Wallenfels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wallenfels
Wallenfels
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wallenfels hervorgehoben

Koordinaten: 50° 16′ N, 11° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kronach
Höhe: 382 m ü. NHN
Fläche: 45,66 km2
Einwohner: 2627 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96346
Vorwahlen: 09262, 09289
Kfz-Kennzeichen: KC, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 76 184
Stadtgliederung: 23 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausgasse 1
96346 Wallenfels
Website: www.wallenfels.de
Erster Bürgermeister: Jens Korn (CSU)
Lage der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach
Langenbacher ForstBirnbaum (gemeindefreies Gebiet)Landkreis CoburgLandkreis HofLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsThüringenLudwigsstadtWeißenbrunnMarktrodachTettau (Oberfranken)SchneckenloheMitwitzKüpsNordhalbenWilhelmsthalTschirnTeuschnitzSteinbach am WaldReichenbach (Landkreis Kronach)WallenfelsStockheim (Oberfranken)SteinwiesenPressigKronachKarte
Über dieses Bild
Katholische Kirche St. Thomas

Wallenfels ist eine Stadt im Osten des Landkreises Kronach (Oberfranken, Bayern). Sie ist Teil der Region Oberes Rodachtal, ein staatlich anerkannter Erholungsort, und vor allem durch die Flößerei bekannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallenfels gehört zur Planungsregion Oberfranken-West und liegt im Naturpark Frankenwald im Tal der Wilden Rodach etwa 13 Kilometer östlich der Kreisstadt Kronach. Die höchste Erhebung ist der Geuserberg mit 708 m.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 23 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]

Ehemalige Gemeindeteile sind Lorchenmühle, die mittlerweile zum Gemeindeteil Schnaid (hintere) zählt, und Engelhardsgrün, Fallenhalsmühle, Heckenberg, Kirchbühl, Leutnitzhof und Schopfenmühle, die allesamt devastiert sind.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt klimatisch im Übergangsbereich zwischen Mittelgebirgs- und kontinental getöntem Klima. Die Temperaturunterschiede werden durch den hohen Waldanteil (über 80 %) gedämpft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallenfels gehörte ab 1195 zum Hochstift Bamberg. 1248 wurde es als „Waldenvels“ in einer Urkunde des Pfalzgrafen Otto I. erstmals urkundlich erwähnt (siehe auch Adelsgeschlecht Waldenfels). Der Ortsname lässt sich auf einen Burgnamen zurückführen, dessen Bestimmungswort der Personenname Waldo ist. Im 16. Jahrhundert war der Personenname nicht mehr geläufig, so dass es zur Umdeutung Wald kam (siehe #Wappen).[4]

Ab 1300 wurde Waldenfels, das Markt- und Braurechte besaß, ein selbständiges bischöfliches Amt, etwa zur selben Zeit wurde die auch heute noch betriebene Flößerei auf der Wilden Rodach erstmals erwähnt. 1507 verlor der Ort seine Selbständigkeit und wurde Kronach unterstellt, 1527 wurde die Burg Wallenfels bei Bauernaufständen vollständig zerstört. Im Jahr 1541 erhielt der Markt Waldenfels von Karl V. ein eigenes Wappen verliehen. Im Zweiten Markgrafenkrieg wurden die Kirche und der Markt durch Brandstiftung zerstört. Am 4. Februar 1588 bekam Waldenfels infolge der Erneuerung der Marktrechte erstmals das Stadtrecht verliehen.

Im Dreißigjährigen Krieg überfielen die Schweden 1634 Waldenfels und brannten es nieder, gleichzeitig erfolgte die Namensänderung zu Wallenfels.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wallenfels 165 bewohnte Anwesen (4 Halbhöfe, 12 Güter, 7 halbe Güter, 1 Dreiachtelgut, 2 Viertelgüter, 9 Sölden, 6 halbe Sölden, 1 Drittelsölde, 4 Viertelsölden, 2 Achtelsölden, 3 Tropfhäuser, 97 Häuser, 4 halbe Häuser, 3 Mahlmühlen, 8 Schneidmühlen) und zu der Zeit 6 unbewohnte Anwesen (1 Halbhof, 1 Gut, 2 Halbgüter, 2 halbe Sölden). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wallenfels aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen übte das Vogteiamt Wallenfels aus. Außerdem gab es noch ein Amtshaus, ein Forsthaus, eine Pfarrkirche, ein Pfarrhof, ein Schulhaus, ein Armen- und Gemeindehaus, ein Bräuhaus, ein Fronveste.[5]

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde 1808 der Steuerdistrikt Wallenfels gebildet, zu dem Fallenhalsmühle, Hammer, Heckenberg, Kirchbühl, Leutnitzhof, Lorchenmühle, Neuengrün, Neumühle, Oberwellesmühle, Schindelthal, Schnaid (hintere), Schnaid (mittlere), Schnaid (vordere), Schnappenhammer, Schopfenmühle, Stumpfenschneidmühle, Unterwellesmühle, Wellesberg und Wolfersgrün gehörten. 1818 wurde die Ruralgemeinde Wallenfels gebildet, zu der Fallenhalsmühle, Hammer, Leutnitzhof, Neumühle, Schopfenmühle und Stumpfenschneidmühle gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Kronach und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Kronach (1919 in Finanzamt Kronach umbenannt). In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Gemeindegebiet Schmölz gegründet. Ab 1862 wurde Wallenfels vom Bezirksamt Kronach (1939 in Landkreis Kronach umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Kronach, seit 1879 ist das Amtsgericht Kronach zuständig.[6] Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 13,600 km².[7], die sich vor 1928 auf 13,421 km² verringerte[8] In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde auf dem Gemeindegebiet Wellesbach gegründet.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Ortsbereich sechs Sägemühlen: die Felsenschneidmühle, die Angerschneidmühle, die Bergschneidmühle, die Stöckerschneidmühle, die Klingerschneidmühle und die Gemeindeschneidmühle.[9] 1900 bekam Wallenfels mit der Rodachtalbahn einen Bahnanschluss, 1976 wurde die Strecke stillgelegt. In den Jahren 1909 bis 1915 wurde die Wilde Rodach aus Gründen des Hochwasserschutzes aus dem Ort an den südlichen Rand des Tales verlegt. Dabei entstanden die Obere und die Untere Schleuse mit jeweils über etwa 70 Meter langen Floßgassen. 1954 erhielt Wallenfels erneut die Stadtrechte.[10]

Am 12. November 2015 erlangte Wallenfels traurige Bekanntheit in den internationalen Medien durch den Fund von acht Babyleichen in einem Anwesen in der Stadtmitte.[11] Tagelang wurde der Ort von internationalen Medienvertretern belagert.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner von Wallenfels sind überwiegend katholisch. Im Stadtgebiet gibt es vier katholische Gotteshäuser. Die evangelische Pfarrgemeinde Unterrodach-Wallenfels unterhält in Wallenfels einen Betsaal für evangelische Christen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle führt die ehemals selbständigen Gemeinden mit dem Datum der Eingemeindung in die Stadt Wallenfels auf:

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(2014)
Einwohner
(1970)
Datum der Eingemeindung Anmerkung
Wallenfels 2159 2864
Geuser 38 64 01.07.1972[12] ohne den Ort Haid, der nach Reichenbach kam
Neuengrün 137 180 01.07.1971[12] Wellesberg mit Ober- und Unterwellesmühle am 1. April 1951 eingegliedert
Wolfersgrün 215 286 01.07.1972[12] Wellesberg mit Ober- und Unterwellesmühle am 31. März 1951 ausgegliedert
Schnaid 312 519 01.01.1972[12]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1970er Jahren wurde der Höchststand von über 4000 Einwohnern erreicht. Seitdem ist die Einwohnerzahl aufgrund des demografischen Wandels und von Abwanderungen teilweise stark zurückgegangen und hat sich seit den 1970er Jahren um 35 % verringert. In den letzten Jahren konnte der Rückgang durch verschiedene Maßnahmen gebremst werden. Mittelfristig geht man von 2500 Einwohnern aus.

Gemeinde Wallenfels

Jahr 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2008 2010 2015 2017
Einwohner 1396 1616 1602 1534 1550 1630 1711 1771 1682 1556 1591 1667 1735 1822 1831 2077 2216 2243 2791 2841 2806 2586 2854 3459 2968 2875 2783 2739
Häuser[13] 220 243 262 332 438 502 932 922 923
Quelle [14] [14] [14] [15] [14] [16] [14] [14] [7] [14] [14] [17] [14] [14] [14] [8] [14] [14] [14] [18] [14] [19] [20] [21] [22] [22] [22] [22]

Ort Wallenfels

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002015
Einwohner 922 1493 1581 1648 1630 2019 2788 2536 2825 2533 2159*
Häuser[13] 158 237 256 322 429 492 666
Quelle [6] [15] [16] [7] [17] [8] [18] [19] [20] [21] [23]
* inklusive Nebenwohnsitze

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat 15 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Ersten Bürgermeisters. Die Sitze sind wie folgt verteilt:

Rathaus
Partei / Liste Sitze 2002 Sitze 20081 Sitze 20142 Sitze 20203
CSU 5 7 10 8*
SPD 4 3 3 3
FW 8* 7* 4 4
Gesamt 17 17 17 15
* einschließlich des Ersten Bürgermeisters

Ab dem Jahr 2020 hat der Stadtrat wegen des Einwohnerrückganges nur noch 14 Mitglieder zuzüglich des Ersten Bürgermeisters.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978–1996: Manfred Nürnberger (CSU)
  • 1996–2014: Peter Hänel (Freie Wähler)
  • seit 2014: Jens Korn (CSU)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Wallenfels
Blasonierung:Gespalten von Gold und Silber; vorne ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe; hinten auf dreiteiligem silbernen Felsenberg nebeneinander drei grüne Laubbäume.“[24]

Kaiser Karl V. verlieh dem damaligen Markt 1541 das Wappen. Als Wallenfels mit dem Gemeindeedikt von 1818 zur Ruralgemeinde degradiert wurde, musste es die Siegelführung aufgeben. Im Zusammenhang mit der Stadterhebung im Jahr 1954 nahm Wallenfels das Wappen in der Form von 1541 wieder an.

Wappenbegründung: Die Bäume auf den Felsen in der hinteren Schildhälfte stehen redend für den Ortsnamen, der bis in das 18. Jahrhundert Waldenfels hieß. Der Bamberger Löwe in der vorderen Schildhälfte erinnert an die Landeshoheit des Bistums Bamberg. In Siegeln aus dem 17. Jahrhundert sind die beiden Schildhälften vertauscht.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EnglandEngland England: Seit 1984 ist die englische Stadt Bingham bei Nottingham Partnerstadt von Wallenfels. Zur Förderung der Städtepartnerschaft wurde 1985 der Verein Förderkreis Bingham-Wallenfels e. V. gegründet; gegenseitige Besuche finden regelmäßig statt.

Musikvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Wallenfels e. V.
  • Wallenfelser Blasmusik e. V.
  • Blasmusik Neuengrün/Schlegelshaid e. V.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Mai bis September finden alljährlich Floßfahrten auf der Wilden Rodach statt, zu denen an den Wochenenden zwischen 500 und 1000 Gäste kommen. Bei der Wallenfelser Kirchweih Ende Juli wird die Nachtfackelfloßfahrt Rodach in Flammen mit tausenden Besuchern durchgeführt. Zur dauerhaften Sicherung dieser Touristenattraktion ist ein größeres Staubecken im Bereich des Stadtteils Schnappenhammer geplant.

Das beschilderte Wanderwegenetz des Wanderzentrums Wallenfels eignet sich für Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Es gibt die Lehrpfade Geopfad am Silberberg und Lamitzpfad bei Schnappenhammer. Wallenfels ist Teil des Nordic-Walking-Zentrums Oberes Rodachtal.

Durch Wallenfels verläuft der Fränkische Marienweg.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hammerschneidmühle an der Wilden Rodach; 1997 generalüberholt, ist seitdem wieder als Sägemühle in Betrieb
  • Schloßbergkapelle auf dem Schloßberg mit Kreuzweggang
  • Stadtpfarrkirche St. Thomas
  • Historische Schleusenbauwerke an der Wilden Rodach aus der Zeit der Flößerei (obere und untere Schleuse in Wallenfels)

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Sport- und Freizeiteinrichtungen gibt es Tennis- und Fußballplätze, eine Skate-Anlage, ein beheiztes Freibad mit Beachvolleyballfeld, einen Camping- und Zeltplatz, einen Bolzplatz, ausgeschilderte Mountainbike- und Nordic-Walking-Strecken und für Radfahrer und Inline-Skater ein ausgedehntes Radwegenetz.

Sportvereine
  • FC Wallenfels
  • SV Wolfersgrün/Neuengrün
  • Tennisverein Wallenfels
  • TTC Wallenfels
  • Schützengesellschaft Wallenfels

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am Faschingsdienstag findet alljährlich der Wallenfelser Faschingsumzug statt.
  • Büttenabende in der Faschingszeit
  • Ostermarkt
  • Fronleichnamsprozession mit der Schwedenfahne und dem Soldatenzug sowie die Flurumgangsprozession
  • Schützen- und Volksfest im Juni
  • Wallenfelser Kirchweih mit Rodach in Flammen am letzten Juli-Wochenende
  • Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft ist geprägt von der Holzindustrie. In Wallenfels gibt es vier größere Sägewerke und neben einigen mittelständischen Industriebetrieben vor allem kleine bzw. mittelständische Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Alle Einrichtungen der Nahversorgung einschließlich Discounter und Tankstelle sind vorhanden. Größter Arbeitgeber mit zirka 120 Mitarbeitern in verschiedenen Einrichtungen ist Caritas.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr

Wallenfels wird in Ost-West-Richtung von der stark befahrenen und überregional bedeutsamen B 173 verkehrsmäßig erschlossen. Während die Bundesstraße jahrzehntelang durch den Stadtkern führte und insbesondere der Schwerlastverkehr im Zuge der deutschen Einheit sich zu einer massiven Belastung der Bevölkerung im engen Talgrund entwickelte, wurde unter großem technischen Aufwand in den Jahren 2001 bis 2004 eine Ortsumgehung gebaut. Die nächste Anschlussstelle zur Bundesautobahn 9 ist zirka 20 Kilometer entfernt.

Die Kreisstraße KC 31/KU 34 führt zur B 173 (1,2 km westlich) bzw. an Geuser vorbei zur Kreisstraße KU 24 bei Altenreuth (3,6 km südlich). Ein Anliegerweg führt über Hammer nach Dörnach (1,8 km südwestlich).[2]

Öffentlicher Verkehr

Die Anbindung an die Rodachtalbahn über den Bahnhof Wallenfels bei Erlabrück besteht für den Personenverkehr seit dem 30. Mai 1976 nicht mehr. Der Güterverkehr auf dieser Strecke wurde 1989 eingestellt. In diesem Bereich wurden die Gleise 2005 abgebaut und die Trasse bis Steinwiesen als Radweg ausgebaut. Der folgende Abschnitt bis Nordhalben wird als Strecke für die Museumsbahn der Eisenbahnfreunde Rodachtalbahn genutzt.

Regelmäßige Busverbindungen im Nahverkehr bestehen nach Kronach, Nordhalben sowie nach Bad Steben (DB-Frankenbus und RegioBus Kronach).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bildungszentrum Wallenfels (städtische Grundschule, katholischer Kindergarten, katholische Kinderkrippe, Caritas-Kinderhort, städtische Musikschule, städtische Bücherei, Sporthalle, Leichtathletik- und Mehrzweckaußensportanlagen mit Flutlicht, Verkehrserziehungsplatz, Caritas Fortbildungszentrum)
  • Außenstelle der Volkshochschule Kreis Kronach
  • Ökologische Außenstation der Universität Bayreuth

Mittelfristig soll Wallenfels im Rahmen des Projektes „Hochschulregion Landkreis Kronach“ auch Hochschulstandort werden. Möglich sind Studiengänge im Bereich Medizin/ehealth und Forst.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1962 übernahm die Stadt Wallenfels die Patenschaft für das Stück- und Schwergutfrachtschiff Wallenfels[25] der Hansa-Linie in Bremen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wallenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Wallenfels – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wallenfels im BayernAtlas
  3. Gemeinde Wallenfels in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 2. Oktober 2020.
  4. W.-A. v. Reitzenstein, S. 233.
  5. H. Demattio, S. 517. Hier werden unter Einberechnung von bewohnten herrschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Gebäuden 168 Anwesen als Gesamtzahl angegeben.
  6. a b H. Demattio, S. 605.
  7. a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1009 (Digitalisat).
  8. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1094 (Digitalisat).
  9. infranken.de: Die Lebensadern von Wallenfels. 10. September 2020.
  10. Geschichte der Stadt Wallenfels auf ihrer Website
  11. Acht Babyleichen in Wohnung gefunden – 45-Jährige gefasst. In: tagesspiegel.de, 13. November 2015.
  12. a b c d Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  13. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2017 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  14. a b c d e f g h i j k l m n o Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 149, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  15. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 892, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  16. a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1064, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  17. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1060 (Digitalisat).
  18. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 944 (Digitalisat).
  19. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 694–695 (Digitalisat).
  20. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 160 (Digitalisat).
  21. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 312 (Digitalisat).
  22. a b c d LfStat: Wallenfels: Amtliche Statistik. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 2. Oktober 2020.
  23. Zahlen & Fakten > Detail auf der Website wallenfels.de
  24. Eintrag zum Wappen von Wallenfels in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  25. Geschichte des Frachtschiffs Wallenfels in Wort und Bild