Wa’era

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Die siebte Plage (John Martin, 1823)

Wa'era (Biblisches Hebräisch וארא deutsch ‚Und ich erschien‘ – ergänze: dem Abraham) bezeichnet einen Leseabschnitt (Parascha oder Sidra genannt) der Tora und umfasst den Text Ex/Schemot 6,2–9,35[1].

Es handelt sich um die Sidra des 4. Schabbats im Monat Tewet oder des 1. Schabbats im Monat Schewat.

Wesentlicher Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gott wiederholt seine Ankündigung der Befreiung Israels.
  • Das Volk glaubt immer noch nicht daran.
  • Beschreibung der Verwandtschaftsbeziehungen Moses und Aarons.
  • Vor dem Pharao wird der göttliche Befehl, Israel ziehen zu lassen, wiederholt, wobei sich Moses Stab in eine Schlange verwandelt.
  • Weil die ägyptischen Zauberer das gleiche Wunder vollbringen können, bleibt der Pharao bei seiner Weigerung.
  • Es folgen dann die Zehn Plagen (hebr. Sammelabkürzung DeZaCh AdaSch BeAChaB):
  1. Das Nilwasser verwandelt sich in Blut (Dam)
  2. Frösche (Zefardea)
  3. Stechmücken (Kinnim)
  4. Stechfliegen oder Bremsen (Arow)
  5. Viehpest (Dewer)
  6. Beulen (Schechin)
  7. Hagel in Verbindung mit Donner und Blitz (Barad)

Haftara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zugehörige Haftara ist Ezechiel 28,25–29,21[2].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schemot/Exodus 6,2–9,35. nach dem Codex Leningradensis. In: tanach.us. Abgerufen am 7. Oktober 2017.
  2. Jecheskel 28,25–29,21. nach dem Codex Leningradensis. In: tanach.us. Abgerufen am 7. Oktober 2017.