Waldgrehweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Waldgrehweiler
Waldgrehweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldgrehweiler hervorgehoben
49.6697222222227.7433333333333240Koordinaten: 49° 40′ N, 7° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Alsenz-Obermoschel
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 7,75 km²
Einwohner: 214 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67822
Vorwahl: 06364
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 079
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 16
67821 Alsenz
Webpräsenz: www.alsenz-obermoschel.de
Ortsbürgermeister: Helmut Brand
Lage der Ortsgemeinde Waldgrehweiler im Donnersbergkreis
Obermoschel Niedermoschel Unkenbach Finkenbach-Gersweiler Waldgrehweiler Schiersfeld Sitters Alsenz Oberndorf (Pfalz) Mannweiler-Cölln Winterborn (Pfalz) Kalkofen (Pfalz) Niederhausen an der Appel Münsterappel Oberhausen an der Appel Gaugrehweiler Seelen Rathskirchen Teschenmoschel Bisterschied Ransweiler Stahlberg Bayerfeld-Steckweiler Sankt Alban (Pfalz) Gerbach Würzweiler Ruppertsecken Dielkirchen Katzenbach (Donnersbergkreis) Schönborn (Pfalz) Dörrmoschel Reichsthal Gundersweiler Gehrweiler Imsweiler Rockenhausen Höringen Schweisweiler Falkenstein (Pfalz) Winnweiler Lohnsfeld Wartenberg-Rohrbach Münchweiler an der Alsenz Gonbach Sippersfeld Breunigweiler Imsbach Börrstadt Steinbach am Donnersberg Ramsen (Pfalz) Kerzenheim Eisenberg (Pfalz) Göllheim Dreisen Standenbühl Lautersheim Biedesheim Ottersheim Bubenheim (Pfalz) Zellertal Einselthum Immesheim Albisheim (Pfrimm) Rüssingen Weitersweiler Marnheim Bennhausen Jakobsweiler Dannenfels Bolanden Kirchheimbolanden Mörsfeld Kriegsfeld Oberwiesen Orbis Morschheim Ilbesheim (Donnersbergkreis) Bischheim (Donnersberg) Rittersheim Stetten (Pfalz) Gauersheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel Landkreis Kaiserslautern Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Waldgrehweiler ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Alsenz hat.

Geographie[Bearbeiten]

Waldgrehweiler liegt im Nordpfälzer Bergland nördlich des Pfälzerwalds. Nordöstlich befindet sich Finkenbach-Gersweiler, östlich Ransweiler, südlich Bisterschied und im Westen liegt der Becherbacher Ortsteil Gangloff.

Blick auf Waldgrehweiler
Waldgrehweiler und der Roßberg vom Ziegelberg aus gesehen

Zu Waldgrehweiler gehören zusätzlich die Wohnplätze Grashof, Windhof und Wolfsmühle.[2]

Grashof
Windhof und Friedhof im Hintergrund
Historische Wolfsmühle

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Waldgrehweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber über grünem Dreiberg fünf grüne Tannen“.

Geschichte[Bearbeiten]

Spuren der frühen Besiedlung liefern ein jungsteinzeitlicher Einzelfund in der Gewanne „Auf dem Eschen“ und Reste einer römischen Ziegelei an der Verbindungsstraße Richtung Ransweiler. Der Ort grenzt mit seiner Gemarkung an zwei wichtige frühgeschichtliche Höhenwege (Römerstraßen) die eine Anbindung bis nach Frankreich, Mainz, Bad Kreuznach, den Hunsrück und den kaiserslauterer Raum bieten. Der im 7. Jahrhundert als Teil des Nahegaus gegründete fränkische Ort kam 1236 in den Besitz der Grafen von Veldenz. Ab 1444 gehörte das Dorf zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Die Hofgüter im Ort teilten sich jedoch kleinere Herrschaften; von 1408 bis 1515 die Randecker, von 1515 bis 1778 die Steinkallenfelser und von 1778 bis 1792 Freiherr Gayling Altheim von Bettendorf. Den Zehnten kassierten von 1492 bis 1730 die Langwerth-Simmern. Nachdem im Dreißigjährigen Krieg von den Spaniern bis Schweden über das Land hinwegzogen und Zerstörung brachten, besetzten 1792 die Franzosen die Pfalz und annektierten diese 1797. 1798 kamen der Ort zum Kanton Rockenhausen. Von 1814 bis 1816 stand die Gemeinde unter österreichisch-bayerischer Verwaltung, bevor sie 1816 komplett an Bayern fiel. 1818 war die Gemeinde Bestandteil des Landkommissariates (ab 1862 Bezirksamt) Kirchheimbolanden, ab 1900 des Bezirksamts Rockenhausen, das später in den Landkreis Rockenhausen aufging. Dieser fiel mit großem Protest der ersten kommunalen Gebietsreform zum Opfer, elf Gemeinden wurden den Kreis Bad Kreuznach, zwei an den Kreis Kaiserslautern abgetreten und zusammen mit Kirchheimbolanden der Donnersbergkreis ins Leben gerufen. Die bevorstehende kommunale Gebietsreform plant den Zusammenschluss der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel – zu der Waldgrehweiler gehört – mit der Verbandsgemeinde Meisenheim (Landkreis Bad Kreuznach) und den verblieben Restgemeinden der aufzulösenden Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg zu einer großen Körperschaft und somit einen Wechsel in den Landkreis Bad Kreuznach. Die Waldgrehweilerer Bürger und ihr Rat haben bereits seit 2012 dagegen gestimmt und fordern einen Wechsel der Ortsgemeinde in die Nachbarverbandsgemeinde Rockenhausen im Donnersbergkreis.

Dorfplatz mit Bürgerhaus, Glockenturm und Jugendraum
Bushaltestelle, Feuerwehrhaus sowie Dorfplatz mit Zierbrunnen und Wappenstein

Jüdische Geschichte[Bearbeiten]

Über den Ursprung der Juden in Waldgrehweiler ist nur wenig bekannt, jedoch wird bereits 1718 ein Jude Gerdon genannt, der sechs Gulden Schutzgeld zahlen musste. Das Hauptbuch der Gemeinde nennt am 23.01.1790 lediglich ein Judenhaushalt „mit namen Jud Manes Abraham“. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner. 1801 waren es acht Personen und somit 2,3 Prozent der Gesamteinwohner. Im Jahr darauf sind alle Juden im Ort verschwunden. 1809 werden die Gebrauchtwarenhändler Abraham und Salomon Schmidt, die Viehhändler Abraham und Isaac Strauß und Händler Salomon Strauß als jüdische Haushaltsvorsteher gelistet. 1825 waren ganze 44, 1837 37, 1843 42 und 1848 47 Juden in elf Familien gemeldet. 1836 wurde ein Vertreter der örtlichen Juden zur Kreissynode nach Speyer entsandt um eine einheitliche jüdische Lehr- und Gottesdienstordnung zu gestalten. 1853 erreichte die jüdische Kultusgemeinde mit 49 Mitgliedern ihren absoluten Höchststand. Dies war sehr enorm. Am 25.03.1854 listete das Landkommissariat Kirchheimbolanden eine eigenständige jüdische Gemeinde in Waldgrehweiler. Doch mit der Jahrhundertwende nahm die Zahl der jüdischen Mitglieder rasant ab. 1875 ist die Zahl auf 28 Gläubige gesunken. 1880 waren es 32 Juden. 1893 wurde die jüdische Gemeinde Waldgrehweiler aufgrund der zurückgegangenen Zahl der Gemeindemitglieder aufgelöst und die Gläubigen der Gemeinde Teschenmoschel zugeschlagen. Sie fanden in der dortigen Synagoge ihren religiösen Mittelpunkt. Die zwei Torarollen der Synagoge wurden nach Teschenmoschel überführt. Die Synagoge wurde von zwei jüdischen Privatmännern zum Preis von 1.425 Mark ersteigert und später weiterverkauft. Das zuständige Finkenbacher Pfarrbuch nennt im Jahr 1900 nur noch fünf und 1905 acht Juden in Waldgrehweiler. Genaue Zahlen bis um die Zeit des Zweiten Weltkrieges liegen nicht vor. Von den im Ort geborenen und längere Zeit lebenden Juden wurden Frieda Hamburger, geborene Schlachter (geb. 1885), Rosa Kling, geborene Strauß (geb. 1861), Max Pfahler (geb. 1924), Ludwig Schlachter (geb. 1879) und Martha Wald, geb. Kling (geb. 1890) Opfer des Nationalsozialismus. Gleiches Schicksal ereilte die letzte jüdische Mitbürgerin Waldgrehweilers „Hannchen“ (Johanna) Weil, geb. Frank (geb. 1875).

Die Synagoge[Bearbeiten]

Diese undatierten Bilder aus dem Ende der 1950er Jahre zeigen die, zur Scheune umgebaute, einstige Synagoge. Es handelte sich um einen eingeschossigen Bruchsteinbau mit Fachwerkgiebel und mit Hohlziegeln gedeckten Satteldach, der traufständig hier am Platz, etwas zurückgesetzt zur Hauptstraße (im Volksmund in diesem Teilabschnitt als „Judengasse“ bezeichnet) stand. Bei dem Eingang des Bethauses handelte es sich um einen schlichten Rechteckeingang mit Sandstein-gewände. Einziger Schmuck war die hebräische Inschrift des leicht gewölbten Türsturzes (heute eingemauert Triftstraße 4 in Obermoschel) aus Psalm 118,20: „Dies ist das Tor des Herrn, die Gerechten werden dahin eingehen“. Nach Erzählungen soll die „Judenschule“ – wie sie heute noch im Ort genannt wird – 1806/1810 erbaut und eingerichtet worden sein. Leider ist über die Geschichte der Waldgrehweilerer Synagoge fast nichts bekannt. Nach mündlicher Überlieferung befanden sich bei der Synagoge auch ein rituelles Bad (Mikwe) und ein Schulraum. Das Synagogengebäude wurde zu späterer Zeit als Scheune verwendet. Ende der 1950er bis Anfang 1960er Jahre wurde diese abgebrochen. Sie bildete den Mittelpunkt der im Volksmund als „Judeneck“ oder auch „Klostereck“ bezeichneten Hofansiedlung zwischen „Ronseweges“ (Hauptstraße Richtung Ransweiler) und Ransenbach. Noch heute stehen hier die ältesten Wohnhäuser der Gemeinde. Sie sind alle als Fachwerkbauten erstellt und stehen teilweise unter Deckmalschutz. Der Keller des Wohnhauses Hauptstraße 32 ist mit 1577 datiert. Neben den Wohnhäusern prägen landwirtschaftliche Nutzbauten wie Scheunen und Holzschuppen die Anlage.

Das „Judeneck“ mit der umgebauten Synagoge
Eingangsbereich der ehemaligen Synagoge

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Ortsmitte befinden sich der denkmalgeschützte Glockenturm von 1927, das Bürgerhaus, das Gebäude der ehemaligen Milchsammelstelle und der Jugendraum. Am sogenannten „Judeneck“ oder „Klostereck“ Ortsausgang Richtung Ransweiler befand sich einst das jüdische Zentrum der Gemeinde mit der Synagoge. Hier stehen die ältesten noch erhaltenen Gebäude der Gemeinde. Zudem gibt es in der Mühlstraße, der Hauptstraße und der Inselstraße noch vier alte Fachwerkhäuser, die jedoch zum Großteil verputzt sind.

Unwetterkatastrophe 2014[Bearbeiten]

Die Flutwelle vom 20. September 2014 erreicht Waldgrehweiler

Am Nachmittag des 20. September 2014 kam ein Unwetter über der Nordpfalz herein, etwa drei Monate nach dem Hochwasser Ende Juli. Gegen 14.30 Uhr begannen Donner und es folgte Platzregen mit Sturmböen und Hagel. Die ersten Feuerwehren begannen ab 15.30 Uhr in Ransweiler, Waldgrehweiler und Finkenbach-Gersweiler mit Sandsäcken gefährdete Gebäude und Stellen zu sichern. Über Stahlberg, Ransweiler, Schönborn und Bisterschied ergossen sich erneut starke Regenfälle, die für ein weiteres sofortiges Ansteigen der kleinen Bäche sorgten. Wenige Tage zuvor waren die meisten Äcker neu bestellt worden und der Regen spülte somit Schlamm los, der sich talwärts bewegte. Gegen 17.30 Uhr erreichte die Flutwelle Waldgrehweiler, die an diesem Wochenende ihre traditionelle Kerwe feiern wollte. Im Ortsmittelpunkt, am Kerwefestplatz beim Bürgerhaus, trafen die Wassermassen von Ransenbach und Moschel zusammen. Binnen Minuten war die Ortslage überflutet. Wasserstände zwischen 1,40 und 1,72 Metern Höhe über dem Straßenniveau waren zu verzeichnen. Rund 45 Wohngebäude zuzüglich Nebengebäuden der 214-Einwohner-Gemeinde waren von dem Hochwasser überflutet. Viele verloren einen Großteil ihres Besitzes. Mehrere Häuser waren unbewohnbar. Die Geschädigten fanden Unterkunft bei Verwandten, Mietswohnungen oder in leerstehenden Gebäuden der Gemeinde. Auch Monate später waren noch nicht alle Bürger wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen gekehrt. Nachträgliche Hochrechnungen ergaben, dass in kurzer Zeit rund sechs Millionen Kubikmeter Niederschlag über dem kleinen Einzugsgebiet herabgegangen waren. Es wurden privat in 15 Minuten Niederschlagsmengen zwischen 160 und 220 Litern pro Quadratmeter gemessen. Um die ersten Schäden zu beseitigen waren Feuerwehren, Rotes Kreuz und THW aus mehreren Landkreisen bis zu zehn Tage lang im Einsatz. Im Bürgerhaus wurden eine Gemeindekantine und eine Kleiderkammer eingerichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Ort kreuzen sich die L 379 und die L 385. Über die A 63 im Südosten und die A 61 im Nordosten besteht Anschluss an den Fernverkehr.

In Waldgrehweiler gibt es eine Grundschule mit 4 Schulklassen. Sie wird in Kooperation mit der Nachbarverbandsgemeinde Rockenhausen betrieben, die rund 90 Prozent der Schüler entsendet. Im Gegenzug besuchen die Waldgrehweilerer den gemeinsamen Kindergarten der Nachbargemeinde Bisterschied (VG Rockenhausen).

Dorferneuerung[Bearbeiten]

Für ihre besonderen Verdienste wurde der anerkannten Dorferneuerungsgemeinde Waldgrehweiler 2014 von Innenminister Roger Lewentz die Goldmedaille des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Hauptklasse verliehen. Besonderen Anklang fanden das in über 30.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden geschaffene Bürgerhaus, der Umbau der ehemaligen Milchsammelstelle zum Jugendraum, die Erhaltung historischer Bauwerke wie die ehemalige Viehwaage, das Wasserhaus, das Feuerwehrhaus und der Glockenturm im Zentrum. Bewundert wurden darüber hinaus die in Eigenleistung erfolgte Erschließung des Neubaugebietes und die Straßenausbauten. Viele kleine Dinge wie die Gestaltung des Dorfplatzes, der Ortseingänge und Bushaltestellen, einer Stützmauer und die Schaffung des Bürgergartens mit Backhaus, Freisitz, Sanitäranlagen sowie kleinem Bauhoflager wurden von den Fachkommissionen bestaunt. Besondere Anerkennung fand die starke und engagierte Dorfgemeinschaft mit ihrem Motto „Stillstand ist Rückschritt“.

Für vorbildliche ökologische Leistungen wurde der Gemeinde 2015 zusätzlich von Umweltministerin Ulrike Höfken ein Sonderpreis für Ökologie überreicht. Hier wurde die Erhaltung der besonderen Kulturlandschaft durch die Pflege und Anlage von Streuobstwiesen, die Beweidung von den Hängen der Wiesentäler, der zertifizierte Waldbestand und die Schaffung von Biotopen gewürdigt. Auch der Schutz der Naturdenkmäler, wie die Friedenslinde am Dorfplatz, des Bergahorns an der Viehwaage oder die Friedhofslinde waren wichtige Punkte der Beurteilung. Am Bürgergarten weist ein neu angelegter Wingert auf die einstige Weinbaugeschichte hin, ein Schotterbeet mit Bepflanzung erinnert am „Judeneck“ an die einstige jüdische Gemeinde und am Rastplatz des Moscheltalradwegs laden Obstbäume- und sträucher zum Naschen ein. Das Neubaugebiet ziert eine ganze Baumreihe und die Ortseingänge wurden begrünt. Die Gemeinde betreibt eigene Photovoltaikanlagen, private reihen sich hinzu. Den Windpark auf dem Roßberg säumen mehrere Windkraftanlagen und die Ortsstraßenbeleuchtung wurde in LED-Technik umgerüstet. Viele kleine und große Initiativen zugunsten von Natur und Umwelt sind zu nennen. So ist es nicht verwunderlich, dass bedrohte Tierarten wie etwa der Uhu, der rote Milan, der Schwarzstorch, Eisvogel sowie Graureiher, Langohrfledermäuse und Kreuzottern hier heimisch sind.

Tourismus und Fremdenverkehr[Bearbeiten]

Am Ortsrand von Waldgrehweiler, gegenüber dem Windhof, hat die Gemeinde einen Wander- und Wohnmobilparkplatz ausgewiesen. Im historischen Wasserhaus sind entsprechende Sanitäranlagen errichtet worden. Weiterhin gehen von hier aus verschiedene ausgeschilderte Wanderwege ab. Eine Grillhütte ist in Planung. Beim Bürgergarten am Ortsende Richtung Finkenbach-Gersweiler wurde ein Rastplatz für den Moscheltalradweg errichtet, der in Waldgrehweiler endet. Obstbäume und -sträucher laden zum Naschen ein. Im Nachbargebäude des Bürgerhauses soll eine Ferienwohnung entstehen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldgrehweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 89 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen