Walram (Jülich)

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Graf Walram von Jülich († 1297) war von 1278 bis zu seinem Tod Graf der Grafschaft Jülich.

Er ist nicht zu verwechseln mit dem Kölner Erzbischof Walram von Jülich († 1349).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walram war der zweite Sohn von Graf Wilhelm IV. von Jülich und Margarete von Geldern, einer Tochter von Graf Gerhard IV. Walram war als jüngerer Sohn für die geistliche Laufbahn vorgesehen und Propst am Marienstift zu Aachen. Als jedoch 1278 sein Vater und sein älterer Bruder Wilhelm gemeinsam erschlagen wurden, war er Erbe der Grafschaft.

Walram war ein erbitterter Gegner der Erzbischöfe von Köln und Parteigänger des Herzogs von Brabant und anderer westfälischer Großer im Limburger Erbfolgestreit. In der Schlacht von Worringen 1288 setzte er Erzbischof Siegfried gefangen, sicherte damit endgültig die Vormacht gegenüber den Erzbischöfen, gewann unter anderem Zülpich dazu und sicherte alle anderen Lehen. Er führte viele typische Fehden mit den Nachbarn.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walram heiratete 1296 Maria von Brabant, Tochter Gottfrieds von Aerschot. Sie hatten einen Sohn Wilhelm. Das Erbe der Grafschaft fiel jedoch an Walrams jüngeren Bruder Gerhard.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Wilhelm IV. Graf von Jülich
Arms of Flanders.svg

1278–1297
Gerhard V.