Waben (Pas-de-Calais)
| Waben | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Hauts-de-France | |
| Département (Nr.) | Pas-de-Calais (62) | |
| Arrondissement | Montreuil | |
| Kanton | Berck | |
| Gemeindeverband | Deux Baies en Montreuillois | |
| Koordinaten | 50° 23′ N, 1° 39′ O | |
| Höhe | 3–51 m | |
| Fläche | 8,99 km² | |
| Einwohner | 449 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 50 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 62180 | |
| INSEE-Code | 62866 | |
Mairie Waben | ||
Waben ist eine französische Gemeinde mit 449 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Montreuil und zum Kanton Berck.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Waben liegt auf einer mittleren Höhe von 27 Metern über dem Meeresspiegel an der Grenze zum Département Somme an der Mündung des Küstenflusses Fliers in die Authie-Bucht, fünf Kilometer südöstlich der Küstenstadt Berck. Nachbargemeinden von Waben sind Verton im Norden, Conchil-le-Temple im Südosten sowie Groffliers im Westen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Waben wurden Artefakte aus dem 5. und 6. Jahrhundert entdeckt. Dazu gehört eine Fibel, eine Gürtelschnalle und verschiedene Gefäße aus Glas. Im Mittelalter hatte Waben einen bedeutenden Handels- und Fischereihafen. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der dieser jedoch. Er wird heute als Freizeithafen genutzt. 1793 erhielt Waben im Zuge der Französischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und wurde Hauptort eines Kantons. 1801 erhielt die Gemeinde durch die Verwaltungsreform unter Napoleon Bonaparte (1769–1821) das Recht auf kommunale Selbstverwaltung und wurde in den Kanton Montreuil eingegliedert, erst 1991 wurde sie dem damals neugebildeten Kanton Berck zugeteilt.[1]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2013 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 234 | 234 | 235 | 266 | 294 | 327 | 378 | 423 | 440 |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Das Fischerboot la Marianne Toute Seule ist die Rekonstruktion eines speziellen historischen Typs normannischer Fischerboote, der Cordier genannt wird. Es wurde 1992 im Auftrag der Stadt Berck gebaut und gewann im gleichen Jahr einen Wettbewerb für Küstenboote in Brest. Das Boot ist 5,7 Meter lang, 2,7 Meter hoch und hat drei Segel mit insgesamt etwa 40 Quadratmetern Fläche. Von Mai bis August steht das Schiff für touristische, kulturelle und pädagogische Ausflüge zur Verfügung, dabei können jeweils 8 Personen teilnehmen.[2]
- Kirche Saint-Martin
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Kirche Saint-Martin
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Schule
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Gefallenendenkmal
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Waben – notice communal. In: cassini.ehess.fr. Abgerufen am 12. Oktober 2011 (französisch).
- ↑ Infos sur la Marianne. In: berckpatrimoine.info. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2010; abgerufen am 12. Oktober 2011 (französisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
