Wüsten (Bad Salzuflen)

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Koordinaten: 52° 6′ 5″ N, 8° 47′ 32″ O

Wüsten
Wappen von Wüsten
Höhe: 139 (139–179) m
Fläche: 18,62 km²
Einwohner: 3778 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 203 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32108
Vorwahlen: 05222, 05266 im Bereich Pillenbruch
Karte

Wüsten innerhalb des Bad Salzufler Stadtgebiets

Wüsten ist mit 18,62 Quadratkilometern der flächenmäßig größte Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Bad Salzuflen im Kreis Lippe in Deutschland. Der Ortsname steht für einen unbewohnten Wald, der sich in wüstem Zustand befindet, plattdeutschWoiste“.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüsten, Ansicht von Norden

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüsten liegt nordöstlich, etwa vier Kilometer außerhalb des Salzufler Stadtzentrums. Es grenzt im Südwesten an Bad Salzuflen, im Süden an die beiden Ortsteile Ehrsen-Breden und Grastrup-Hölsen. Im Osten grenzen die Lemgoer Ortsteile Matorf-Kirchheide und Welstorf an Wüsten. Im Norden liegen die Vlothoer Stadtteile Steinbründorf, Wehrendorf und Exter an der Stadtgrenze, die hier gleichzeitig die Kreisgrenze bildet.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Wüsten war zweigeteilt, Unterwüsten mit den Ortsteilen und Fluren

  • Altedorf, bzw. Altes Dorf
  • An der Salze: der Name Salze geht auf ihr Quellgebiet zurück, die Steinegge in der alten Bauerschaft Solterwisch („Solter“ = „Salz, salzig“ und „wisch“ = „Wiese“) in Exter
  • Frettholz
  • Glimke, ehemals „Glyntbeke“ und „Glimbeke“: die Glimke entspringt am Glimberg, der aufgrund seines steinigen Bodens den Namen vom niederdeutschen Wort „Klint“ = „Fels“ bekam
  • Hellerhausen, ehemals „Hed(d)erhusen“ und „Hedderhausen“: der wohl älteste bewohnte Wüstener Flecken
  • Krutheide, ehemals „Krytgove“, „Kruth Hove“ und „Krut Hofte“: sie war eine mit Kräutern durchwachsene Heidelandschaft
  • Langenberg, ehemals „Lamberge“
  • Loose: der Name geht wohl auf die Silbe „loh“ zurück, sie bedeutet „Holzung, Gebüsch, Dickicht
  • Pehlen, ehemals „Pythelon“, „Pethelen“, „Pideln“ und „Pedeln“: das Wort leitet sich wohl aus „pith“ = „Sumpf“ und „loh“ = „Gehölz“ ab = ein sumpfiges Gebiet beim Tal der Glimke
Hier, an der lippischen Grenze nach dem ehemaligen Land der Sachsen, wurden schon vor mehr als 800 Jahren zwei Meierhöfe genannt: der ‚Tieß-Hof‘ und der ‚Pedeler Sundern-Hof‘; beide hatten an die Oberlehensherrin, die Äbtissin zu Herford, jährlich drei Fuder Brennholz, ein Schaf und 33 Scheffel Getreide(mehl) zu liefern. 1359 übergingen mehrere Güter – darunter auch die beiden genannten Höfe – im lippischen Norden in den Besitz des Friedrich von Callendorp, Ritter auf der Burg Varenholz, und später an die Herren von Wend in Varenholz. Zwischen 1536 und 1787 wechselten die Höfe im Zuge von Grenzziehungen immer wieder ihre Besitzer.[2]
  • Schwaghof: Der Schwaghof war ursprünglich ein Unterhof des nahe gelegenen Amtshofes Seligenwörden.
  • Rittergut Steinbeck
  • Sundern: diese Flurbezeichnung wird auf „aussondern“ zurückgeführt = aus der gemeinsam genutzten Mark wurden Flächen ausgesondert, die als Privatbesitz weitergeführt wurden
  • Vierenberg: eine Deutung lautet, dass auf dem „Feuerberg“ die Sonnenwendfeuer brannten, die andere sagt, dass hier Feuer- und Rauchzeichen von der Grotenburg im Teutoburger Wald zum Wittekindsberg im Wiehengebirge weitergegeben wurden
  • Waldemeine, ehemals „Wollemeine“, „Wohlgemeine“ und „Wolemene“
Hinweisschild „Historische Grenze“ an der Kirchheider Straße

sowie Oberwüsten mit den Ortsteilen und Fluren

  • Bergkirchen
  • Boberg: der Name leitet sich vom mundartlichen „boben“ = ‚oben‘ ab – es will bekunden, dass der Boberg höher als die benachbarten Berge ist
  • Erdsiek: „Siek“ steht für ein ‚niedrig gelegenes, nasses Land
  • Giershagen: aus „Gier“ = ‚Gerhard‘ und „Hagen – Hag“ = ‚Hecke‘ leitete sich dieser Name ab
  • Hollenstein: der Name ist wahrscheinlich mythologischen Ursprungs
  • Kätchenort
  • Lehmkuhle
  • Neuedorf, bzw. Neues Dorf
  • Pillenbruch: der Name leitet sich aus dem zu Pehlen gehörenden Bruch (= Sumpflandschaft) ab; im Mittelalter als Hagenhufendorf entlang der Glimke wahrscheinlich durch die Herren von Varenholz gegründet, 1338 erstmals urkundlich erwähnt, bis 1969 zur Lemgoer Gemeinde Welstorf gehörend[3]
  • Voßhagen: aus „Voß“ = „Fuchs“ und „Hagen – Hag“ = ‚Hecke‘ entstand diese Flurbezeichnung
  • Wiensiek: der Wiensiek ist nach dem Weidenbaum, der im feuchten Siek wächst, benannt
  • Windberg, ehemals Boberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Siedlungsspuren in Wüsten sind aus der Jungsteinzeit nachgewiesen: Bei Grabungen in den 1930er Jahren – unter anderem durch Leo Nebelsiek – wurden im Bereich der Krutheide[4] Keramiken und bearbeitete Flinte, sowie nordöstlich von Wüsten ein 17 Zentimeter langer durchlochter Dechsel aus Paragneis entdeckt. Aus der Römischen Kaiserzeit sind auf dem Hühnerbrink bei der Krutheide zwei Augenfibeln, eine Bronzeapplik, zwei Spielsteine und Münzen (ein Denar des Gaius Iulius Caesar, geprägt 49/48 v. Chr., und ein Sesterz des Nero, geprägt 63/68 n. Chr. in der Münzstätte Rom) gefunden worden.[5]

Im Jahre 1011 wird der Meierhof Hedereshusen (Hellerhausen) in einer Schenkung der Äbtissin Godesdiu erstmals genannt – die früheste Erwähnung des heutigen Wüstener Gebiets. Vor 1447 gehörte die Gegend zum Schloss Varenholz – das Wüsten in seiner heutigen Form gab es bis zum Jahr 1600 nicht – dann erfolgte die Zugehörigkeit zur Vogtei Schötmar. Vereinzelte Höfe lagen an den Talrändern der Woiste. Lediglich die Salzsieder Bad Salzuflens nutzen die Woiste zum Holzschlag für ihre Betriebe: Graf Bernhard zur Lippe gestattete 1560 dem Salzufler Rat für jährlich 20 Taler[6] den Holzabbau in Wüsten. Die Freiwillige Feuerwehr gründete sich 1882 im Ort. 1890 kam die erste Postagentur mit Telegrafenstelle und Fernsprecher in das Dorf.

Am 1. April 1939 wurden die beiden Gemeinden Ober- und Unterwüsten zu einer Gemeinde zusammengeschlossen[7] und der bis dahin zu Wüsten gehörige Schwaghof dabei in den Stadtbezirk Bad Salzuflens eingegliedert.

Während des Zweiten Weltkriegs, in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1944, war ein englischer Bomberverband auf dem Weg nach Berlin. Eine Lancaster Mk III s unter dem Kommando der Royal Australian Air Force wurde über Bielefeld von einer Flugabwehrkanone getroffen und stürzte kurz darauf nahe Hollenhagen am Vierenberg ab. Sechs der sieben australischen Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben. Vier von ihnen wurden noch am selben Tag auf dem Wüstener, zwei auf dem Schötmarschen Friedhof beerdigt; ein Besatzungsmitglied rettete sich mit dem Fallschirm und wurde den deutschen Behörden übergeben.[8][9]

Die Gemeinde Wüsten wurde am 1. Januar 1969 in die Stadt Bad Salzuflen eingegliedert.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüsten Luftbild

Nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs (1648) stiegen auch in Wüsten die Geburtenzahlen wieder langsam an. In den Kirchenbüchern werden unter anderem folgende Zahlen angegeben:

Jahr 1672 1673 1674 1772 1773 1774
1809[11]
Trauungen
8
9
6
12
18
16
18
Geburten
38
32
20
49
35
70
Symbol venus.svg 49 Blue Mars symbol.svg 43
Sterbefälle
17
21
11
33
60
60
52
Geburtenüberschuss
21
11
9
16
-25
10
40

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste auch die Wüstener Bewohner die große Auswanderungswelle: In den Jahren 1847/1848 und 1852 bis 1856 wanderten allein siebzig der 985 Bewohner Oberwüstens nach Amerika aus. Nicht nur Einzelpersonen, ganze Großfamilien verkauften ihr gesamtes Hab und Gut und begaben sich in eine ungewisse Zukunft.

Im Jahre 1895 waren in Wüsten 1924 Einwohner (69 zum Rittergut Steinbeck zählend) erfasst, nach dem Ersten Weltkrieg – 99 Männer starben im Feld oder der Gefangenschaft, gelten als vermisst oder erlagen ihren Kriegsleiden – im Jahr 1925 hatte sich die Zahl auf 1813 reduziert (873 männliche und 940 weibliche Einwohner). Im Einzelnen gliedert sich die Einwohnerzahl nach folgender Tabelle auf:

Jahr 1807 1835 1841 1848 1861 1867 1885 1895[12][13] 1905 1910 1925 1961 1968
Oberwüsten
778
1016
1039
998
970
958
897
880
906
897
809
   
Unterwüsten
919
1146
1146
1134
1078
1087
1038
975
975
973
1004
gesamt
1697
2162
2185
2132
2048
2045
1935
1855
1881
1870
1813
2794
3181

Nach dem Zweiten Weltkrieg beklagten die Hinterbliebenen 183 Tote, die den Folgen des Nationalsozialismus zum Opfer gefallen waren. Ihnen, vier Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 und den 97 Gefallenen des Ersten Weltkriegs ist in der Wüstener Ortsmitte das am 29. Oktober 1922 eingeweihte Kriegerdenkmal gewidmet.[14]

Am 1. Januar 1969 zählte man 3009 Einwohner = 186 Einwohner je Quadratkilometer (zum Vergleich Bad Salzuflen gesamt: 479 Einwohner/km²).[15]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsausschuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsausschussvorsitzender ist das Stadtratsmitglied Sebastian Hokamp (CDU), seine Stellvertreterin ist Stadtratsmitglied Regina Suett (SPD).[16]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D-NW-Bad Salzuflen-Wüsten - Wappen.png

Der Entwurf des Wüstener Wappens stammt von Kurt Herold (Detmold) und wurde am 12. April 1961 mit Beschluss der Wüstener Gemeindeverwaltung in Auftrag gegeben. Die Urkunde des nordrhein-westfälischen Innenministers vom 26. Juni 1961 verlieh der Gemeinde Wüsten das Recht, dieses Wappen und ein Siegel zu führen.

Beschreibung: Das Wüstener Wappen zeigt in blau über silbernem, mit der roten lippischen Rose belegten Schildfuß, einen golden bewurzelten Eichenstubben, der neue Blätter und Früchte trägt.[17]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1971 gegründete Kulturring Wüsten ist ein Zusammenschluss der Vereine und Institutionen Wüstens. Zu ihm gehören neben der Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kaninchenzuchtverein, dem Landwirtschaftlichen Verein, dem Sozialverband Wüsten, den Sportvereinen und dem CVJM auch die folgenden, näher beschriebenen Vereine.

Heimatfreunde Wüsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunftbaum an der Wüstener Kreuzung

Die Heimatfreunde Wüsten wurden im Jahr 2001 auf Initiative von Albert Siegert gegründet. Ziele des Vereins sind unter anderem

  • die Erforschung, Darstellung und Auseinandersetzung mit der Geschichte Wüstens wie zum Beispiel die Restaurierung des Grenzsteins in Pehlen
  • die Pflege und Sammlung des Brauchtums, zum Beispiel die Errichtung eines Zunftbaums
  • die Sammlung und Förderung heimatkundlichen Schrifttums
  • Ortsgestaltung, Landschaftspflege und Naturschutz, so zum Beispiel die Kennzeichnung der Wüstener Wasserläufe durch beschriftete große Findlinge an ihren Quellgebieten
  • die Betreuung der Denkmäler in Wüsten wie die Erhaltung des Bismarckturms
  • die Einrichtung/Pflege von Wanderwegen und die Durchführung von heimatkundlichen Wanderungen oder Fahrten

Männergesangverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Männergesangverein (MGV) wurde 1881 gegründet. Seine etwa einhundert Mitglieder pflegen vornehmlich das deutsche Liedgut, haben jedoch auch Lieder aus dem internationalen Bereich in ihrem Repertoire. Der MGV gehört, zusammen mit neun weiteren Salzufler Chören, der Sängergruppe Vierenberg an. Diese ist eine von siebzehn Sängergruppen im Lippischen Sängerbund.

Plattdeutsche Freunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eun bittken Platt“: Von April 1981 bis zum Jahr 2001 gab es in Wüsten die Plattdeutschen Freunde. Ihr Ziel war es, die plattdeutsche Sprache in Wüsten lebendig zu erhalten[18]. In der Heimatstunde des Volksfestes im Sommer 1981 stellte sich die Gruppe erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor. Aus dem Verein bildeten sich schon Anfang der 1980er Jahre eine Hobby-Band und eine Laienspielgruppe, aber aufgrund sinkender Mitgliedszahlen und mangelnder Bereitschaft, die Vorstandsarbeit zu übernehmen, löste sich der Verein 2001 auf.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmale in Wüsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet Wüstens (Stand: September 2011). Diese Baudenkmale sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Bad Salzuflen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalens (DSchG NRW).

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
Kirche Kirche Vlothoer Straße
Karte
Hauptartikel: Evangelische Kirche Wüsten
ab 1620 30. Jan. 1987 19
Friedhof Friedhof Vlothoer Straße
Karte
Hauptartikel: Friedhof Wüsten
1625/26 21. Sep. 1994 19a
Haus Haus Kirchheider Straße 46
Hauptartikel: Kirchheider Straße 46
18. Mai 1988 57
Herrenhaus Herrenhaus Steinbeck 1
Karte
Hauptartikel: Gut Steinbeck
1869 29. Dez. 1988 73
Landesgrenzsteine Landesgrenzsteine Pehlen

Karte
Hauptartikel: Landesgrenzsteine
04. Sep. 1989 113
Stumpfer Turm Stumpfer Turm Waldemeine

Karte
~ 1447 29. Okt. 1990 137
Haus Haus Kirchheider Straße 24
Karte
Hauptartikel: Kirchheider Straße 24
1657 26. Mai 1992 156
Wasserbehälter Wasserbehälter Salzufler Straße
Karte
Hauptartikel: Wasserbehälter (Wüsten)
1902 24. Aug. 1994 168
Haus Haus Vlothoer Straße 15
Karte
Hauptartikel: Vlothoer Straße 15
1746 19. Juni 1997 174
Meierjohann’sche Quellen Auf der Heide 54
Hauptartikel: Meierjohann’sche Quellen
1902 29. Juli 1998 176
Bismarckturm Bismarckturm
Karte
1900 02. Feb. 1993 181
BW Haus Glimke
Glimke 2 b
Karte
Hauptartikel: Glimke 2b
1826 29. Mai 1996 182
BW Haus Glimke 2
Karte
Hauptartikel: Glimke 2
1788 20. Feb. 1997 183
Thiesmeiersche und Meiersche Quellen Thiesmeiersche und Meiersche Quellen Auf der Heide 79
Karte
um 1909 29. Juli 1998 184
Windmühlenstumpf Windmühlenstumpf Waldemeine
Auf der Heide 79
Hauptartikel: Windmühlenstumpf (Wüsten)
1866 29. Juli 1998 185
Haus Haus Bieberstraße 1 a
Karte
Hauptartikel: Bieberstraße 1a
1663 16. Apr. 2002 188
BW Hofanlage Pehlen
Pehlen 3/3d
Karte
Hauptartikel: Hofanlage Albertsmeier
1686 … 1879 15. Sep. 1993 190
Haus Haus Waldemeine
Auf der Heide 75
Karte
Hauptartikel: Auf der Heide 75
19. Dez. 1996 192
Haus Ringstraße 21 30. Sep. 1991 202
Haus Kirchheider Straße 59
Hauptartikel: Kirchheider Straße 59
1704 10. Dez. 1991 226

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grabhügel von Hellerhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich des Ortsteils Hellerhausen wurden im Flurstück Das Lange Holz in den Jahren 1920 bis 1922 die Wälder gerodet und bei der Erdanfüllung mehrere Urnen gefunden, aber erst im Jahre 1935 erfolgte an dieser Stelle eine wissenschaftliche Grabung: In einer Tiefe von etwa 25 Zentimeter kam hier ein 8,5 Meter im Durchmesser großer, aus vielen Graniten gebildeter Steinring zum Vorschein. Es folgte ein zweiter, sichelförmiger Steinring. Alle Steine haben einen Durchmesser von bis zu 45 Zentimetern und sind sehr sorgfältig verlegt. Etwa 40 Zentimeter tiefer fanden sich unter anderem Stellen vermoderten Holzes, kleine Mulden, Holzkohlestückchen und an der vermuteten Stelle der eigentlichen Bestattung eine fünf Zentimeter lange Feuersteinklinge. Während der Grabung wurden mehrere Gefäßscherben gefunden, die sich mit einer in 100 Meter Entfernung liegenden cheruskerzeitlichen Siedlung des ersten Jahrhunderts n. Chr. in Beziehung bringen ließen.

Der Opferstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Opferstein" in Wüsten

Etwas oberhalb des Neuen Dorfes und unterhalb des Bismarckturms war der alte Liegeplatz des um 1885 bei Rodungsarbeiten gefundenen und im Volksmund so genannten Opfersteins - ein Granitfindling von etwa 1,8 Meter Durchmesser. Seine fast kreisförmige und glatt geschliffene Oberfläche gab in den vergangenen Jahrzehnten Anlass zu Spekulationen und wissenschaftlichen Untersuchungen, deren abschließendes Ergebnis aber noch immer nicht vorliegt. So hat Professor Krückmann aus Münster den Stein mit einer Deckplatte eines Steingrabes aus der Jungsteinzeit verglichen, hält es aber für nicht wahrscheinlich, dass hier Tier- oder Menschenopfer dargebracht worden seien.[19]

Alte Straßenwarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Waldemeine befindet sich direkt westlich der alten Straße nach Vlotho (heute Waldemeinestraße) ein etwa zwei Meter hoher Hügel mit einem Durchmesser von rund zehn Metern, an den sich halbkreisförmig ein etwa 20 Meter langer Wall anschließt.[20][21] Nordwestlich grenzen die Wallenden an einen kleinen Bach, der in die Salze mündet. Die heute als Bodendenkmal geschützte Anlage wurde 1982 von Friedrich Hohenschwert bei einer Probegrabung untersucht.[22] Er erkannte eine künstliche Lehmaufschüttung und Standspuren von Pfosten. Funde zur genauen Altersbestimmung der Anlage wurden nicht gemacht. Vermutlich diente die kleine Wallanlage als Straßenwarte. Bis zum Jahr 1400 verlief an dieser Stelle die alte Grenze zwischen der Stadt Salzuflen und dem Varenholzer Gebiet, welches sich im Besitz der Edelherren zu Lippe befand.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wüstener Sportvereine bieten den Bürgen ein reichhaltiges Angebot unterschiedlichster Aktivitäten:

  • MC-Wüsten im DMV (Kart, Motorrad-Moto-Cross, Oldtimer)
  • Motor-Sport-Club Wüsten im ADAC (Moto-Cross, Enduro und Trial)
  • SV Wüsten (Fußball, Turnen): Am 12. September 1951 als BSV Wüsten in der späteren Vereinswirtschaft Hetland gegründet; die erste Hauptversammlung erfolgte am 17. September.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Wüsten ist über die L 535 an Bad Salzuflen und Valdorf (Vlotho), die L 772 an Bad Salzuflen und Exter (Vlotho), die L 805 an Schötmar und die L 958 an Kirchheide (Lemgo) angebunden.

Ungefähr neun Kilometer sind es bis zur Anschlussstelle Vlotho-West (31) der Autobahn A 2 in Exter. Wüsten ist hier für den aus Norden kommenden Reisenden explizit auf dem Vorwegweiser-Schild (Richtzeichen 449) genannt.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüsten ist durch den Stadtbus Bad Salzuflen (Linie 947) im Stundentakt an das Stadtzentrum angeschlossen. Der Ortsteil Waldemeine wird von der Linie 943 bedient, außerdem bestehen hier Fahrtangebote nach Exter. Der regelmäßige Busverkehr nach Kirchheide (Stadt Lemgo) wurde eingestellt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wüsten gibt es zwei Kindergärten (die Evangelische Kindertagesstätte Arche Noah in der Kirchheider Straße und die von der AWO geführte Einrichtung in der Gebrüder-Grimm-Straße) sowie die Städtische Grundschule und eine Offene Ganztagsgrundschule (OGS).

Geschichte der Wüstener Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche allein war Träger des mittelalterlichen Bildungswesens, aber nach der Reformation wurde noch während des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1639 die erste Schule in Wüsten gegründet. Der Unterricht erfolgte wahrscheinlich zunächst in der 1621 fertiggestellten Kirche. Erst 1662 wurde ein bescheidenes Küsterhaus – eine Lehrerausbildung gab es noch nicht, den Unterricht der Kinder übernahm der Küster – gebaut. Seit 1781 wurden dann alle Küsterlehrer in dem in Detmold gegründeten Seminar zentral ausgebildet. Friedrich Adolf Knöner war der erste in Wüsten tätige Pädagoge mit einem staatlich anerkannten Abschlussexamen.

Die Unterwüstener Gemeinde erbaute 1812 in unmittelbarer Nachbarschaft der alten eine neue, jedoch viel zu kleine Schule. Sie ging später als Leibzucht in den Besitz des Krugwirtes Schuckmann über, so dass 1834 neben der Gastwirtschaft eine drei Klassenzimmer und Wohnung umfassende Küsterschule errichtet wurde. Zu Beginn versahen in der dreiklassigen Volksschule die Hauptlehrer in Zusammenarbeit mit den Nebenlehrern ihren Dienst. Die Unterstufe umfasste die Klassen 1 und 2, die Mittelstufe 3 bis 5 und die Oberstufe 6 bis 8. Die Schülerzahlen stiegen so rasant an, dass in einzelnen Klassen bis zu 100 Kinder gleichzeitig durch Frontalunterricht und Stillbeschäftigung im Wechsel geschult werden mussten!

Lange Schulwege und der Wille, sich abzugrenzen, veranlassten die Oberwüstener Bauern, eine eigenständige, einklassige Schule zu gründen. Während einer Übergangszeit von 1802 bis 1809 fand der Unterricht auf dem Hof Kaspersmeier statt. Die soziale Lage des Lehrers war mehr als dürftig. Die Bauern zahlten ein geringes Schulgeld in Form von Münze und Lebensmitteln und stellten oft regelwidrig die Zuwendungen ein, wenn sie nach eigenem Gutdünken ihre Kinder zum Beispiel in der Erntezeit als Arbeitskräfte unerlaubt von der Schule fernhielten.

Nach dem Ersten Weltkrieg entfiel die von vielen Lehrern als Belastung empfundene kirchliche Schulaufsicht, Lehrer und Küsteramt wurden getrennt. Eine Staatliche Schulbehörde übernahm die Verwaltung des Schulwesens, fachlich erfahrene Pädagogen als Schulräte die Überprüfung der Lehrkräfte. 1936 erfolgte die Zusammenlegung der beiden Schulen. Ziel war ein effektiver Jahrgangsunterricht, durch den das Leistungsniveau der Kinder dem der Stadtjugend angeglichen werden konnte. Die Schulleitung übernahm Friedrich Sprick. Das dauernde Hin- und Herpendeln von Lehrern und Schülern zwischen den weit auseinander liegenden Schulgebäuden war auf die Dauer aber untragbar; deshalb beschloss der Wüstener Gemeinderat den Bau einer zentral gelegenen neuen Schule. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs setzte allen Planungen jedoch ein vorläufiges Ende.

Die Nachkriegszeit stellte die Wüstener Schule vor beinahe unlösbare Probleme. Durch den Zuzug zahlreicher Evakuierten- und Flüchtlingsfamilien stieg die Schülerzahl so stark, dass nach der Wiedereröffnung der Schule im Herbst 1945 ein geregelter Unterricht nicht möglich war. 500 Kinder warteten bei fehlenden Heften und Schulbüchern in fünf weit auseinanderliegenden antiquierten Klassenräumen auf Betreuung durch wenige Lehrerinnen, denn die aus der Gefangenschaft heimkehrenden Lehrer wurden wegen ihrer politischen Tätigkeit während der Hitler-Diktatur vom Dienst beurlaubt. Erst mit Beginn des Schuljahres 1947/48 wurde ein halbwegs geordneter Schulbetrieb möglich. 450 Kinder drängten sich in überfüllten Klassenräumen. Die Folge war die Errichtung zweier neuer Gebäude mit sieben Klassenzimmern, erbaut 1949 und 1954 neben der alten Oberwüstener Schule. Der 1960 beendete Bau einer Turnhalle ermöglichte den Kindern einen geordneten Sportunterricht an den Geräten zur Vorbereitung auf die Bundesjugendspiele.

Nach einer Abschwächung stiegen die Schülerzahlen ab Herbst 1961 erneut an. Man senkte die Klassenfrequenzen, ein neuntes Schuljahr wurde eingeführt. Die Zahl der Klassenzimmer reichte nicht mehr aus, fehlende Funktionsräume als Vorbedingung für einen zeitgerechten naturwissenschaftlichen, hauswirtschaftlichen und Werkunterricht bereitzustellen, war das Gebot der Stunde. Um der Raumnot zu begegnen, beschloss der Gemeinderat, eine neue Schule in Betonbauweise hochzuziehen. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes erfolgte im Rahmen der Gebietsreform die Großgemeindebildung. Wüsten verlor seine Selbständigkeit und ging in der Stadtgemeinde Bad Salzuflen auf. Zu gleicher Zeit trat die Schulreform in Kraft. An Stelle der aufgelösten Volksschule traten zwei neue Schultypen, die die Klassen 1 bis 4 umfassende Grundschule und die Hauptschule der Jahrgänge 5 bis 10. Alle älteren Schulkinder besuchten von nun an die weiterführenden Schulen im Pädagogischen Zentrum Lohfeld.

Durch die Umfunktionierung der Sonderräume konnte Wüsten den 350 Grundschulkindern dreizehn zum Teil übergroße, brandneue und modern eingerichtete Klassenzimmer aus dem vergrößerten Schulbezirk, der weit in die Stadt reichte, anbieten. In der Amtszeit des Rektors Schubert wurde der Schulversuch „Vorklasse“ mehrjährig durchgeführt. Zwei qualifizierte Sozialpädagoginnen, unterstützt von zwei Lehrkräften, betreuten je 25 Kinder starke Gruppen Fünfjähriger. Zu gleicher Zeit erhielt die Wüstener Grundschule den Status einer Versuchsschule, in der nach einem neuen Bildungsplan des Kultusministeriums unterrichtet wurde. Das durch Weiterbildungslehrgänge bei voller Dreizügigkeit aus fünfzehn Lehrkräften bestehende Kollegium war stark gefordert.

Küster / Lehrer der Kirchengemeinde

1639–1705 Christian Brethauer
1705–1724 Johann Arnold Krüger
1724–1740 Johann Berend Krüger
1740–1758 Johann H. Bernhard Plöger
1758–1798 Johann Konrad Schulze
1798–1844 Friedrich Adolf Knöner
1844–1887 Friedrich August F. Knöner
1887–1895 Hermann Rehme
1895–1921 Heinrich E. Lammertsmeier
1921–1936 August Köller

Lehrer in Oberwüsten

1802–1804 Seminarist Schulze
1804–1808 Seminarist Schönfeld
1808–1814 Wilhelm Freitag
1814–1843 Johann Heinrich Plöger
1843–1851 Heinrich Wilhelm L. Plöger
1851–1861 Lehrer Müller
1861–1862 Lehrer Lütchemeier
1862–1880 Lehrer Blome
1980–1886 Hermann Rehme
1887–1887 Lehrer Tiemann
1887–1889 Lehrer Herbst
1889–1895 Heinrich Ernst Lammertsmeier
1895–1908 Heinrich Fr. August Meier-Böke
1908–1944 Heinrich Beckmann

Nach der Zusammenlegung

1936–1945 Friedrich Sprick
1945–1947 Anni Back und
Anneliese Wohler (komm.)
1947–1961 Ernst Hollmann
1961–1970 Friedrich Sprick
1970–1981 Erwin Schubert
1981–1986 Wilhelm Stölting
seit 1986 Christa Leesemann

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Industriegebiete wie in anderen Salzufler Ortsteilen gibt es in Wüsten nicht. Die Geschäftswelt wird hauptsächlich durch Handel und Dienstleistung bestimmt. In der Ortsmitte, entlang der Salzufler Straße, haben sich Geldinstitute, Apotheken, ein Lebensmittelmarkt, Tankstelle, Autohaus und andere Fachgeschäfte angesiedelt; einige betreiben ihre Familienunternehmen dort schon seit mehreren Generationen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Persönlichkeiten sind in Wüsten geboren oder haben hier gewirkt:

  • Heinrich Beckmann (1882–1944); ab 1908 Lehrer in Oberwüsten, Standesbeamter und Organist in der reformierten Gemeindekirche zu Wüsten
  • Rudolf Düstersiek (1932–2008), in Oberwüsten geboren; Pferdezüchter, Träger des Bundesverdienstkreuzes[23]
  • Georg Fritsch (1922–2002); Gründer des Wüstener Kulturrings, 1989 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen[24]
  • Paul Jacobs (1908–1968); von 1936 bis 1951 Pastor in Wüsten[25]
  • Johann Barthold Jobstharde (1797–1858); Wüstener Bauer und Begründer der Erweckungsbewegung in Lippe
  • Johann Heinrich von Lengerke (1825–1906); Lippischer Landtagspräsident sowie Stifter des Kranken- und Siechenhauses zu Wüsten[26]
  • Paul Friedrich Pelshenke (1905–1985), in Unterwüsten geboren; Agrarwissenschaftler
  • Johann Friedrich Reinert (1769–1820), in Unterwüsten geboren; Rektor am Gymnasium in Lemgo[27]
  • Gustav Schalk (1874–1930), in Unterwüsten geboren; Mitglied des Lippischen Landtags, Präsident der Landwirtschaftskammer, Vorsteher (Bürgermeister) der selbständigen Gemeinde Unterwüsten[28]
  • Wilhelm Schemmel (1839–1909), Wüstener Bauer; Mitglied des Lippischen Landtags
  • Simon August Topehlen (1832–1904); Gründer der Anstalt Eben-Ezer in Lemgo

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Meyer (Hrsg.): Bad Salzuflen – Epochen der Stadtgeschichte. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89534-606-4.
  • Otto Pölert: Wüsten – Eine Höfe- und Siedlungsgeschichte.
  • Erwin Schubert: Kirche und Schule in der Woiste.
  • Erwin Schubert: Zeugen aus der Vergangenheit Wüstens – Ortsnamen, Torbogen- und Grabinschriften. 1990.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wüsten (Bad Salzuflen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bad Salzuflen: Statistik/Bevölkerung. Abgerufen am 19. April 2015.
  2. Otto Pölert: "Pehlen" in „Wüsten – Eine Höfe= und Siedlungsgeschichte“, Seiten 26 bis 28
  3. "Das doppelte Denkmal – 675 Jahre Pillenbruch: Dorfgemeinschaft feierte", G. Odenthal in LIPPEaktuell, Seite 9, 28. August 2013
  4. „Der Grabhügel von Wüsten-Hellerhausen“
  5. Elke Treude: „Römische Kaiserzeit“ in Bad Salzuflen – Epochen der Stadtgeschichte; Bad Salzuflen, 2007, Seiten 23 und 24, 34 und 35
  6. Roland Linde: „Stadt, Kirche und Landesherr im konfessionellen Zeitalter“ in Bad Salzuflen – Epochen der Stadtgeschichte; Bad Salzuflen, 2007; Seite 104
  7. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 297.
  8. Spurensuche in OWL, abgerufen am 9. Januar 2016
  9. Vier Australier, gefallen im Zweiten Weltkrieg bei www.woiste.de, abgerufen am 10. Februar 2016
  10. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 69.
  11. Lippisches Intelligenzbuch 1810, Seite 77ff, 10. März 1810; abgerufen am 15. Februar 2016
  12. Adreßbuch für das Fürstenthum Lippe von 1901 Bauerschaft Oberwüsten
  13. Adreßbuch für das Fürstenthum Lippe von 1901 Bauerschaft Unterwüsten
  14. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler; abgerufen am 13. Februar 2016
  15. Franz Meyer (Hrsg.) und Kurt Dröge (†): Bad Salzuflen – Epochen der Stadtgeschichte; Bad Salzuflen, 2007; Seite 429
  16. Stadt Bad Salzuflen Ratsinfosystem
  17. Wappengeschichte bei www.woiste.de, abgerufen am 6. Januar 2014
  18. Eun bittken Platt“ bei www.woiste.de
  19. Der Opferstein bei www.woiste.de
  20. Friedrich Hohenschwert: Der Kreis Lippe II – Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Stuttgart 1985, S. 19–20
  21. Eintrag zu Wallanlage Waldemeine in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts
  22. Friedrich Hohenschwert: Fundchronik, Stichwort Bad Salzuflen-Wüsten. In: Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe 2 (1984) 1985, S. 263
  23. Wüstener Persönlichkeiten: Rudolf Düstersiek bei www.woiste.de
  24. Wüstener Persönlichkeiten: Georg Fritsch bei www.woiste.de
  25. Wüstener Persönlichkeiten: Professor Dr. Dr. Paul Jacobs bei www.woiste.de
  26. Wüstener Persönlichkeiten: Johann Heinrich v. Lengerke bei www.woiste.de
  27. Wüstener Persönlichkeiten: Johan Friedrich Reinert bei www.woiste.de
  28. Wüstener Persönlichkeiten: Gustav Schalk bei www.woiste.de