Walls of Jericho (Band)

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Walls of Jericho

Walls of Jericho auf dem Wacken Open Air 2009
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hardcore Punk, Metalcore
Gründung 1998
Gründungsmitglieder
Candace Kucsulain
Wes Keely
Chris Rawson
Gitarre
Mike Hasty
Aaron Ruby
Aktuelle Besetzung
Gesang
Candace Kucsulain
Gitarre
Chris Rawson
Gitarre
Mike Hasty
E-Bass
Aaron Ruby
Schlagzeug
Dustin Schoenhofer
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Derek Grant
Gitarre
Marc Brzeczek

Walls of Jericho ist eine 1998 gegründete Hardcore-Punk-Band aus Detroit, Michigan, USA.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walls of Jericho gingen aus der Gruppe Earthmover hervor.[1] 1999 veröffentlichten sie eine erste Single, kurz danach erschien die erste EP A Day And A Thousand Years auf Genet Records. Zur Jahrtausendwende veröffentlichten sie das Album The Bound Feed The Gagged auf Trustkill Records.[2] Anfang 2001 entschied sich Drummer Keely, die Band zu verlassen. Sein Nachfolger Derek Grant wurde jedoch nach kurzer Zeit von Alkaline Trio abgeworben, und die erfolglose Suche nach einem neuen Drummer führte schließlich fast zur Auflösung der Band. Nach einer längeren Pause konnte diese Position mit Alexei Rodriguez dann aber besetzt werden.[1]

Im Jahr 2004 wurde das Album All Hail The Dead (wiederum über Trustkill Records) veröffentlicht, woraufhin Rodriguez die Band verließ.[1] Dustin Schoenhofer, ein langjähriger Freund der Band, konnte die Lücke jedoch schnell schließen. Am 22. August 2006 folgte das Album With Devils Amongst Us All.[1] Es verfolgt eine etwas melodischere Richtung und geht teilweise weg vom reinen Hardcore der Anfangstage.

Zusammenarbeit mit Corey Taylor / Redemption EP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EP Redemption, die im Jahre 2008 erschien, wurde zusammen mit dem Slipknot- und Stone-Sour-Sänger Corey Taylor produziert. Taylor übernahm neben Kucsulain den Gesang auf der EP. Der Frontmann und die Band lernten sich auf der Family-Values-Tour 2006 kennen.[3] Taylor gefiel die Musik der Band, besonders der Song No Saving Me. Daraufhin bot er Kusculain eine weitere Zusammenarbeit an, die aber an Zeitproblemen scheiterte. Stilistisch ist die Redemption-EP eher untypisch für Walls of Jericho, da es sich um ruhige Lieder mit klarem Gesang handelt.[4]

The American Dream (2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Veröffentlichung des Albums The American Dream im Jahre 2008[5] machten Walls of Jericho musikalisch wieder einen Schritt in Richtung Hardcore / Metal.[6] Das Album wurde wie schon zuvor With Devils Amongst Us All von Ben Schigel produziert.[5][1]

Nach einer längeren Pause, bedingt durch eine Babypause von Frontfrau Candace Kucsulain, traten Walls of Jericho im Januar 2012 bei der Persistence Tour auch wieder in Deutschland auf.[7]

Nach einem Wechsel zum Label Napalm Records veröffentlichte die Band im März 2016 ihr fünftes Studioalbum No one can save you from yourself.[8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[9]
No One Can Save You from Yourself
  DE 60 01.04.2016 (1 Wo.)
  • 1999: A Day and a Thousand Years (EP)
  • 2000: The Bound Feed the Gagged
  • 2004: All Hail the Dead
  • 2006: From Hell (EP)
  • 2006: With Devils Amongst Us All
  • 2008: Redemption (EP)
  • 2008: The American Dream
  • 2016: No One Can Save you from Yourself

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Walls of Jericho – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Biografie. In: allmusic.com. Abgerufen am 31. Oktober 2021.
  2. Walls Of Jericho The Bound Feed The Gagged-Review. In: rockhard.de. Abgerufen am 31. Oktober 2021.
  3. Interview mit Candace Kucsulain (Walls of Jericho). In: neckbreaker.de. Abgerufen am 30. Oktober 2021.
  4. Walls of Jericho-Redemption Review. In: metal.de. Abgerufen am 31. Oktober 2021.
  5. a b Walls Of Jericho Release The American Dream on July 29. In: thegauntlet.com. Abgerufen am 31. Oktober 2021.
  6. Walls Of Jericho – The American Dream Review. In: metal.de. Abgerufen am 31. Oktober 2021.
  7. Persistence Tour 2012. In: monkeypress.de. 27. Dezember 2011, abgerufen am 19. Februar 2016.
  8. Walls Of Jericho – No One Can Save You From Yourself. In: Time For Metal – Das Metal Magazin. 26. April 2016, abgerufen am 5. Januar 2021.
  9. Walls of Jericho in den deutschen Charts