Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2016

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Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2016
8. November 2016
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2018
Harry Reid official portrait 2009.jpg Sen Mitch McConnell official.jpg
Fraktionsvorsitzender Harry Reid Mitch McConnell
Partei Demokratische Partei Republikanische Partei
Sitze vor der Wahl 44* 54
Sitze nach der Wahl 46* 52
Gewinn/Verlust +2 −2
Stimmen gesamt n/a n/a
Stimmenanteil n/a n/a
* 2 Unabhängige bildeten vor der Wahl eine Fraktion mit den Demokraten
2016 US Senate election results map.svg
Ergebnisse nach Bundesstaaten
Mehrheitsführer vor der Wahl
Mitch McConnell
Republikaner
Mehrheitsführer nach der Wahl
Mitch McConnell
Republikaner
Karte der US-Bundesstaaten:
Republikanischer Senator kandidiert
Republikanischer Senator kandidiert nicht wieder
Demokratischer Senator kandidiert
Demokratischer Senator kandidiert nicht wieder
keine Senatswahl im Jahr 2016

Die Senatswahlen in den Vereinigten Staaten fanden am 8. November 2016 statt. Zur Wahl standen alle Mandate der Klasse drei, wobei es sich um 34 Sitze handelt. Gewählt wurden die Senatoren per Direktwahl auf sechs Jahre von den Bürgern jenes Bundesstaates, den sie im US-Senat repräsentieren. In seiner neuen Zusammensetzung tritt der Senat erstmals am 3. Januar 2017 zusammen.

Die parteiinternen Vorwahlen zur Bestimmung der jeweiligen Kandidaten fanden je nach Bundesstaat zwischen März und September 2016 nach unterschiedlichen Verfahren statt. Die verschiedenen Daten und Wahlmodule sind durch unterschiedliche Wahlrechte der Staaten begründet. Louisiana hält keine Vorwahl in diesem Sinne ab, da mehrere Kandidaten einer Partei bei der Hauptwahl auf dem Stimmzettel stehen dürfen.
Bei der Hauptwahl am 8. November 2016 entschied mit Ausnahme Louisianas und Georgias der Kandidat mit den meisten Stimmen die Wahl für sich, in Louisiana und Georgia könnte es Stichwahlen geben, falls bei der Hauptwahl kein Kandidat mehr als 50 % der Stimmen erreicht.

Der aktuelle Senat setzt sich aus 52 Republikanern und 46 Demokraten zusammen. Zwei Senatoren (Angus King aus Maine und Bernie Sanders aus Vermont) sind als Unabhängige gewählt worden, arbeiten aber aktuell mit der Fraktion der Demokratischen Partei zusammen. Wenn dies so bleibt, brauchen die Demokraten mindestens fünf neu hinzu gewonnene Senatssitze um die Mehrheit im 115. Kongress der Vereinigten Staaten wieder zu erlangen, nachdem sie diese im Zuge der Halbzeitwahlen 2014 verloren hatten.

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte der US-Bundesstaaten:
Wiederwahl eines Republikaners gilt als weitgehend sicher
Wiederwahl eines Republikaners gilt als unsicher
Wiederwahl eines Demokraten gilt als weitgehend sicher
Wiederwahl eines Demokraten gilt als unsicher
keine Senatswahl im Jahr 2016

Zahl der amtierenden Senatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Senatoren
Republikanische Partei 54
Demokratische Partei 44 (+ 2 Unabhängige)
Summe 100

Zahl der Senatssitze, die neu gewählt werden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Senatoren
Republikanische Partei 24
Demokratische Partei 10
Summe 34

Zahl der Senatssitze, die nicht neu gewählt werden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Senatoren
Republikanische Partei 30
Demokratische Partei 34 (+ 2 Unabhängige)
Summe 66

Swing States[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Demokraten galten laut Umfragen acht der zehn Wiederwahlen als sicher. Nur Colorado und Nevada wurden als möglicherweise gefährdet eingestuft. Bei den Republikanern galten sieben der 24 Sitze als potentiell gefährdet für eine Wiederwahl. Es waren Florida, Illinois, New Hampshire, North Carolina, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin.[1][2][3][4] In Illinois und New Hampshire konnte sich der Kandidat der Demokraten gegen den Republikanischen Amtsinhaber durchsetzen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://cookpolitical.com/senate/charts/race-ratings
  2. http://www.centerforpolitics.org/crystalball/2016-senate/
  3. http://media.cq.com/raceratings/
  4. http://www.dailykos.com/pages/election-outlook/2016-race-ratings