Waldhausen im Strudengau

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Waldhausen im Strudengau
Wappen von Waldhausen im Strudengau
Waldhausen im Strudengau (Österreich)
Waldhausen im Strudengau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 46,69 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 14° 57′ OKoordinaten: 48° 16′ 39″ N, 14° 57′ 0″ O
Höhe: 470 m ü. A.
Einwohner: 2.905 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 62 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4391
Vorwahl: 07260
Gemeindekennziffer: 4 11 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 14
4391 Waldhausen im Strudengau
Website: www.waldhausen.at
Politik
Bürgermeister: Franz Gassner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
15
7
3
15 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Waldhausen im Strudengau im Bezirk Perg
Allerheiligen im Mühlkreis Arbing Bad Kreuzen Baumgartenberg Dimbach Grein Katsdorf Klam Langenstein Luftenberg an der Donau Mauthausen Mitterkirchen im Machland Münzbach Naarn im Machlande Pabneukirchen Perg Rechberg Ried in der Riedmark St. Georgen am Walde St. Georgen an der Gusen St. Nikola an der Donau St. Thomas am Blasenstein Saxen Schwertberg Waldhausen im Strudengau Windhaag bei Perg OberösterreichLage der Gemeinde Waldhausen im Strudengau im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Pfarrkirche Waldhausen
Pfarrkirche Waldhausen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Waldhausen im Strudengau ist eine Marktgemeinde im Bezirk Perg im Unteren Mühlviertel in Oberösterreich mit 3182 Einwohnern (Stand 8. Juli 2014) Das zuständige Bezirksgericht der seit 2003 zum Gerichtsbezirk Perg (zuvor zum ehemaligen Gerichtsbezirk Grein) zählenden Gemeinde befindet sich in Perg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badesee Waldhausen

Waldhausen im Strudengau liegt auf 470 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 11,9 km, von West nach Ost 8,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 46,7 km². 52, % der Fläche sind bewaldet, 43,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. 1973 wurde der Sarmingbach oberhalb des Stiftes Waldhausen aufgestaut und der etwa 3,5 bis 4,5 Hektar große Badesee Waldhausen geschaffen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 30. Oktober 2011[1]):

  • Dendlreith (259)
  • Dörfl (124)
  • Ettenberg (397)
  • Gloxwald (358)
  • Handberg (427)
  • Sattlgai (358)
  • Schloßberg (402)
  • Waldhausen im Strudengau (577)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Waldhausen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dimbach Dorfstetten
(, Bez. Melk)
Bad Kreuzen Nachbargemeinden Sankt Oswald
(, Bez. Melk)
Sankt Nikola an der Donau Nöchling
(, Bez. Melk)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Schwarz auf grünem Dreiberg ein silbernes, kapellenartiges Haus mit zwei schwarz geöffneten Fenstern auf der Längsseite, und einer ebensolchen Rundbogenpforte und einem kleinen Fenster auf der Vorderseite, rot bedacht und auf den beiden Giebeln mit je einem goldenen Kreuz besteckt; rechts und links flankiert von je einem grünen Nadelbaum. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Rot.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Gassner von der ÖVP.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waldhausen im Strudengau
Stift und Stiftskirche Waldhausen im Strudengau
  • ehemaliges Stift Waldhausen: 1147 errichtet, 1786 durch Joseph II. aufgelassen
  • Stiftskirche Waldhausen: 1647–1680 in frühbarockem Stil unter Baumeister Carlo Canevale erbaut, beeindruckender, mit Stuck und Fresken ausgestatteter, heller, durch Seitenfenster lichtdurchfluteter Kirchenraum; aus 1669 besteht ein 19 m hoher Hochaltar in Schwarz und Gold von dem Tischlermeister Paul Deniffl aus Passau. Die Kirche beherbergt die so genannten Waldhausener Mumien, die nicht öffentlich zugänglich sind.
  • Oberösterreichische Landesausstellung: Die Landesausstellung 2002 fand unter dem Motto „feste feiern“ vom 1. Mai bis 3. November 2002 im Stift Waldhausen statt.
  • Burgruine Säbnich

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Orgelkonzert Musik zur Weihnacht findet jährlich am 8. Dezember in der Stiftskirche Waldhausen statt.
  • Waldhausener Advent: der Waldhausener Advent ist ein Adventmarkt, der jährlich zum 8. Dezember stattfindet (zuletzt vom 6.-8. Dez. 2014)[2]
  • Seefestspiele Silva Waldhausen, selbsternannte kleinste Seefestspiele Österreichs (seit 2005)
  • die Strudengauer Messe findet jährlich am Wochenende nach dem 15. August statt.
  • das „Lake on Fire“ Festival

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldhausen im Strudengau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 30. Oktober 2011
  2. Waldhausener Advent