Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit

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Logo der WASG

Der Verein Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e. V. (WAsG e. V.) ging aus den beiden Vorläufergruppierungen Initiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (in der hauptsächlich bayerische Gewerkschaftsmitglieder vertreten sind) und Wahlalternative (mit Schwerpunkt in Nord- und Westdeutschland) hervor. Diese hatten sich als Reaktion auf die von ihnen als neoliberal kritisierte Regierungspolitik, insbesondere das als Agenda 2010 bezeichnete Maßnahmenpaket, der rot-grünen Koalition gebildet.

Das erste Treffen der Gruppe Wahlalternative fand am 5. März 2004 im Berliner Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt.

Am 17. Oktober 2004 hielt der Landesverband in Nordrhein-Westfalen eine erste Landesmitgliederversammlung ab, an der mehr als 400 der insgesamt 1.100 Mitglieder im Bundesland teilnahmen und einen 15-köpfigen Landesvorstand wählten. Die Landesmitgliederversammlung beschloss, trotz ungeklärter Finanzierung bereits am 22. Mai 2005 zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen antreten zu wollen.

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e. V. wurde am 3. Juli 2004 gegründet. Das erste Treffen fand am 5. März 2004 im Berliner Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt.

Der Verein hatte am 1. September 2004 4.056, im Dezember 2004 ca. 6.000 Mitglieder. Ein erster Landesverband wurde am 13. Juli 2004 im Saarland ins Leben gerufen. Ein weiterer Landesverband folgte in Hamburg am 1. April 2005.

Nach der Parteigründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Januar 2005 betrieb der Verein die Gründung der Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) bei einem Kongress in Göttingen. Vereinsmitglieder mussten der Partei separat beitreten. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder trat parallel aus dem Verein aus. Im Verein blieben Mitglieder, die der Partei WASG nicht beitreten wollten.

Die Partei WASG fusionierte im Juli 2007 mit der PDS zur Partei Die Linke.

Anfang Dezember 2007 wurde bekannt, dass der Verein WAsG als „Linker Think-Tank“ unter dem Namen Wolfgang-Abendroth-Stiftungs-Gesellschaft fortbestehen werde.[1]

Dem Vorstandsbericht vom 10. November 2014 zufolge ist die Mitgliederzahl der Wolfgang-Abendroth-Stiftungsgesellschaft auf 276 gesunken. Im Lauf des Jahres 2015 werde in einer weiteren Mitgliederversammlung über die Auflösung des Vereins entschieden.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Linker Think-Tank junge Welt, 10. Dezember 2007
  2. Bericht des Vorstands (10. November 2014) Webseite der Wolfgang-Abendroth-Stiftungsgesellschaft-WASG, abgerufen am 26. September 2016