Waldkirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Waldkirchen
Waldkirchen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Waldkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 44′ N, 13° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 573 m ü. NHN
Fläche: 80,04 km2
Einwohner: 10.283 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94065
Vorwahlen: 08581, 08551, 08582
Kfz-Kennzeichen: FRG, GRA, WOS
Gemeindeschlüssel: 09 2 72 151
Stadtgliederung: 67 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
94065 Waldkirchen
Webpräsenz: www.waldkirchen.de
Bürgermeister: Heinz Pollak (UCW-FW)
Lage der Stadt Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau
Landkreis RegenLandkreis DeggendorfLandkreis PassauSchöfwegWaldhäuserwaldSchönbrunner WaldSchlichtenberger WaldSankt OswaldPleckensteiner WaldPhilippsreuter WaldMauther ForstSpiegelauGraineter WaldAnnathaler WaldZentingWaldkirchenThurmansbangSpiegelauSchönberg (Niederbayern)NeuschönauSankt Oswald-RiedlhütteSaldenburgRöhrnbachRingelaiPhilippsreutPerlesreutNeureichenauMauthJandelsbrunnInnernzellHohenau (Niederbayern)HinterschmidingGrainetGrafenau (Niederbayern)FürsteneckFreyungEppenschlagSchöfwegLeopoldsreuter WaldFrauenberger und Duschlberger WaldHaidmühleÖsterreichTschechienKarte
Über dieses Bild

Waldkirchen liegt am Goldenen Steig und ist die größte und jüngste Stadt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Sie wurde 1972 zur Stadt erhoben.

Waldkirchen von Westen

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldkirchen ist eine der östlichsten Städte Bayerns. Die Stadt liegt zwischen der Dreiflüssestadt Passau und dem Nationalpark Bayerischer Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz von Waldkirchen
Marktplatz und Kirche

Bis zum 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reiseabrechnung von 1203 eines Pfarrers in oder von einer „Kirche im Wald“ kann auf Waldkirchen schließen.

1458 wurde Waldkirchen von den Kaplirz de Sulewicz mit einer Brandschatzung bedroht. Bischof Ulrich von Nußdorf ließ daraufhin um 1460 eine Ringmauer mit zehn Türmen und zwei Torbauten errichten. Auf der ältesten Ansicht von Waldkirchen aus dem Jahr 1720 von Joseph Haas ist die Mauer noch vollständig vorhanden, einige Reste der Befestigung sind bis heute erhalten und andere Teile wurden zum Teil zur Aufwertung des Tourismus rekonstruiert.

Brände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Geschichte suchten 1492 bis 1945 sechs verheerende Stadtbrände Waldkirchen heim. Der Brand von 1862 vernichtete 140 Häuser. Der letzte Brand ereignete sich nach Beschuss durch amerikanische Truppen in den letzten Kriegstagen am 26. April 1945. Dabei wurden acht Menschen getötet, 48 Wohnhäuser und die Kirche zerstört sowie 120 Familien obdachlos.

Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. September 1972 wurde der Markt Waldkirchen zur Stadt erhoben.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1968 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberfrauenwald eingegliedert. Am 1. Juli 1970 kamen Ratzing und Schiefweg hinzu. Unterhöhenstetten folgte am 1. April 1971.[3] Am 1. Januar 1978 kamen noch Böhmzwiesel mit einem Teil der im Jahr 1945 oder 1946 aufgelösten Gemeinde Stadl und die Gemeinde Karlsbach hinzu.[2] Es gibt 67 Ortsteile:[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldkirchen in den damaligen Grenzen

  • 1939: 1.926 Einwohner
  • 1950: 2.647 Einwohner
  • 1970: 3.099 Einwohner

Waldkirchen in der heutigen Ausdehnung

  • 1961: 05.764 Einwohner
  • 1970: 06.391 Einwohner
  • 1991: 09.943 Einwohner
  • 1995: 10.468 Einwohner
  • 2005: 10.603 Einwohner
  • 2010: 10.481 Einwohner
  • 2015: 10.283 Einwohner
  • 2016: 10.419 Einwohner

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

88 % der Einwohner sind römisch-katholisch, weitere 6 % evangelisch, 0,3 % altkatholisch, der Rest bekennt sich zu anderen Religionsgemeinschaften oder gehört keiner Glaubensgemeinschaft an. Im Umkreis der Stadt gibt es neben den Kirchen der verschiedenen Pfarreien auch noch zahlreiche Flurkapellen, Bildstöcke und Wegkreuze.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus von Waldkirchen

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnis 2014

Gruppierung Stimmen Sitze
CSU 34,95 % 8
UCW 26,55 % 6
BP 15,15 % 4
SPD 10,55 % 2
ÖDP 5,17 % 1
JWU 7,63 % 2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Bürgermeister: Heinz Pollak, UCW FW
  • 2. Bürgermeister: Max Ertl, CSU
  • 3. Bürgermeister: Hans Kapfer, BP

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Museum Goldener Steig
  • Museum im Emerenz Meier Haus, Schiefweg
  • Haus der Natur, Kultur, Kunst und Jugend (HNKKJ) in der ehemaligen Kittlsäge am Marktmühlenweg in Waldkirchen
  • Kunstraum Jahnstrasse

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Peter und Paul, errichtet von 1857 bis 1861 nach Plänen von Leonhard Schmidtner. Der als „Dom des Bayerischen Waldes“ bezeichnete dreischiffige neugotische Pfeilerbau wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach wiederhergestellt.
  • Nebenkirche St. Karl Borromäus (Karoli-Kapelle), um 1665 erbaut, 1756 umgestaltet. Die Ausstattung ist barock, auf den restaurierten Deckenfresken wird die Vita des hl. Karl Borromäus dargestellt.
  • Der historische Marktplatz mit seinen mittelalterlichen Hausfassaden und den steinernen Radabweisern ist die geeignete Kulisse für Feste aller Art
  • Die Aussegnungshalle in Waldkirchen am Friedhof ist eine Stätte des Abschied und der Trauer.
  • Das Bodendenkmal Goldener Steig Waldkirchen erinnert an das 1000-jährige Jubiläum des Goldenen Steigs.
  • Die Zwieselholzkapelle aus dem Jahr 1830 steht am Fuß des Karoliberges.
  • Entlang des „Grüß-Gott“-Weges befinden sich viele Sehenswürdigkeiten wie die Gedenksäule für Maria Schmid, das Normanndenkmal, das Mahnmal der Jagdgenossenschaft Waldkirchen/Oberfrauenwald und die Steinsäule mit dem Bildnis „Maria vom Guten Rat“.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtpark. Vom 29. Juni bis 2. September 2007 war Waldkirchen Ausrichter der Gartenschau „Natur in Waldkirchen“. Die Veranstaltung wurde zur bisher erfolgreichsten "kleinen" Landesgartenschau Bayerns seit Bestehen der Veranstaltungsreihe.

Freizeit und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im September 1973 erfolgte in Waldkirchen-Dorn der erste Spatenstich zur ersten öffentlichen Golfanlage der Bundesrepublik. Im Herbst 1975 konnte die etwa 3 Kilometer östlich von Waldkirchen gelegene 9-Loch-Anlage mit einer Fläche von über 25 Hektar eröffnet werden. 1997 und 1998 wurde der Platz nach den Plänen des Architekten Keith Preston um die 18-Loch-Turnieranlage in Poppenreut erweitert, so dass jetzt eine etwa 90 Hektar umfassende Anlage vorhanden ist.
  • 2,5 Kilometer östlich von Waldkirchen liegt der Kurpark Erlauzwieseler See. Dort befinden sich ein Kurpavillon mit Seebühne sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Im See sind verschiedene Arten von Wassersport möglich.
  • Der Kletterwald Waldkirchen wird von Einheimischen und Touristen gerne besucht.
  • großer Bewegungsparcour (seit 2014) am Kurpark Erlauzwieseler See
  • Gäste- und Bürgerhaus mit Veranstaltungssaal und Konferenzräumen für Tagungen
  • Karoli-Badepark mit Hallenbad, Sauna, Freibad, 100 Meter Rutsche und Mediterraneum
  • Saußbachklamm südlich von Waldkirchen
  • Stadtpark mit neu errichteter Stadtparkbühne im Jahre 2016
  • Zauberwald am Karoli
  • Kneipp Anlage am See
  • Skilift am Oberfrauenwald
  • mehr als 100 Kilometer Rad-und Wanderwege
  • Eishalle am Karoli Berg
  • Aussichtsturm am Oberfrauenwald
  • mehrere Tennisplätze
  • Minigolf-Anlage

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eishockey: Der ESV Waldkirchen[5] ist ein Eishockeyverein (die Karoli Crocodiles) und gehört unter den Sportvereinen zu den Aushängeschildern der Stadt. Er nimmt am Spielbetrieb des BEV Teil, wobei er seine Heimspiele in der Eissporthalle Karoli austrägt. Derzeit spielen die Crokodiles in der Bayerischen Bezirksliga.

Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte[6] erreichte der ESV 2011 nach der Bayerischen Landesliga-Vizemeisterschaft, als er sich für die viertklassige Regionalliga (BYL) qualifizierte. Der ESVW konnte sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen und spielte deshalb in der Folgesaison weiter in der BLL. Weitere Erfolge waren die dreimalige Meisterschaft der Bayerischen-Bezirksliga Ost und die zweimalige Meisterschaft der Bayerischen-Landesliga Ost 1995 und N/O 2011. Quelle: rodi-db.de[7]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 5. Januar: Rauhnacht
  • Foodtruck-Festival im Mai (seit 2016)
  • Juni: Bürgerfestival (seit 2015)
  • Juli/August: Volksfest
  • Juli–September: Blasmusiksommer (seit 2015)
  • Dorfmarkt Schiefweg
  • Picknick im Park
  • Wolfsteiner Herbst
  • Herbstmarkt
  • Ostermarkt
  • Weihnachtsmärkte in den Dörfern der Stadt und auf dem Marktplatz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldkirchen ist über einen Autobahnzubringer (Staatsstraße 2131) (zwischen Aicha vorm Wald und Hutthurm) sowie ab Röhrnbach über die B 12 an die A 3 angeschlossen. Eine Staatsstraße - die alte WOS 1 - verbindet Waldkirchen mit Freyung. Außerdem ist Passau über die B 12 nach 30 Kilometern zu erreichen.

Vor dem Ersten Weltkrieg wurde Waldkirchen an die Königlich Bayerische Staatseisenbahn, die von Passau nach Budweis in Böhmen in Österreich-Ungarn führte auf der Bahnstrecke von Passau über Waldkirchen nach Haidmühle und Fortsetzung als kaiserlich-königliche österreichische Staatseisenbahn ab Haidmühle über Neuthal nach Wallern (und weiter in Richtung Budweis), angebunden. Ferner zweigte in Waldkirchen eine Strecke der königlichen Bayerischen Staatseisenbahn nach Freyung ab.

Waldkirchen besitzt etwas außerhalb im Stadtteil Richardsreut das alte denkmalgeschützte und im neohistoristischen Stil errichtete Bahnhofsgebäude an der Ilztalbahn. Hier zweigte die ehemalige Bahnstrecke Waldkirchen–Haidmühle ab, die stillgelegt ist und zum "Adalbert-Stifter-Geh- und Radwanderweg" umfunktioniert wurde. Nachdem die Ilztalbahn vom August 2002 an nicht mehr befahrbar war, wurde die Strecke am 1. April 2005 stillgelegt. Diese Stilllegung dauerte bis August 2009, als die Ilztalbahn GmbH, unterstützt durch den Förderverein Ilztalbahn e.V., mit der Reaktivierung der Strecke begann. Seit dem 12. September 2010 ist die Teilstrecke Waldkirchen – Freyung wieder in Betrieb, und seit dem 16. Juli 2011 ist auch der Abschnitt Waldkirchen – Passau für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Seitdem wird im Rahmen des Freizeitverkehrsprojektes Donau-Ilz-Moldau wieder an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen im Sommerhalbjahr und zu Sonderfahrten ganzjährig Zugverkehr durchgeführt.

Daneben besitzt Waldkirchen einen Busbahnhof unweit des Ortskerns. Hier fahren die Stadtbuslinien sowie die Busse der RBO, die die Stadt an das Nahverkehrssystem des bayerischen Waldes anschließen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionsunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Arbeitgebern zählt das Modehaus Garhammer und auch der Werkzeughersteller Gedore, der in Waldkirchen ein Zweigwerk hat.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kliniken des Landkreises Freyung Grafenau gGmbH betreibt neben Krankenhäusern in Freyung und Grafenau auch ein Krankenhaus mit den Schwerpunkten Chirurgie und Innere Medizin in Waldkirchen.

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindergärten
  • St. Peter, Waldkirchen
  • Waldkindergarten "Die Waldbachkinder", Waldkirchen- Fischerhäusl
  • Waldkindergarten im RSC Gebäude
  • Waldkindergarten an der Augenweide
  • Arche Noah, Böhmzwiesel
  • St. Paul, Holzfreyung
  • St. Josef, Karlsbach
Grundschulen
  • Maria-Ward-Grundschule Waldkirchen
  • Grundschule Böhmzwiesel
  • Grundschule Karlsbach
  • Grundschule Holzfreyung
  • Förderschule im Erlenhain
Weiterführende Schulen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludwig Liebl (1874–1940), nationalsozialistischer Ärztefunktionär und Zeitungsverleger, Ehrenbürger
  • Emerenz Meier (1874–1928), Volksdichterin
  • Svatava Ohme-Fiedler (1921–2010), bekannte Kunstmalerin
  • Heinrich Schmidhuber (* 1936), ehem. Bürgermeister, Landtagsabgeordneter, Präsident des bayer. Sparkassen-und Giroverbandes, DFB Schatzmeister, Ehrenbürger
  • Jutta Graf (* 1954), Leiterin des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt Oberpfaffenhofen
  • Rudolf Gallist (* 1955), Geschäftsführer Microsoft Deutschland
  • Stefan Binder (* 1978), Fußballspieler und -trainer

Personen mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Waldkirchen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/ Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 627 und 628.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 596.
  4. Bayrische Landesbibliothek online
  5. esv-waldkirchen.de, Info ESV Waldkirchen
  6. regiowiki.pnp.de, Eishockey in Niederbayern ESV Waldkirchen
  7. ref rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit ESV Waldkirchen