Wallen (Meschede)

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Wallen
Stadt Meschede
Koordinaten: 51° 19′ 49″ N, 8° 11′ 36″ O
Höhe: 292 m ü. NHN
Einwohner: 498 (1. Jan. 2016)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 59872
Vorwahl: 02903
Wallen
Wallen

Wallen ist ein Ortsteil der Stadt Meschede im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich rund vier Kilometer südwestlich von Meschede. Durch Wallen führt die L 840 und fließt der Wallerbach. Das Dorf ist umgeben vom Landschaftsschutzgebiet Ortsnahe Freiflächen bei Wallen. Das Naturschutzgebiet Remberg liegt südlich von Wallen. Südwestlich von Wallen befindet sich die Ruine der Burg Wallenstein im Naturschutzgebiet Wallenstein. Angrenzende Orte sind Berge und Calle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle St. Vinzenz am Thy
Hallohkapelle

In „Wolden“ befand sich im 14. Jahrhundert eine Hufe des Stiftes Meschede.[2] Die Burg Wallenstein wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Sie war zunächst im Besitz der Grafen von Arnsberg und später der Erzbischöfe von Köln. 1414 wurde die Burg in einer Fehde zerstört. Ob die Burg wieder aufgebaut wurde, ist ungewiss.

Frühe Anhaltspunkte über die Größe des Ortes ergeben sich aus einem Schatzungsregister (diente der Erhebung von Steuern) für das Jahr 1543. Demnach gab es in „Walden“ 17 Schatzungspflichtige[3]; die Zahl dürfte mit den damals vorhandenen Höfen bzw. Häusern übereingestimmt haben. Seit der Neugliederung durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz zum 1. Januar 1975 gehört Wallen zum Hochsauerlandkreis und ist ein Ortsteil der Stadt Meschede.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die denkmalgeschützte katholische Kapelle St. Vinzenz am Thy wurde 1647 errichtet. 1686 erbaute man die Hallohkapelle. Sie wurde 1936 nach Westen erweitert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wallen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Meschede: Einwohnerstatistik zum 1. Januar 2016.
  2. Meschede.de: Grundherrschaft des Stifts Meschede im Mittelalter (PDF), S. 8 abgerufen am 31. Januar 2016
  3. Schatzungsregister 1543 für das kurkölnische Sauerland - Online (Heimatverein-finnentrop.de), S. 111 (PDF) (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimatverein-finnentrop.de