Walperswil

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Walperswil
Wappen von Walperswil
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0754i1f3f4
Postleitzahl: 3272
Koordinaten: 583910 / 212106Koordinaten: 47° 3′ 35″ N, 7° 13′ 37″ O; CH1903: 583910 / 212106
Höhe: 468 m ü. M.
Höhenbereich: 437–479 m ü. M.[1]
Fläche: 6,96 km²[2]
Einwohner: 1039 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 149 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
7,9 % (31. Dezember 2020)[4]
Gemeindepräsidentin: Manuela Perny (Freie Wähler Walperswil)
Website: www.walperswil.ch
Walperswil

Walperswil

Lage der Gemeinde
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Walperswil ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Sie besteht aus den Ortsteilen Walperswil und Gimmiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild (1954)

Das Gemeindegebiet liegt am Nordrand des Grossen Mooses am Aare-Hagneckkanal. Das Dorf befindet sich auf einem langgestreckten, schmalen Hügelzug, der von Ablagerungen einer besonders stark ausgeprägten Mittelmoräne des eiszeitlichen Wallisergletschers gebildet wurde und markant über die Schwemmebene herausragt.[5] Der Ortsteil Gimmiz liegt im flachen Gebiet östlich des Dorfes. Über den Hagneckkanal führt die Walperswil-Brücke.

Die Nachbargemeinden im Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Epsach, Bühl BE, Kappelen BE, Bargen BE, Siselen, Hagneck und Täuffelen. Die südliche Gemeindegrenze bildet der Aare-Hagneckkanal.

Landesvermessung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Walperswil begann im 19. Jahrhundert eine wesentliche Etappe der schweizerischen Landesvermessung. Davon zeugt ein Denkmal von nationaler Bedeutung, das am 20. Mai 2006 in Walperswil eingeweiht worden ist. Es handelt sich um das Nordende der Basislinie im Grossen Moos, das auf Initiative des Berner Heimatschutzes unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die 13 km lange Strecke zwischen Walperswil und Sugiez FR wurde zuletzt 1834 für die Dufourkarte gemessen; sie bestimmte somit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die geometrische Grösse der Schweiz. [6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: SVP 45,1 %, BDP 19,4 %, GPS 8,9 %, SP 8,6 %, FDP 5,3 %, glp 5,3 %, EVP 3,3 %, Die Unabhängigen 1,1 %.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiesgrube

In Walperswil gibt es die Kiesgrube im Mattehölzil welche im Beichfeld erweitert werden soll. An der Gemeindeversammlung 2019 wurde die Erweiterung abgelehnt, woraufhin sich der Kanton Bern der Sache angenommen hat.[8][9][10] Die Kiesgrube wird von der Hurni Gruppe betrieben.[11][12]

Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasser

Walperswil ist eine Verbandsgemeinde der Seeländischen Wasserversorgung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese, Basel 1998, (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 90). ISBN 3-909164-63-3. S. 374–386.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Walperswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Gerhart Wagner: Mittelmoränen eiszeitlicher Alpengletscher in der Schweiz. In: Eclogae Geologicae Helvetiae, 94, 2001, S. 221–235, hier S. 231.
  6. Martin Rickenbacher: Die Basismessungen im Grossen Moos zwischen Walperswil und Sugiez
  7. Resultate der Gemeinde Walperswil. (html) Staatskanzlei des Kantons Bern, 20. Oktober 2019, abgerufen am 1. November 2020.
  8. Umstrittenes Projekt im Seeland — Kanton hält an Erweiterung der Walperswiler Kiesgrube fest, auf der Website der Berner Zeitung, 17. März 2022, abgerufen am 3. April 2022
  9. Andrea Wyss: Kantonsvorhaben — Kiesgrube im Berner Seeland sorgt für rote Köpfe, auf der Website der BauernZeitung, 2. April 2022, abgerufen am 3. April 2022
  10. Kiesgrube Walperswil: Kantonale Überbauungsordnung «Beichfeld» geht in die Mitwirkung, auf der Website des Kantons Bern, 25. Oktober 2021, abgerufen am 3. April 2022
  11. Hurni Holding AG, auf der Website des Handelsregisteramtes des Kantons Bern, abgerufen am 3. April 2022
  12. Standorte, auf der Website der Hurni Gruppe, abgerufen am 3. April 2022