Wachtmeister (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen der Grafen Wachtmeister

Wachtmeister ist der Name eines schwedischen Adelsgeschlechts mit Ursprüngen auf der Insel Dagö (Estland), das im 16. Jahrhundert nach Schweden einwanderte.

Als sich der Deutsche Orden in Estland auflöste, verloren die nicht uradeligen Geschlechter ihren Besitz.

Berühmte Angehörige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Wachtmeister af Johannishus, Statue in Karlskrona.
  • Hans Wachtmeister († 1590), schwedischer Offizier und Stammvater sämtlicher schwedischer Familienzweige. Er erwarb den Adelsnamen im deutschen Kriegsdienst. Er kam 1569 aus Livland nach Schweden, trat als Rittmeister in schwedische Dienste und wurde mit einer Reihe deutscher Ritter 1578 gleichzeitig geadelt. Er wurde schließlich Feldoberst in Estland 1581.
  • Hans Wachtmeister zu Björkö (1609–1652), Freiherr, Enkel des obengenannten Hans, Generalmajor und Reichsrat
  • Hans Wachtmeister zu Johannishus (1641–1714), Graf, Sohn des vorgenannten, Admiral und Reichsrat. 1684 erwarb er das Schloss Johannishus, das seinen Nachfahren aus der Linie der Grafen Wachtmeister af Johannishus bis heute gehört.
  • Axel Wachtmeister zu Mälsåker (1643–1699), Graf, Bruder des vorgenannten, Feldmarschall und Königlicher Rat
  • Bleckert Wachtmeister (1644–1701), Bruder des vorgenannten, Generalmajor
  • Karl Hans Wachtmeister (1682–1731), Graf, Sohn von Bleckert Wachtmeister, Admiral und Reichsrat
  • Karl Hans Wachtmeister (1689–1736), Graf, Sohn des Hans Wachtmeister zu Johannishus, Admiral
  • Gustav Wachtmeister (1757–1826), Graf, schwedischer General
  • Hans Gabriel Trolle-Wachtmeister (1782–1871), Sohn des Grafen Carl Axel Trolle-Wachtmeister (1754–1810) und der Hilla Birgitta Trolle, daher seit 1810 mit dem Namen Trolle-Wachtmeister. Diese Linie ist bis heute auf Schloss Trolle-Ljungby in Kristianstad und Schloss Trolleberg in Staffanstorp ansässig.
  • Constance Wachtmeister (1838–1910), Theosophin

Besitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nordisk familjebok. 2. Auflage. Stockholm 1904–1926

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]