Waldhof-Falkenstein

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Waldhof-Falkenstein führt kein Wappen
Waldhof-Falkenstein
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldhof-Falkenstein hervorgehoben

Koordinaten: 49° 59′ N, 6° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 458 m ü. NHN
Fläche: 3,01 km2
Einwohner: 21 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54673
Vorwahl: 06524
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 130
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Website: suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Dieter Hartmann
Lage der Ortsgemeinde Waldhof-Falkenstein im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
Blick auf Burg Falkenstein

Waldhof-Falkenstein ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an und liegt am Naturschutzgebiet Ourschleife/Falkenstein. Zu Waldhof-Falkenstein gehört die Burg Falkenstein.[2]

Mit 21 Einwohnern ist Waldhof-Falkenstein eine der bevölkerungsärmsten Gemeinden Deutschlands sowie die kleinste mit einem Doppelnamen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Falkenstein wird erstmals 1173 erwähnt als Burgsitz des Ludovicus de Falcunstein. Die Kapelle des Ortes stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Befestigungsanlagen der Burg Falkenstein wurden 1679 durch die Franzosen zerstört. Im Luxemburger Ortsverzeichnis des Jahres 1777 ist Falkenstein noch als Pfarrei bezeichnet. Die Kirche auf der Burg war nach dem Visitationsprotokoll aus dem Jahre 1761 in gutem Zustand, lediglich der Turm war reparaturbedürftig. Die Einwohner des Ortes Waldhof verdienten sich ihren Lebensunterhalt durch Arbeit auf der Burg. Die Burg war bis Ende des 18. Jahrhunderts Sitz der zum Herzogtum Luxemburg (Quartier Vianden) gehörenden Herrschaft Falkenstein.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Unter der französischen Verwaltung gehörte das Gebiet zum Kanton Vianden im Arrondissement Diekirch, der Teil des Departements der Wälder war.[3]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress wurde 1815 das vormals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kam der Weiler Waldhof mit der Burg Falkenstein zur Bürgermeisterei Roth im Kreis Bitburg, der dem Regierungsbezirk Trier zugeordnet war.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldhof-Falkenstein, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 36
1835 82
1871 85
1905 64
1939 41
1950 33
1961 30
Jahr Einwohner
1970 33
1987 29
1997 38
2005 37
2011 32
2017 24

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Waldhof-Falkenstein besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Waldhof-Falkenstein

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldhof-Falkenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 101 (PDF; 3 MB).
  3. Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm: Verwaltungszugehörigkeit der einzelnen Gemeinden (Online PDF)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 7. August 2019.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 7. August 2019.
  6. Wanderroute Vianden – Falkenstein. Abgerufen am 29. Oktober 2017.