Waltalingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Waltalingen
Wappen von Waltalingen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0044i1f3f4
Postleitzahl: 8468
Koordinaten: 700830 / 275633Koordinaten: 47° 37′ 25″ N, 8° 46′ 48″ O; CH1903: 700830 / 275633
Höhe: 429 m ü. M.
Fläche: 7,25 km²
Einwohner: 675 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 93 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
7,9 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.waltalingen.ch
Waltalingen, Sicht vom Schloss

Waltalingen, Sicht vom Schloss

Karte
Husemersee Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Kanton Schaffhausen Kanton Schaffhausen Kanton Thurgau Kanton Schaffhausen Bezirk Bülach Bezirk Winterthur Adlikon bei Andelfingen Andelfingen ZH Benken ZH Berg am Irchel Buch am Irchel Dachsen Dorf ZH Feuerthalen Flaach Flurlingen Henggart Humlikon Kleinandelfingen Laufen-Uhwiesen Marthalen Oberstammheim Ossingen Rheinau ZH Thalheim an der Thur Trüllikon Truttikon Unterstammheim Volken WaltalingenKarte von Waltalingen
Über dieses Bild
w

Waltalingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

Schräggeteilt von Silber und Blau, oben ein gestieltes Kleeblatt, unten eine silberne Pflugschar

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Waltalingen liegt im nordöstlichen Zipfel des Kantons Zürich im Zürcher Weinland. Zusammen mit den Gemeinden Oberstammheim und Unterstammheim bildet sie einen Teil des landschaftlich einheitlichen Stammertals. Das Stammertal ist ein glaziale Landschaft mit einer Vielzahl von Drumlins und anderen geomorphologischen Erscheinungsformen. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Waltalingen und Guntalingen sowie den Weiler Girsberg. 63 % der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt, 28 % sind mit Wald bedeckt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SVP hat 47,77 %, die glp 10,49 %, die SP 8,88 %, die Grünen 7,28 %, BDP 7,12 %, die FDP 6,41 %, die EVP 3,56 %, und die CVP 3,23 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[3]

Gemeindepräsident ist Martin Zuber (SVP) (Stand 2013).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hoch über dem Dorf auf einem Rebhügel thront das Schloss Schwandegg.
  • Im Kirchlein befinden zum Teil gut erhaltene Fresken aus dem Mittelalter.
  • Das Dorf Guntalingen weist ein gut erhaltenes Ortsbild mit Fachwerkhäusern, die zum Teil auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, auf.
  • Oberhalb des Weilers Girsberg bei Guntalingen das Schloss Girsberg

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft und Weinbau sind wesentliche Erwerbszweige in Waltalingen, daneben hat sich lokales Gewerbe etabliert.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waltalingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012