Wachendorf (Mechernich)

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Wachendorf
Koordinaten: 50° 35′ 44″ N, 6° 44′ 26″ O
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 4,28 km²
Einwohner: 643
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Veytal
Postleitzahl: 53894
Vorwahl: 02256
Wachendorf (Mechernich), Luftaufnahme (2015)
Wachendorf (Mechernich), Luftaufnahme (2015)
Schloss Wachendorf, Luftaufnahme (2015)
Bruder-Klaus-Feldkapelle (Wachendorf), Luftaufnahme (2015)

Wachendorf ist ein Stadtteil der Stadt Mechernich im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.

Das Dorf liegt nördlich von Mechernich. Durch den Ort verlaufen die Kreisstraße 42 und die Landesstraße 11.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurde Wachendorf nach Veytal eingemeindet.[1]

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Veytal (mit Ausnahme des Ortsteils Schwerfen, der zur Stadt Zülpich kam) in die Gemeinde (heute Stadt) Mechernich eingegliedert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Petrus
  • Das Schloss Wachendorf mit mittelalterlichem Ursprung erhielt sein heutiges Aussehen Ende des 19. Jahrhunderts. In seinem Inneren befindet sich unter anderem ein buddhistisches Zen-Zentrum.
  • Die Kapelle St. Petrus wurde vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert um den Chor ergänzt. Die Glasmalereien schufen Franz Binsfeld im Jahr 1933 sowie Paul Weigmann im Jahr 1977.
  • Südwestlich des Ortes steht die als Privatinitiative erbaute, im Jahr 2007 eingeweihte Bruder-Klaus-Feldkapelle des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Der moderne Andachtsraum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 87.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 309.