Walter Becher

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Walter Becher (* 1. Oktober 1912 in Karlsbad, Österreich-Ungarn; † 25. August 2005 in Pullach) war ein sudetendeutscher Journalist und Politiker (Deutsche Gemeinschaft, GB/BHE, GDP, CSU). Er gehörte nach 1945 zu den führenden Vertretern und Lobbyisten der Sudetendeutschen und Vertriebenen.

Leben – bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Becher war Sohn von Anton Ernst Becher (1883–1958) und dessen Ehefrau Anna Becher, geborene Hauptmann. Sie haben nach dem Ersten Weltkrieg die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft angenommen. Zur „Becherbitter“-Verwandtschaft: siehe Peter Becher.

„Walter Becher besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Karlsbad (Böhmen; heute Karlovy Vary, Tschechien), wo er im Juni 1931 die Reifeprüfung ablegte. Gleich nach seinem Eintritt ins Gymnasium,1923, schloss er sich der sudetendeutschen Wandervogel-Bewegung an und kam in Kontakt mit dessen Untergruppierung, die 1921 von Heinz Rutha (1897–1937) gemeinsam mit der bündischen Jugendorganisation »Jungenschaft« gegründet worden war. Dadurch kam Walter Becher bereits als Gymnasiast in Kontakt mit dem von Heinrich Rutha und von Walter Heinrich (1902–1984) 1925 gegründeten »Kameradschaftsbund« (vereinsrechtlich 1930 als »Kameradschaftsbund. Bund für volks- und sozialpolitische Bildung« konstituiert), dem sich sofort Konrad Henlein (1898–1945) als Turnlehrer anschloss.

Im Oktober 1931 übersiedelte Walter Becher nach Wien. Von 1931 bis 1936 studierte er Staatswissenschaften an der Universität Wien, wo er am 8. Februar 1936 bei Othmar Spann (1878–1950) aufgrund der Arbeit »Platon und Fichte. Die königliche Erziehungskunst. Eine vergleichende Darstellung auf philosophischer und soziologischer Grundlage« zum Dr. rer. pol. promoviert wurde. Außerdem war er als Nachfolger von Walter Heinrich vom Dezember 1933 bis 1935 wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Wien und als solche auch Assistent von Othmar Spann. Seither gehörte Becher dem engeren sogenannten Spannkreis an und veröffentlichte unter anderem in dessen Zeitschrift »Ständisches Leben« (Berlin–Wien) sowie in dessen Schriftenreihe »Deutsche Beiträge zur Wirtschafts- und Gesellschaftslehre«.

Walter Becher, der sich bereits in Wien der »Deutsche Gildenschaft«, einem Dachverband deutscher Studentenverbindungen, angeschlossen hatte, arbeitete seit 1936 als Journalist und Verleger. Zunächst wurde er Redakteur, seit Dezember 1936 Kulturredakteur der im Vorjahr gegründeten Tageszeitung »Die Zeit (Prague). Sudetendeutsches Tagblatt« (Reichenberg [Liberec]) in Prag ‹Praha›.[1] Becher hatte zu diesem Zeitpunkt eine bereits vielfältige politische Parteizugehörigkeit hinter sich: Im Dezember 1931 wurde er Mitglied der »Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei« (NSDAP; Mitgliedsnummer 896 129) in Wien, sein neuerlicher Mitgliedsantrag 1940 wurde 1942 abgelehnt; im Oktober 1933 trat er auch der neu gegründeten »Sudetendeutschen Heimatfront« (SHF) bei, die im April 1935 in »Sudetendeutsche Partei« (SdP) umbenannt werden musste. 1937 wandte sich Konrad Henlein als Führer der »Sudetendeutschen Partei« direkt und offen dem Nationalsozialismus zu und distanzierte sich von alten Mitkämpfern wie Walter Brand (1907–1980), Walter Heinrich und Heinz Rutha, in deren Umfeld sich auch Walter Becher bewegte. Im Gegensatz zur Neupositionierung Henleins strebten die aus dem »Kameradschaftsbund« kommenden Mitglieder der »Sudetendeutschen Partei« nicht den Anschluss des Sudentenlands an das Deutsche Reich an, sondern einen Autonomiestatus des Sudetenlands innerhalb des tschechoslowakischen Staats. Nach dem Anschluss des Sudetenlands an das Deutsche Reich im Oktober 1938 wurde Walter Becher nach Dresden (Sachsen) berufen, wo er in den Räumen der Zeitung »Der Freiheitskampf. Amtliche Tageszeitung der NSDAP« (Dresden) gemeinsam mit anderen Redakteurskollegen ein Ersatzblatt für die mit dem Anschluss verschwundene Zeitung »Die Zeit. Sudetendeutsches Tagblatt« entwickeln sollte.

Im November 1938 wurde Walter Becher Redakteur für Kunst, Wissenschaft und Unterhaltung der Nachfolgezeitung »Die Zeit. Amtliche Tageszeitung der NSDAP Gau Sudetenland« (Reichenberg [Liberec]) in Reichenberg (heute Liberec). In dieser Zeit verfasste Becher auch zahlreiche antisemitische Artikel, für die er sich später entschuldigte und die seiner politischen Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Abbruch taten. Im Zuge der Prozesse gegen Angehörige des sogenannten Spannkreises im Sudetenland wurde Walter Becher am 1. Juli 1939 verhaftet und sechs Monate lang in Dresden (Sachsen), wo zur selben Zeit auch Walter Heinrich einsaß, inhaftiert: ein Monat sogenannte Ehrenhaft und fünf Monate sogenannte Schutzhaft. Im Dezember 1939 freigelassen, meldete sich Walter Becher freiwillig zum Dienst in der Deutschen Wehrmacht, zu der er mit 17. Mai 1940 eingezogen wurde. Nach seiner Grundausbildung in Deggendorf (Bayern) war er zunächst beim Nachschub in Frankreich und in Polen eingesetzt. Im März 1942 wurde Becher der Propaganda-Ersatz-Abteilung Potsdam zugeteilt. Eine Reise als Kriegsberichterstatter auf die Insel Kreta ‹Κρήτη› nutzte er, um Othmar Spann in seinem Werkschloss in Neustift bei Schlaining (heute zu Mariasdorf / Máriafalva, Burgenland) zu besuchen. Am 2. Juli 1942 wurde Becher zur Propagandakompanie 612 nach Syčovka ‹Сычёвка› (Russland) versetzt. Eingefügt: im Propagandazug PK 697 unter Leitung von Kurt Joachim Fischer war Becher auch bei der Aushebung der im April 1943 entdeckten Massengräber von Katyn ‹Катынь› zugegen, wo rund 4.400 vom sowjetischen Geheimdienst ermordete polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle begraben lagen. Im Juli 1943 wurde Becher an die Kriegsschule nach Potsdam abkommandiert. Im Dezember 1943 zum Leutnant befördert, wurde Becher wieder an die Ostfront versetzt, wo er in Pariči ‹Паричи› (Sowjetunion; heute Paryčy ‹Парычы›, Weißrussland) stationiert war. Hier erlebte er im Juni 1944 die Rückeroberung der nahe gelegenen, seit drei Jahren der von der Deutschen Wehrmacht besetzten Stadt Bobruisk ‹Бобруйск› (Sowjetunion; heute Babrujsk ‹Бабруйск›, Weißrussland) mit. Becher wurde mit seiner Einheit nach Warschau ‹Warszawa› verlegt, wo er den am 1. August 1944 begonnenen Aufstand der polnischen Untergrundarmee miterlebte. Am 10. August 1944 wurde Walter Becher bei einem Angriff auf das nahe gelegene Dorf Gmina Michałów durch einen Gewehrschuss schwer verletzt. Im März 1945 aus dem Lazarett beziehungsweise der Sanatoriumspflege in Beuthen (heute Bytom, Polen) und Karlsbad (heute Karlovy Vary, Tschechien) entlassen, wurde Becher dem Berichterzug des kurz darauf zum Generalfeldmarschall ernannten, berüchtigten Ferdinand Schörner (1892–1973) in Kolin (heute Kolín, Tschechien) zugeteilt. Im April 1945 nach Bautzen (Sachsen) berufen, geriet Becher unterwegs in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er aber bereits im Juli 1945 entlassen wurde. Walter Becher kehrte nochmals in das sogenannte Sudetenland zurück, floh aber kurz darauf nach Bayern, wo er sich im Oktober 1945 in München niederließ.“

– Copyright © 2013 Reinhard Müller, Graz, Stand: Juli 2015[2]

Ergänzung:

„Wenn Theater, Presse, Schulen und vor allem jene Berufszweige, die wie etwa der Kunsthandel von vornherein halb wirtschaftlichen und halb künstlerischen Charakter haben, zum Großteil in der Hand fremdrassiger Menschen lagen, so wird man verstehen, daß die allgemeine Entjudung auch die erste Voraussetzung für den Neuaufbau des sudetendeutschen Kulturlebens ist.“

Leben – nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Freilassung aus der Gefangenschaft kehrte Becher zunächst ins Sudetenland zurück, floh aber noch 1945 nach Bayern, wo er sich in der Vertriebenenbewegung engagierte. Im Juli 1945 gehörte er zu den Initiatoren der Sudetendeutsche Hilfsstelle, die sich als Kern einer neuen „sudetendeutschen Volksgruppenführung“ verstand und nur ein Jahr später von der US-Militärregierung aufgelöst wurde. 1947 beteiligte er sich an der Gründung des Sudetendeutschen Rates, dessen Generalsekretär er bis 1982 war. Er war von 1956 bis 1958 Vorsitzender des Witikobundes. 1959 initiierte Becher das Komitee zum Schutz der Bürger gegen Diffamierung durch die Linkspresse. Außerdem war er bis 1968 stellvertretender Vorsitzender und anschließend bis 1982 Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Bei den Landtagswahlen 1950 wurde Becher auf der Liste Deutscher Gemeinschaftsblock der Heimatvertriebenen und Entrechteten, einem Wahlbündnis von DG (6 Mandate) und BHE (20 Mandate) in den bayerischen Landtag gewählt und zunächst stellvertretender Vorsitzender der DG-Fraktion. Von 1954 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag 1962 war er Vorsitzender der GB/BHE-Fraktion.

Für die Partei GB/BHE/ NDU saß er als Landtagsabgeordneter ab 1956 bis 7. Dezember 1962 im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks. „In dieses gemischte Gremium, das auf den Bayrischen Rundfunk aufzupassen hat, delegierte der Landtag fünf seiner Abgeordneten, darunter für die Partei GB/BHE/ NDU den Dr. Walter Becher.“ Der Spiegel vom 3. Juni 1959.

Im Zuge von Auseinandersetzungen des Rundfunkrates Walter Becher mit dem Bayerischen Rundfunk – Die ZEIT berichtete mehrfach darüber – wurde ein Eintritt in die NSDAP, den Becher bestreitet, zum 12. Dezember 1931 belegt (Mitgliedsnummer 896.129).

„Eine solche Version über die frühere politische Rolle Dr. Walter Bechers existiert sehr wohl. Sie stützt sich auf Angaben aus dem Archiv der Dokumentzentrale (US) und besagt folgendes: ‚Dr. Walter Becher, geb. am 1. 10. 1912 in Karlsbad, hat in einem Fragebogen, der von ihm zum Zwecke der Aufnahme in die NSDAP ausgefüllt und unterschrieben wurde, am 5. 1. 1939 unter anderem erklärt, daß er Mitglied der Sudetendeutschen Partei (Oktober 1933 bis Oktober 1938), der SA und des NSD-Studentenbundes sei. Schriftleiter der Zeitung der Sudetendeutschen Partei, ‚Zeit‘, sei er seit 1935. Auf Grund dieses Aufnahmeantrages wurde Dr. Walter Becher mit rückwirkendem Datum (1. 11. 1938) in die NSDAP aufgenommen. Seine Mitgliedsnummer lautete 6 588 113. Bei der Aufnahme wurde in der Kartei der NSDAP vermerkt, daß Dr. Walter Becher schon am 12. 12. 1931 in Wien unter der Nummer 896 129 der NSDAP beigetreten war, aber am 7. 10. 1932 wegen unbekannten Aufenthaltes gestrichen wurde. In der Kartei der NSDAP ist ebenfalls vermerkt, daß Dr. Walter Becher durch Urteil des Gaugerichts Sudetenland am 20. 3. 1940 aus der Partei ausgeschlossen wurde. Ausschließungsgründe sind nicht vermerkt.‘ Albert Schiefer“

Aufgrund der Wahlbündnisse der GDP zur Bundestagswahl 1965 mit CDU, CSU und SPD kam Becher über die CSU-Landesliste in den Deutschen Bundestag, dem er bis 1980 angehörte. Im Bundestag profilierte er sich als strikter Gegner der Ostpolitik der sozialliberalen Koalition.

Nach dem Einzug in den Bundestag als CSU-Abgeordneter 1965 und mittels seiner Verbindungen beteiligte er sich 1966 maßgeblich als faktischer Leiter des Adalbert Stifter Verein hinter der Geschäftsführerin Johanna von Herzogenberg an der Gründung der Ostdeutschen Galerie, Regensburg, durch Walter Boll und Ernst Schremmer (Künstlergilde Esslingen e.V) unter Zuhilfenahme des von ihm 1953 initiierten § 96 BVFG. Bundesarchiv Kabinettprotokoll Von Johanna von Herzogenberg heisst es:

Zu ihren besonderen Verdiensten gehört die Gründung der Ostdeutschen Galerie in Regensburg.

in Festschrift Zum 90. Geburtstag der langjährigen Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins Johanna von Herzogenberg von Anna Knechtel, stv. Gfin des ASV.[4]

Von dem 1970 in Regensburg eröffneten Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) wird zu den anfänglichen Kunstgegenständen kolportiert: „(Die Bestände des Adalbert Stifter Vereins und der Künstlergilde werden hier vereint.)“

Parteienzugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Becher war zunächst Mitglied im „Kameradschaftsbund, Bund für gesamtgesellschaftliche Bildung“, der von Walter Heinrich im Sinne der Lehren Othmar Spanns ausgerichtet wurde. Wie viele andere Mitglieder des Kameradschaftsbundes, darunter Konrad Henlein und Walter Brand, schloss sich Becher 1933 der neu gegründeten Sudetendeutschen Heimatbewegung, der späteren Sudetendeutschen Partei an. Ein Eintritt in die NSDAP, den Becher bestreitet, ist zum 12. Dezember 1931 belegt (Mitgliedsnummer 896.129). Sein erneuter Mitgliedsantrag aus dem Jahr 1938 wurde bewilligt, die Mitgliedschaft aber am 20. März 1940 durch Parteiausschluss gestrichen.[5][6]

Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte Becher sich an der Gründung der Deutsche Gemeinschaft (Deutschland). Kurz vor den Landtagswahlen 1954 trat er zum BHE über. Am 8. Oktober 1957 verkündete er als Fraktionsvorsitzender des GB/BHE dessen Austritt aus der Viererkoalition und führte die Partei in eine Regierungskoalition mit der CSU unter Hanns Seidel. 1959 versuchte er mit der National-Demokratischen Union (NDU) eine konservative Sammlungsbewegung zu gründen, an der sich jedoch nur der BHE und der Witikobund sowie einige kleinere Organisationen beteiligten. Versuche, auch die DG und die FDP zu gewinnen, scheiterten. Durch die Fusion des BHE mit der Deutschen Partei wurde er 1961 Mitglied der Gesamtdeutschen Partei. Als diese 1962 ihre parlamentarische Repräsentanz in Bayern verlor, verhandelte er mit der FDP erfolglos über einen Übertritt. 1967 trat er der CSU bei.

Zu Walter Becher in Die Volksvertretung 1946–1972 eine Zusammenfassung:[7]

„Becher (Pullach), Walter, Dr., *1.10.1912 Karlsbad; †25.8.2005 Kempfenhausen; Volkswirt; 1936–1940 Journalist, zuletzt bei der nat.soz. Tageszeitung ›Die Zeit‹ (Prag u. Reichenberg); nach Konflikt mit der Gestapo (halbjährigeSchutzhaft) 1940–1945 Wehrmacht u. amerikanische Kriegsgefangenschaft; Rückkehr ins Sudetenland, noch 1945 vertrieben, in Bayern Gemeinderat u. Kreistag; 1967 CSU; Aufbau der Hilfsstelle für Flüchtlinge aus den Sudetengebieten (München), 1947–1982 Generalsekretär des Sudetendt. Rates; Vorsitzender des Witiko-Bundes; 1968–1982 Sprecher der Sudetendt. Landsmannschaft; Pullach/München.Wahlkrs. [239] DG (Nachwahl 27. Mai 1951). ~ Wahlkrs. 200GB/BHE (1957). ~ Wahlkrs. 200; LL Bayern (3/28) GDP(1961). ~ v LL Bayern (20/47) CSU/Wahlabkommen mit derGDP (1965). ~ v LL Bayern (10/53) CSU (1969).L (Bayern) 1950–1962 (stellv. DG-Fraktionsvorsitzender1950–1952, GB/BHE-Fraktionsvorsitzender 1954–1962); DGÊ GB/BHE. ~ MdB 1965–1980; CDU/CSU. ~ BV 1969;CDU/CSU.Q Nachlaß: ACDP Sankt Augustin; BayHStA München, Abt. V; IfZMünchen. ~ Zeitzeuge. Ein Lebensbericht, München 1990.“

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Becher wurde 1962 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet, 1972 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. 1983 erhielt er den Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft für besondere Verdienste um das Selbstbestimmungsrecht und die Völkerverständigung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1969 drehten die DDR-Regisseure Walter Heynowski und Gerhard Scheumann einen Dokumentarfilm über ihn unter dem Titel Der Präsident im Exil.

Walter Becher war verheiratet und lebte in Pullach. Sein Sohn Peter Becher war bis 2018 Geschäftsführer des Adalbert Stifter Vereins. Er ist seit Anfang 2019 Vorstand des Vereins.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zeitzeuge. Ein Lebensbericht, München 1990.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NS.-Gauverlag Sudetenland Ges.m.b.H. Reichenberg
  2. http://agso.uni-graz.at/marienthal/reinhard_mueller.htm
  3. Therese Angeloff: Meine Seele hat ein Holzbein. Damnitz-Verlag, 1982, S. 14.
  4. W.B. war nicht die Persönlichkeit, um Dinge aus der Hand zu geben. Das Bild 2 von 1989 aus der website vom ASV illustriert das deutlich.
  5. https://www.zeit.de/1957/32/noch-einmal-bayerischer-rundfunk/komplettansicht
  6. K. Erik Franzen: Der vierte Stamm Bayerns. Die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen 1954–1974. München 2010, S. 393, 501; Becher: Zeitzeuge. S. 326ff.
  7. Quelle: https://kgparl.de/wp-content/uploads/2018/04/mdb-a-z.pdf