Walpersbach

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Walpersbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Walpersbach
Walpersbach (Österreich)
Walpersbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wiener Neustadt-Land
Kfz-Kennzeichen: WB
Fläche: 16,5 km²
Koordinaten: 47° 43′ N, 16° 14′ OKoordinaten: 47° 43′ 0″ N, 16° 14′ 0″ O
Höhe: 317 m ü. A.
Einwohner: 1.125 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 68 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2802, 2821, 2822
Vorwahl: 02627
Gemeindekennziffer: 3 23 33
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 127
2822 Walpersbach
Website: www.walpersbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Franz Breitsching (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
17
2
17 
Insgesamt 19 Sitze
Lage der Gemeinde Walpersbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Walpersbach ist eine Gemeinde mit 1125 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walpersbach liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 16,44 Quadratkilometer. 60,67 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Klingfurth, Schleinz und Walpersbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lag das heutige Walpersbach dann in der Provinz Pannonia.

1367 und 1373 wird Walpersbach in Verbindung mit dem Geschlecht der Häschk, beziehungsweise Heschken von Walpersbach in den schriftlichen Quellen angeführt. Zu diesem Zeitpunkt erbaute Heschk von Walpersbach eine Kapelle, die er 1373 an die Sankt-Georgs-Kirche, eine Pfarre des Stiftes Reichersberg, als Stiftung übergab. Die Nachbarschaft der Veste Pitten gereichte im 15. Jahrhundert Walpersbach zum Nachteil. 1409 brandschatzte Ritter Hans von Laun (Pfandinhaber der Burg Pitten) Walpersbach.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 90,5 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,1 % evangelisch. 1,6 % sind Muslime, 0,7 % gehören orthodoxen Kirchen an. 5,7 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
85,32 %
(+3,05 %p)
14,68 %
(-3,05 %p)
2010

2015


Bürgermeister der Gemeinde ist Franz Breitsching, Amtsleiter Elisabeth Hafenscher. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 17, SPÖ 2.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Walpersbach COA.jpg

Blasonierung: "Ein von einem silbernen Schräglinks-Wellenbalken durchzogener blauer Schild, belegt mit einer schrägrechts-gestellten goldenen Aische."[3]

Dieses Wappen zeigt in seiner Darstellung das Siegelwappen der Heschk von Walpersbach, die von 1350 bis 1500 Inhaber der Burg Walpersbach waren und die Ortsobrigkeit über das Dorf Walpersbach ausübten. Dieses Familienwappen war ein redendes Wappen, das vom Familiennamen Heschko = Aesko = Aische abgeleitet wurde und einen schwimmenden Fisch zeigt (Stiftarchiv Reichersberg – Urkundensammlung). Zusätzlich wurde dem Schild ein silberner schräglinks Wellenbalken eingeordnet, der die Tallage der Gemeinde zum Ausdruck bringen kann.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Walpersbach
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Walpersbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 43. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 495. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,47 Prozent.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Walpersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Gemeinde Walpersbach – Geschichte, abgerufen am 25. Jänner 2011
  3. Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011
  4. Gemeinde Walpersbach – Wappen, abgerufen am 25. Jänner 2011