Waddeweitz

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Wappen Deutschlandkarte
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Waddeweitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Waddeweitz hervorgehoben

Koordinaten: 53° 0′ N, 10° 58′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 49,28 km2
Einwohner: 888 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29496
Vorwahl: 05849
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 024
Adresse der Verbandsverwaltung: Theodor-Körner-Str. 14
29439 Lüchow
Website: www.waddeweitz.de
Bürgermeister: Frank Socha (CDU)
Lage der Gemeinde Waddeweitz im Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Über dieses Bild
Rastplatz in Waddeweitz mit altem Fabrikschornstein

Waddeweitz ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen. Sie gehört zur Samtgemeinde Lüchow (Wendland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waddeweitz liegt im Naturpark Elbhöhen-Wendland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bischof, Diahren, Dickfeitzen, Dommatzen, Gohlau, Groß Gaddau, Kiefen, Klein Gaddau, Kukate, Marlin, Salderatzen, Schlanze, Wittfeitzen und Zebelin eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waddeweitz gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[3][4]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2021–2026[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Waddeweitzer Gemeinderat setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen (Wahlergebnis in Klammern):[5]

2016–2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Wahlperiode 2016–2021 hatte der Gemeinderat folgende Zusammensetzung (Wahlergebnis in Klammern):[5]

  • CDU: 4 Sitze (46,2 %)
  • UWG: 4 Sitze (47,6 %)
  • SPD: 1 Sitz (6,2 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Bürgermeister seit dem 10. September 2011 ist Frank Socha.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neugotische Kirche Wittfeitzen
Kirche Zebelin

In der Gemeinde Waddeweitz gibt es die zwei evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Zebelin und Wittfeitzen, die ein gemeinsames Pfarramt in Küsten mit den Kirchengemeinden Friedenskirche Küsten, Krummasel und Meuchefitz haben. Die Kapellengemeinde Dickfeitzen ist mit dem Pfarramt in Clenze verbunden.

In Zebelin ist die Jugendwerkstatt der Diakonie, eine Einrichtung des Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg im ehemaligen Gemeindehaus untergebracht.[6]

Neben den beiden Friedhöfen der Kirchengemeinden in Wittfeitzen[7] und Zebelin gibt es noch einen kleinen Friedhof der Dorfgemeinschaft Kiefen.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Feldsteinkirche in Zebelin ist im 15. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt worden.[8] Der Kanzelaltar ist aus dem 17. Jahrhundert. Seit 2010 wird die Kirche renoviert und die Farbgebung von 1910 wiederhergestellt.[9]

Wittfeitzen ist seit dem Mittelalter ein Kirchort. Die heutige Backsteinkirche[10] ist 1872 im neugotischen Stil erbaut worden und hat eine Orgel der Firma P. Furtwängler & Hammer.[11]

Um 1900 wurde in Dickfeitzen eine kleine schlichte Kapelle mit einem Dachreiter und einer kleinen Glocke aus dem Jahr 1975 gebaut.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emma Gertrud Eckermann (1879–1967), Malerin, Grafikerin und Kunstlehrerin; lebte von 1943 bis 1959 in Kukate

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Waddeweitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2021 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 230 und 231.
  3. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nls.niedersachsen.de; 87 KB)
  4. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de; 200 KB)
  5. a b Waddeweitz: vier Sitze für CDU. Elbe-Jeetzel-Zeitung, Lüchow 14. September 2021, S. 4.
  6. EJZ-Bericht über den Umbau des Gemeindehauses durch die Jugendwerkstatt (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ejz.de, abgerufen am 14. November 2012.
  7. EJZ-Bericht über Dreharbeiten auf dem Friedhof, abgerufen am 14. November 2012
  8. Ernst-Günther Behn: Das Hannoversche Wendland - Kirchen und Kapellen, Seite 186 f.
  9. Die Kirche Zebelin auf der Webseite des Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg, abgerufen am 15. November 2012.
  10. Ein Foto der Kirche in Wittfeitzen auf der Webseite des Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg, abgerufen am 15. November 2012.
  11. EJZ-Bericht zur Orgelinstantsetzung, abgerufen am 14. November 2012.