aus dem Jahre 1790, das mit Steinen des im gleichen Jahr abgebrochenen Untertores erbaut worden war und das an die Stelle des baufälligen, alten Schulhäuschens getreten war. Erster bestallter Schulmeister laut Urkunde war im Jahre 1575 Kaspar Neugast. Um 1600 wurde noch Sebastian Fügespan, der zugleich öffentlich bestellter Notar war, genannt. Als Baumeister der neuen Schule fungierte im Jahre 1902 die Firma Baumbach aus Nordheim v. d. Rhön, die für die Baukosten 42.000 Reichsmark erhielt. Das Schulgebäude hat fünf Schulsäle und dient noch heute im Schulverband Saaletal als Grundschule.

Weißer Turm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißer Turm

1617 wurde der Wartturm auf der Landwehr an der östlichen Gemarkungsgrenze laut Gemeinderechnung weiß angestrichen. Seitdem trägt der landschaftsprägende Turm an der Flurgrenze zu Waltershausen und Wargolshausen den Namen Weißer Turm. Der Vorgängerbau dürfte ein Holzturm aus dem 13. Jahrhundert gewesen sein, der dazu diente, feindliche Angriffe rechtzeitig zu erkennen und die Bevölkerung zu alarmieren. Eine Speisegaststätte im Neubaugebiet in Wülfershausen trägt den Namen Gasthaus Zum Weißen Turm.

Rokokobildstöcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Nepomuk von der Saalebrücke
Kriegerdenkmal

Auf dem Weg zur Fränkischen Saale, der durch eine Kastanienallee mit Ausblick gegen Osten über den Wiesengrund führt, befinden sich als Rokokobildstöcke der „Heiland an der Geißelsäule“, „der Prozessionsaltar mit letztem Abendmahl“ (eine Stiftung) sowie der „Heilige St. Nepomuk“ auf der Saalebrücke, alles Zeichen der ehemals im Dorfe tätigen Benediktinermönche.

Kriegerdenkmal und Armenseelenfest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kriegerdenkmal, in jüngster Zeit neu gestaltet, hat unter hohen Bäumen über dem Saalegrund seinen Platz. Mit der Barockmadonna des Bildhauers Franz Weigand aus Oberelsbach erinnert die Stiftung an die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und der beiden Weltkriege. Wülfershausen gedenkt alljährlich im Juli am Armenseelenfest seiner Toten und Gefallenen. Das Armenseelenfest ist eine Stiftung der Geschwister Gertrud und Marianne Weber aus dem Jahre 1920.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Breiten Saale – der ehemalige Mühlbach existiert seit dem Verkauf der gemeindlichen Angermühle nicht mehr – stehen weitere Anwesen mit Hoftoren, Wohnhäuser mit vorhangbogigen, gotischen Fußgängerpforten.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl von 2014 hat der Gemeinderat 13 Mitglieder, 7 Sitze für die Freien Wähler Wülfershausen-Eichenhausen, 6 Sitze für die CSU.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Peter Schön, der im Jahr 2002 Nachfolger von Manfred Blochmann wurde. Kurios an der Wahl Peter Schöns im Jahr 2002 war, dass er obwohl ohne Gegenkandidat als Nachfolger von Manfred Blochmann angetreten ist, dennoch im ersten Wahlgang nicht die zur Wahl erforderliche einfache Mehrheit (50 %) der Stimmen erhielt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1575 erhielt Wülfershausen vom Fürstbischof Julius Echter ein Gemeindewappen verliehen. Es zeigt den Gemeindepatron, den Heiligen Vitus, und das Wappen Echters. Das Originalwappen ist im Gemeindearchiv zu finden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 101 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 567. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 794 ha, davon waren 680 ha Ackerfläche und 111 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 72 Kindergartenplätze mit 64 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wülfershausen an der Saale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3. a b Geschichte der Pfarrei Wülfershausen an der Saale mit ihrer Filiale, Benefiziat Georg Schwinger, 1898.
  4. a b Reinhold E. Lob: Die Wüstungen der bayerischen Rhön und des nordwestlichen Grabfeldes. (= Mainfränkische Studien. 1). Würzburg 1971.
  5. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 198 f.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741.