Walpersbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Walpersbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Walpersbach
Walpersbach (Österreich)
Walpersbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wiener Neustadt-Land
Kfz-Kennzeichen: WB
Fläche: 16,5 km²
Koordinaten: 47° 43′ N, 16° 14′ OKoordinaten: 47° 43′ 0″ N, 16° 14′ 0″ O
Höhe: 317 m ü. A.
Einwohner: 1.127 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 68 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2802, 2821, 2822
Vorwahl: 02627
Gemeindekennziffer: 3 23 33
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 127
2822 Walpersbach
Website: www.walpersbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Franz Breitsching (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
17
2
17 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Walpersbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land
Bad ErlachBad Fischau-BrunnBad SchönauBrombergEbenfurthEggendorfFelixdorfGutensteinHochneukirchen-GschaidtHochwolkersdorfHohe WandHollenthonKatzelsdorfKirchschlag in der Buckligen WeltKrumbachLanzenkirchenLichteneggLichtenwörthMarkt PiestingMatzendorf-HöllesMiesenbach (Niederösterreich)MuggendorfPernitzRohr im GebirgeSchwarzenbachSollenauTheresienfeldWaidmannsfeldWaldeggWalpersbachWeikersdorf am SteinfeldeWiesmathWinzendorf-MuthmannsdorfWöllersdorf-SteinabrücklZillingdorfWiener NeustadtNiederösterreichLage der Gemeinde Walpersbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Walpersbach ist eine Gemeinde mit 1127 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walpersbach liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 16,44 Quadratkilometer. 60,67 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Klingfurth, Schleinz und Walpersbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lag das heutige Walpersbach dann in der Provinz Pannonia.

1367 und 1373 wird Walpersbach in Verbindung mit dem Geschlecht der Häschk, beziehungsweise Heschken von Walpersbach in den schriftlichen Quellen angeführt. Zu diesem Zeitpunkt erbaute Heschk von Walpersbach eine Kapelle, die er 1373 an die Sankt-Georgs-Kirche, eine Pfarre des Stiftes Reichersberg, als Stiftung übergab. Die Nachbarschaft der Veste Pitten gereichte im 15. Jahrhundert Walpersbach zum Nachteil. 1409 brandschatzte Ritter Hans von Laun (Pfandinhaber der Burg Pitten) Walpersbach.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Walpersbach COA.jpg

Blasonierung: „Ein von einem silbernen Schräglinks-Wellenbalken durchzogener blauer Schild, belegt mit einer schrägrechts-gestellten goldenen Aische.“[3]

Dieses Wappen zeigt in seiner Darstellung das Siegelwappen der Heschk von Walpersbach, die von 1350 bis 1500 Inhaber der Burg Walpersbach waren und die Ortsobrigkeit über das Dorf Walpersbach ausübten. Dieses Familienwappen war ein redendes Wappen, das vom Familiennamen Heschko = Aesko = Aische abgeleitet wurde und einen schwimmenden Fisch zeigt (Stiftarchiv Reichersberg – Urkundensammlung). Zusätzlich wurde dem Schild ein silberner schräglinks Wellenbalken eingeordnet, der die Tallage der Gemeinde zum Ausdruck bringen kann.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 90,5 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,1 % evangelisch. 1,6 % sind Muslime, 0,7 % gehören orthodoxen Kirchen an. 5,7 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister[10]
  • 1945–1962 Rudolf Herold
  • 1962–1970 Johann Woltran
  • 1970–1984 Johann Gmeiner
  • 1984–1985 Johann Vlasitz
  • seit 1985 Franz Breitsching (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Walpersbach
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Walpersbach
  • Burg Lanzenkirchen, im 12. Jahrhundert errichtet, im 16. Jahrhundert verfallen, 1977 wiederaufgefunden
  • Schloss Schleinz
  • Kapelle Schleinzer-Kreuz
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
  • Pfarrhof
  • Mariensäule
  • Filialkirche Hl. Kreuz in Klingfurth
  • Ortskapelle Schleinz

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 43. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 495. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,47 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Walpersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Gemeinde Walpersbach – Geschichte, abgerufen am 25. Jänner 2011
  3. Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011
  4. Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Walpersbach. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 27. September 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Walpersbach. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 27. September 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Walpersbach. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 27. September 2019.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Walpersbach. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 27. September 2019.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Walpersbach. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 27. September 2019.
  10. Gemeinde Walpersbach: Walpersbach. In: Der niederösterreichische Bezirk Wiener Neustadt und seine Gemeinden. 2. Auflage. NÖ. Verlag GesmbH, Wiener Neustadt 1996, S. 235.