Waldrohrbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Waldrohrbach
Waldrohrbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldrohrbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 10′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Annweiler am Trifels
Höhe: 241 m ü. NHN
Fläche: 5,9 km²
Einwohner: 388 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76857
Vorwahl: 06346
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Messplatz 1
76855 Annweiler am Trifels
Webpräsenz: http://www.vg-annweiler.de/
Ortsbürgermeister: Werner Kempf (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Waldrohrbach im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Waldrohrbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Fuße des Rehbergs, dem mit 577 Metern höchsten Berg im deutschen Teil des Wasgaus. Er wird vom Kaiserbach, einem linken Nebenfluss des Klingbach, von Westnordwest nach Ostsüdost durchflossen. Auf gesamter Länge innerhalb der Gemarkung der Gemeinde befindet sich der etwa ein Kilometer lange Heimbach, ein rechter Zufluss des Kaiserbach, der am südöstlichen Siedlungsrand in letzteren mündet.

Weitere Erhebungen auf der Gemarkung von Waldrohrbach neben dem Rehberg sind der Kleine Hahnstein (451 m), der Große Hahnstein (411 m), die Lebersteine (391 m), der Kahle Knopf (368 m), der Bichelberg (338 m), die Försthöhe (334 m) und die Brandhöhe (319 m).

Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Annweiler am Trifels, Ilbesheim bei Landau in der Pfalz (Exklave), Waldhambach (Pfalz), Münchweiler am Klingbach, Silz (Pfalz), Gossersweiler-Stein und Völkersweiler.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Waldrohrbach zum Landkreis Bergzabern, ehe er 1969 in den neu geschaffenen Landkreis Landau-Bad-Bergzabern wechselte, der 1978 in Südliche Weinstraße umbenannt wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldrohrbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 250
1835 277
1871 264
1905 295
1939 350
1950 360
Jahr Einwohner
1961 379
1970 406
1987 362
1997 373
2005 409
2014 388

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Waldrohrbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Durch einen silbernen Schrägwellenbalken von Blau und Grün geteilt, oben links unter einem schwebenden gleichschenkeligen angetatzten silbernen Kreuz eine silberne Lilie, unten rechts unter einer bewurzelten goldenen Tanne ein goldenes Schilfrohr“.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt sieben Objekte in Waldrohrbach stehen unter Denkmalschutz: Der Rehbergturm, die örtliche katholische Kirche, vier Kreuze und ein Stein. Zudem existieren vor Ort ein Friedhof, ein Dorfgemeinschaftshaus und ein Feuerwehrhaus.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptstraße von Waldrohrbach ist die B 48 Bingen am RheinBad Bergzabern. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Rohrbach an der A 65.

Waldrohrbach liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar; für Fahrten Richtung Karlsruhe gilt jedoch auch der Tarif des Karlsruher Verkehrsverbundes. Die Buslinien 524 und 530 verbinden den Ort mit Annweiler am Trifels. Dort liegt auch der nächste Bahnhof (an der Bahnstrecke Landau–Rohrbach)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 700 Jahre Waldrohrbach. Festschrift zum Ortsjubiläum 1999. Ortsgemeinde, Waldrohrbach 1999
  • Alfons Helfrich, Bernhard Braun, Emil Bernhard: Familienregister zu den katholischen Kirchenbüchern von Waldhambach und Waldrohrbach. 1735-1875. Pirmasenser Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, Pirmasens 2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen