Wagrain (Pongau)

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde, ihren Hauptort siehe Wagrain Markt.
Wagrain
Wappen von Wagrain
Wagrain (Pongau) (Österreich)
Wagrain (Pongau)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Hauptort: Wagrain Markt
Fläche: 50,54 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 13° 18′ O47.33333333333313.3838Koordinaten: 47° 20′ 0″ N, 13° 18′ 0″ O
Höhe: 838 m ü. A.
Einwohner: 3.030 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 60 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5602
Vorwahl: 0 6413
Gemeindekennziffer: 5 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 14
5602 Wagrain
Website: www.wagrain.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Eugen Grader (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(19 Mitglieder)
ÖVP 10, SPÖ 6, FPÖ 3
Lage der Marktgemeinde Wagrain im Bezirk St. Johann im Pongau
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Die Wagrainer Talweitung, gegen Nordosten, Kirchboden mit der Pfarrkirche
Die Wagrainer Talweitung, gegen Nordosten, Kirchboden mit der Pfarrkirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wagrain ist eine Marktgemeinde mit 3030 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg (Österreich).

Die Gemeinde liegt im Skiverbund Amadé, einem der größten Skigebiete Österreichs. Im Mittelalter war die Umgegend Bergbaugebiet.

Geografie[Bearbeiten]

Wagrain, Kernraum um den Markt mit Kirchboden vorne, Blick Richtung Nordwesten gegen den Hochkönig

Wagrain liegt im Pongau, etwa 55 km südlich von Salzburg und 8 km östlich von St. Johann im Pongau. Im Ortsteil Schwaighof befindet sich die Wasserscheide von Salzach und Enns, die Wagrainer Höhe. Die höchste Erhebung befindet sich mit 2037 m ü. A. auf der Gabel am südlichen Gemeinderand.

Beliebtes Ausflugsziel ist der Berg Öbristkopf (1411 m ü. A.), ein Ziel für die Salzburger Wandernadel.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Hüttau
St. Johann im Pongau Nachbargemeinden Flachau
Großarl Kleinarl

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Katastralgemeinden und Ortschaft (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

Zählsprengel sind Wagrain-Marktzentrum für den Hauptort und seine unmittelbare Umgebung, und Wagrain-Umgebung für den ganzen Rest der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Wagrain setzt sich aus den beiden mittelhochdeutschen Wörtern wac (bewegtes Wasser, Fluss) und rein (Rain, Wiese, Hang) zusammen. 1243 wird im Salzburger Ortsnamenbuch Wakrein erstmals urkundlich erwähnt, um 1350 Wachrain und 1382 Wakchrain geschrieben. Unter Einfluss der Schriftsprache kam es dann schließlich zur heutigen Schreibweise.

Wagrain war der Ort im Fürsterzbistum Salzburg mit der höchsten Zahl an evangelischen Exulanten. Über 80 % der Einheimischen zogen die Vertreibung (meist nach Preußen) der Konversion zum römischen Katholizismus vor.

Politik[Bearbeiten]

Wagrain gehört zum Gerichtsbezirk St. Johann im Pongau

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

10
5
2
4
10 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2010:

Bürgermeister ist Eugen Grader von der ÖVP.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Wagrain.jpg

Blasonierung:

In Rot eine goldene Spitze, in welcher über natürlichem Wasser auf grünem Ufer ein silberner Zinnenturm mit einem Tor und zwei Fenstern steht.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wagrain (Pongau)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ortschronik Wagrain; Band I Wakhrein – Die alte Hofmark; Band II Vom Bergbauerndorf zur Salzburger Sportwelt Amadé, Gemeinde Wagrain (Weblink).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wagrain, Salzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Wagrain – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Registerzählung vom 31. Oktober 2011 (pdf)