Wallerfing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wallerfing
Wallerfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wallerfing hervorgehoben
Koordinaten: 48° 41′ N, 12° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberpöring
Höhe: 357 m ü. NHN
Fläche: 20,77 km2
Einwohner: 1314 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94574
Vorwahl: 09936
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 152
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile bzw. Gemarkungen
Adresse der Verbandsverwaltung: Niederpöring 23
94562 Oberpöring
Webpräsenz: www.vg-oberpoering.de
Bürgermeister: Thomas Brunner (FW/ÜPBB)
Lage der Gemeinde Wallerfing im Landkreis Deggendorf
Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Passau Landkreis Regen Landkreis Rottal-Inn Landkreis Straubing-Bogen Aholming Auerbach (Landkreis Deggendorf) Außernzell Bernried (Niederbayern) Buchhofen Deggendorf Grafling Grattersdorf Hengersberg Hunding (Niederbayern) Iggensbach Künzing Lalling Metten Moos (Niederbayern) Niederalteich Oberpöring Offenberg Osterhofen Otzing Plattling Schaufling Schöllnach Stephansposching Wallerfing Winzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild

Wallerfing ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring.

Pfarrkirche Johannes der Täufer
Blick von Buchhofen nach Wallerfing

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallerfing liegt in der Region Donau-Wald.

Es existieren folgende Gemarkungen: Neusling, Ramsdorf, Wallerfing. Daneben gibt es die Gemeindeteile Ammersöd, Bachling, Bamling, Einöden, Englöd, Hacklöd, Hansöd, Hasreit, Herblfing, Hirlöd, Kolling, Lain, Neubachling, Oberviehhausen und Reitberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallerfing gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Osterhofen des Kurfürstentums Bayern. Wallerfing war Sitz einer Obmannschaft. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. Nach der Auflösung des Landkreises Vilshofen gehört sie seit dem 1. Juli 1972 dem Landkreis Deggendorf an. Die Gemeinde ist seit 1978 Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Neusling eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Ramsdorf hinzu.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1112 Einwohner
  • 1970: 1080 Einwohner
  • 1987: 1183 Einwohner
  • 1991: 1245 Einwohner
  • 1995: 1397 Einwohner
  • 2000: 1327 Einwohner
  • 2005: 1380 Einwohner
  • 2010: 1160 Einwohner
  • 2015: 1314 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Werte spiegeln die Sitzverteilung (in Klammern das prozentuale Wahlergebnis) wider:

CSU FW des überparteilichen Bürgerblocks Unabhängige Bürgerliste Gesamt
2008 8 Sitze (67,1 %) 4 Sitze (32,9 %) 12 Sitze
2014[3] 4 Sitze (34,1 %) 4 Sitze (28,7 %) 4 Sitze (36,5 %) 12 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2014 wurde Thomas Brunner (Freie Wähler/Überparteilicher Bürgerblock Wallerfing) mit 55,95 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er folgte Ludwig Weinzierl (CSU), der im Jahr 2002 Nachfolger von Rudolf Stockner (CSU) geworden war. Bei der Kommunalwahl 2008 war Weinzierl mit 82,57 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt worden.

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 1.180 T€, davon waren 502 T€ Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Grün und Silber, oben ein wachsender, rot bewehrter silberner Greif, unten schräg gekreuzt ein roter Doppelkreuzstab, belegt mit einer senkrechten schwarzen Streugabel.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2011 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 96 und im Bereich Handel und Verkehr 32 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 74 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 519. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Im Jahr 2010 bestanden zudem 47 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 1859 ha, davon waren 1836 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten St. Michael in Trägerschaft des Katholischen Pfarrverbands Ramsdorf-Wallerfing mit 56 Plätzen. Sieben Erzieherinnen betreuen und fördern 47 Kinder (2012).
  • Mittelschule Wallerfing und Grundschule in Oberpöring mit insgesamt 11 Klassen und 231 Schülern (Schuljahr 2013/2014)[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 585.
  3. wahl.info
  4. Website Mittelschule Wallerfing

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wallerfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien