Wallbach (Thüringen)

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Wallbach (Thüringen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wallbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 38′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs­gemeinschaft: Wasungen-Amt Sand
Höhe: 298 m ü. NHN
Fläche: 5,07 km2
Einwohner: 375 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98639
Vorwahl: 03693
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 084
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 7
98634 Wasungen
Webpräsenz: www.wallbach-thueringen.de
Bürgermeister: Thomas Hartung (SPD/FW)
Lage der Gemeinde Wallbach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
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Wallbach ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wasungen hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallbach ist ein Straßendorf zwischen Walldorf und Metzels in der Vorderrhön. Östlich des Dorfes liegt der Dolmar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde der Ort im Jahr 1230 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1480 zur würzburgischen Enklave Meiningen und kam in dieser Zeit zum hennebergischen Amt Wasungen. Der Ort gehörte somit ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis und kam 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Bis zur Aufteilung der Grafschaft Henneberg im Jahr 1660 wurde die Gerichtsbarkeit noch von der Zent Meiningen ausgeführt, erst dann kam der Ort auch gerichtlich zu Wasungen. Wallbach war 1603–1612 von Hexenverfolgungen betroffen: Zehn Frauen gerieten in Hexenprozesse und wurden verbrannt.[2]

Von 1995 bis 2018 gehörte Wallbach zur Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand. Am 21. März 2018 beschloss der Gemeinderat die Eingliederung in die Stadt Meiningen, die im Januar 2019 vollzogen wird.

Wallbach, Blick zur Kirche
Dorfkirche

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Wallbach setzt sich aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, die den Wählergemeinschaften SPD Freie Wähler (4 Sitze) und Gemeinsam für Wallbach (2 Sitze) angehören. Stand 2015

Der ehrenamtliche Bürgermeister Thomas Hartung wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mosch, Josef und Bolz, Hanne: Geschichte des Dorfes Wallbach, Berlin, 2004.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Kai Lehmann: Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes. Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2012, ISBN 978-3-9813902-8-5, S. 397 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wallbach (Thüringen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien