Walter A. Noebel

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Walter Arno Noebel (* 1. Oktober 1953 in Köln; † 2. Juli 2012 in Berlin[1]) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noebel studierte von 1971 bis 1976 Architektur an der Technischen Universität Berlin und schloss mit dem akademischen Grad eines Diplom-Ingenieurs ab. 1975 erhielt er ein Auslandsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).

Von 1976 bis 1979 arbeitete Noebel als Architekt und Partner im Büro Fehling + Gogel in Berlin, von 1979 bis 1982 als Architekt bei O. M. Ungers + Partner in Frankfurt am Main und von 1982 bis 1986 als Architekt bei Gregotti Associati in Mailand. Zwischen 1986 und 1989 war er Assistent im Atelier Luigi Snozzi EPFL in Lausanne. 1989 beteiligte er sich an der Gründung des Berliner Büros. 1992–1994 war Noebel Gastdozent an der Architekturabteilung der ETH Zürich. Danach betrieb er von 1994 bis 1998 ein eigenes Büro in Mailand. 1998 wurde er Gastprofessor an der Architekturfakultät der Universität Hannover. Im Jahre 2000 wurde Noebel Professor an der Fakultät für Bauwesen der Universität Dortmund und Inhaber des Lehrstuhles für Entwerfen und Industriebau sowie Architekt der Volkswagen-Bibliothek der Technischen Universität Berlin.

Grabstätte

Er war verheiratet und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter. Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem.[3]

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deklinationen, Gebr. Mann Berlin 1996, ISBN 3786119503
  • Fehling + Gogel: Ein Berliner Architekturbüro 1953-1990, Architekturmuseum Basel 1998, ISBN 3905065312, mit Jonas Geist, Giovanni K. Koenig
  • Oswald Mathias Ungers. Die Thematisierung der Architektur, Niggli 2011, ISBN 3721206983

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf der TU Dortmund vom 4. Juli 2012 (PDF-Datei; 67 kB)
  2. Parte in der FAZ, 7. Juli 2012
  3. Traueranzeige der Familie, Tagesspiegel vom 15. Juli 2012, S. 15