Walter Behrens (Turner)

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Walter Behrens (* 19. Februar 1911 in Hamburg; † 20. Juli 2009) war ein deutscher Turner, der für Hamburg und den Gau Nordmark turnte und 1936 Norddeutscher Meister und 1941 mit der Nordmarkmannschaft Deutscher Meister der Bereiche Nordmark, Pommern, Niedersachsen und Westfalen wurde.

Walter Behrens in der Uniform der Hamburger Feuerwehr zur Zeit des Nationalsozialismus
Gebietsstand der Sportbereiche 1933; Sportbereich 7 (Nordmark)

Leben und sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Behrens fing mit acht Jahren an im Hamburger Turnerbund von 1862.[1] Er gehörte bereits in jungen Jahren zu den besten Hamburger Turnern und somit auch der Mannschaft an, die Hamburg regelmäßig in den Städtewettkämpfen im Kunstturnen zwischen der Hansestadt mit Berlin und Leipzig vertreten durfte (Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig).

Bis 1930[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim 52. Gauturnfest im Hammer Park in Hamburg am 17. Juni 1928 errang der Siebzehnjährige im Achtkampf den zweiten Platz; ein erster größerer Erfolg. In der Folge nahm Behrens häufig an den regionalen Gauturnfesten sowie an den Hamburger Turnfesten und den Kreismännerturnfesten teil und konnte sich allmählich etablieren.

Im März 1929 reichte es noch nicht zu einer Teilnahme des für den Hamburger Turnerbund v. 1862 startenden Behrens am Städtekampf gegen Berlin und Leipzig. Er wurde Achter im Ausscheidungsturnen für den 17. Städtekampf.[2] Beim Ausscheidungsturnen für den 18. Städtekampf am 27. Oktober 1929 wurde er 10.[3]

1930 bis 1935[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Hamburger Gaufest am 28. Juni 1931 wurde er beim Sieg des Turners Reddersen belegte er einen neunten Platz.[4]

Beim 1. Ausscheidungsturnen für den 23. Städtekampf, der in der Leipziger Messehalle stattfinden sollte, wurde er am 3. April in der Halle des Turnerbundes Eilbeck Sechster und war damit zum zweiten Ausscheidungsturnen zugelassen.[5] Hier gelang ihm noch nicht der Sprung in die Städtemannschaft.

Am 16. November 1932 wurde er, bei seiner erstmaligen Teilnahme, nachdem er beim Ausscheidungsturnen Dritter punktgleich mit Max Stebens geworden war, beim 24. Städtekampf in Hamburg sogleich Fünfter in der Einzelwertung, wobei Hamburg den Gesamtsieg errang.[6]

Die Hamburger Nachrichten vom 17. November 1932 notierten:

(…) Und schliesslich warteten die Neulinge Schäfer, Behrens, Rüger und auch Bestmann mit Leistungen auf, die, nach dem Ausscheidungsturnen gerechnet, wohl eigentlich keiner erwartet hätte. Das waren wirkliche Überraschungen. (…)[7]

Im Frühjahr 1933 sollte der 25. Jubiläumswettkampf der drei Großstädte stattfinden. In der Vorberichterstattung schrieb das Hamburger Fremdenblatt, dass sich Behrens und Schäfer (beide HTBU) wieder mit ausgezeichneten Leistungen in die Mannschaft gebracht hatten. Insgesamt wurde die Aufgabe gegen Berlin und Leipzig als schwierig aber nicht unlösbar beschrieben. Zumal die Hansestadt den Sieg zu verteidigen hatte.[8] Im Ausscheidungsturnen Ende Februar 1933 erreichte Behrens in der Halle der Hamburger Turnerschaft von 1816 den dritten Gesamtrang hinter Pfeiffer und Huck.[9]

Zuschauerränge im Großen Schauspielhaus, vor 1933

Die Entscheidung fand am 19. März vor etwa 3.000 Zuschauern im Großen Schauspielhaus in Berlin unter der Anwesenheit des Oberturnwarts der Deutschen Turnerschaft, Carl Steding, statt. Die Deutsche Turnzeitung schrieb hierzu:

(…) endete mit dem etwas überraschenden und unter sehr glücklichen Umständen erfochtenen Siege der Berliner Mannschaft, die mit 2436 Punkten nur 3 Punkte mehr als Hamburg hatte. Leipzig kam mit 2418 Punkten auf den dritten Platz. Wie der Männerturnwart der Deutschen Turnerschaft, Martin Schneider, bei der Siegerverkündung sagte, sind Geburtstagskinder oft ein wenig nervös. Der Jubiläumskampf stand nämlich hinsichtlich der gebotenen Leistungen unter seinen Vorgängern; so viele Versager hat es wohl selten bei dieser traditionellen Veranstaltung gegeben. Selbstverständlich standen die gebotenen Leistungen auf hoher Stufe und wurden von den Zuschauern begeistert aufgenommen. Die höchste Punktzahl (60) erreichte jedoch kein Turner. (…)

Der 22-jährige Walter Behrens erreichte mit 318 P. einen sehr guten dritten Platz, hinter Arthur Kleine (Leipzig) mit 328 P. Den ersten Platz teilten sich Hans Pfeiffer (Hamburg) und Bruno Johnke (Berlin) mit je 331 P.[10]

Dies war Behrens erste Spitzenplatzierung im bedeutendsten deutschen Städteturnwettkampf. Das Hamburger Fremdenblatt notierte hierzu:

Ein Sonderlob verdient aus dieser Mannschaft neben Pfeiffer vor allen Dingen wieder der junge Behrens, der die Farben der Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst erneut zu Sieg und Ehren in der Hamburger Städteriege führte.[11]

Behrens wurde Ende Mai 1933 in die Meisterriege des Turnkreises Norden eingereiht, die in folgender Aufstellung beim Deutschen Turnfest in Stuttgart als Sondervorführung am Hochreck turnen sollte: Huck (1816), Stebens (1816) Waldeck (Hamburg-Rothenburgsort), Bach (1816), Streicher (Kiel 1844), Gromotka (Turnerbund Hamburg-Eilbeck), Behrens (HTBU), Drecoll (Rostock), Bestmann (Turnerbund Hamburg-Eilbeck), W. Schmidt (1816) und H. Schmidt (Turnerbund Hamburg-Eilbeck).[12]

Vom 22. Mai bis zum 3. Juni 1933 nahm er am Lehrgang zur Ausbildung im Männer- u. Jugendturnen und Geländesport an der Deutschen Turnschule in Berlin-Charlottenburg teil.

Deutsche Turnschule

Beim 26. Städteturnen in Leipzig im November 1933 war Behrens Ersatzmann.[13]

In der Vorberichterstattung zum 27. Städteturnen im Frühjahr 1934 wurde er bereits als Hoffnung der Mannschaft beschrieben:

Die Hamburger Mannschaft geht als großer Favorit an den Start. Die 1816er Pfeiffer, Huck, Schäfer, Stebens, Wagenknecht und Bestmann geben den Mannschaft den Rückhalt. Hinzu kommt Behrens (BU) als einer der hoffnungsvollsten Turner.(…)[14]

Beim Ausscheidungsturnen für Hamburg-Berlin-Leipzig in der ausverkauften Halle der Turnerschaft von 1816 an der Großen Allee am 18. Februar hatte er hinter Pfeiffer (Hamburger Turnerschaft v. 1816) den zweiten Rang belegt. In der Freiübung und am Seitpferd lag er vor seinen Konkurrenten. Der Hamburger Anzeiger bemerkte hierzu: (…) Behrens (BU) ist trotz seiner 22 Jahre bereits ein sicherer Turner, der noch stark verbesserungsfähig ist.(…)[15]

Am 11. März kam es schließlich im Circus-Variete in Hamburg zu einem von der Presse als Rekordsieg beschriebenen Erfolg der Hamburger Mannschaft mit Behrens. Die Hamburger gewannen mit 2525 Punkten zu 2420 P. (Leipzig) und 2417 P. (Berlin). Behrens erreichte den fünften Gesamtplatz. In der Freiübung zeigte er wiederum seine beste Leistung und wurde mit einem Punkt Rückstand Zweiter hinter dem Gesamteinzelmeister Haustein (Leipzig).[16]

In der Folge nahm er weiterhin regelmäßig an den bekannten Städtewettkämpfen mit Berlin und Leipzig sowie an den Gerätmeisterschaften im Gau Nordmark teil. Im Herbst 1934 leistete Behrens seinen Wehrdienst und turnte auch für die Reichswehr. Er wurde von dieser direkt für die Deutschen Meisterschaften in Dortmund gemeldet.[17]

Am 3. und 4. November 1934 nahm Behrens damit erstmals an den Deutschen Meisterschaften im Gerätturnen, die in diesem Jahr als Olympiaprüfungsturnen in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen wurden, teil. Er startete für das 11. Artillerieregiment Rendsburg, Wandsbek und erreichte den 86. Platz unter 120 Turnen.[18] Zu den Meisterschaften war er von der Reichswehr direkt gemeldet worden.[19] In der Sportzeitschrift Sport der Wehrmacht stand zu lesen, dass Behrens aufgrund einer Armverletzung an der Entfaltung seines guten Könnens sehr behindert war.[20] Die Hamburger Nachrichten notierten zudem, dass Behrens in jener Zeit zudem etwas außer Übung war und bei den Deutschen Meisterschaften nicht seine gewohnte Form zeigen konnte.[21]

Beim 2. Ausscheidungsturnen Mitte November in der ausverkauften Halle der HT v. 1816 für den 28. Städtekampf in Berlin erreichte er punktgleich mit Max Stebens einen 4. Platz. Sieger wurde Kurt Schäfer vor Hans Pfeiffer. Dieser Wettstreit sollte am 2. Dezember 1934 im Theater des Volkes stattfinden und Hamburg hatte einen so genannten Rekordsieg zu verteidigen. Das Theater des Volkes war bereits acht Tage zuvor ausverkauft und es kam zu einem noch deutlicheren Siege der Hanseaten als im Frühjahr. Kurt Haustein stellte mit 347 P. eine neue Einzelbestleistung, die bisher von Arthur Kleine (Leipzig) gehalten wurde auf, auch der zweitplatzierte Hamburger Pfeiffer (346 P.), war noch besser als Kleine. Walter Behrens erreichte mit 318 P. einen unter den gezeigten Höchstleistungen guten achten Gesamtplatz. Die Hamburger Mannschaft gewann mit 2526 P. zu 2458 P. für Berlin und 2434 P. für Leipzig.[22]

1935 bis 1940[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berliner Sportpalast

Am 29. Städtekampf im März 1935 konnte Behrens nicht teilnehmen, da er mit den Reichswehrturnern sich auf den Kunstturnkampf gegen die Deutschlandriege vorbereitete. Dies wurde in der Presse als Schwächung der Hamburger Mannschaft angesehen.[23]

Am 31. März 1935 gehörte Behrens zum Aufgebot des deutschen Reichsheeres gegen die Deutsche Turnerschaft.[24] Zur Vorberichterstattung an der Heeressportschule Wünsdorf notierte u. a. der Berliner Lokal-Anzeiger:

(…) der schneidige Kanonier Behrens, der für Hamburg siebenmal in der Städtemannschaft turnte, zählt genau wie Unteroffizier Kallweit 24 Jahre. (…) Dann geht es zum Barren. Kanonier Behrens zeigt in blendender Haltung die Stützwaage auf einem Arm und Schwarzmann versucht die Luftrolle zum Handstand. (…)[25]

Der Wettkampf fand im Berliner Sportpalast vor 5.000 Zuschauern im ausverkauften Haus statt, u. a. unter den Augen von Reichswehrminister Werner von Blomberg, dem Chef der Heeresleitung Werner von Fritsch, Reichspressechef Dr. Otto Dietrich und Reichssportführer von Tschammer und Osten. Die Turner des Reichsheeres waren vom früheren Heeresmeister Christel Strauch vorbereitet worden und neben Behrens turnte in der Reichsheermannschaft u. a. der deutsche Gerätemeister Alfred Schwarzmann. In der Deutschen Turnerschaft standen dagegen Kräfte wie Walter Steffens, Franz Beckert oder Konrad Frey. Die Deutsche Turnerschaft setzte sich schließlich erwartungsgemäß aber knapp mit 993,9 zu 965,2 Punkten durch. Die Einzelwertung: 1. Beckert, 152,5 P.; 2. Steffens, 151,8 P.; 3. Frey, 151,4 P.; 4. Schwarzmann, 151 P.; 5. Stutte, 146,8 P.;[26] Behrens konnte mit seinem 9. Platz in der Gesamtwertung (140,5 Punkte) immerhin einen etablierten Turner der Nationalmannschaft wie Fritz Limburg (11. Rang; 133,3 P.) hinter sich lassen.[27] Im ganzen maßen sich hier die besten Turner des Deutschen Reiches.

Das Hamburger Fremdenblatt notierte zu Walter Behrens:

(…) Der junge Hamburger Behrens stand in der Reichswehrmannschaft ausgezeichnet seinen Mann. Seine vier Übungen erledigte er tadellos. Am Reck war er am besten. Freiübungen turnte er nicht. Frisch und Stutte waren ihm eine Kleinigkeit überlegen, zusammen mit diesen beiden bildete er aber hinter Schwarzmann den Kern der Reichswehrmannschaft. (…) Bei der Reichswehr Schwarzmann natürlich weit an erster Stelle, direkt neben den DT-Turnern. Dann Frisch, Stutte und der Hamburger Behrens in ziemlich geschlossener Reihenfolge. (…)[28]

In der Deutschen Turnzeitung stand zu lesen:

(…) Der Kanonier Behrens, der schon siebenmal in der Hamburger Städtemannschaft beim Dreistädtekampf Hamburg-Leipzig-Berlin mitturnte, zeigte die Luftrolle unter den Holmen zum Stütz und schloß mit Schwungstemme – Kreiskehre (32,5 P.). Sehr sicher und ausgefeilt meisterte Konrad Frey aus Bad Kreuznach, der Haltungsturner, seine Kür. Er begann, wie Limburg, mit Kreisflanken am Ende des Barrens (…) und endete wie Behrens mit Schwungstemme – Kreiskehre. Die 38,5 Punkte, die er bekam waren überaus verdient. (…)[29]

Am 7. April 1935 sollte in der Ernst-Moritz-Arndt-Turnhalle in der Ritterstraße zum zweiten Male der Vereinswettkampf zwischen dem Eimsbütteler Turnverband, dem Turnerbund Eilbeck und der HTBU zur Austragung kommen.[30] In der Entscheidung gewann der Turnerbund Eilbeck, so wie es in der Presse zuvor bereits vermutet worden war. Walter Behrens erreichte einen guten zweiten Platz in der Einzelwertung, die HTBU selbst spielte in der Entscheidung keine Rolle. Dazu das Hamburger Tageblatt:

(…) Mit 1821 P. blieb Eilbeck sicherer Sieger vor ETV mit 1747 P. und BU mit 1705 P. Reddersen war glänzend in Form und kam in der Einzelwertung auf 346 P. auf den ersten Platz vor Behrens, der es auf 339,5 P. brachte. 3. Baur (Eilbeck) 326. P.; 4. Smuda (ETV) 321 P.; 5. Richter (ETV) 314,5 P.; 6. Mählmann (ETV) 304 P. (…)[31]

Olympiakernmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1935 gehörte Behrens zur Olympiakernmannschaft des Gaues Nordmark, die sich in mehreren Prüfungsturnen herauskristallisierte. Ziel des Gaumännerturnwarts Hugo Lüer war es, die besten Turner der Nordmark zu ermitteln, die in die Reichsmannschaft eingegliedert werden sollten. In einem Olympiaprüfungsturnen am 13./14. April 1935 wurden aus ungefähr 40 Turnern zunächst die 13 Besten ermittelt.

Das Hamburger Fremdenblatt druckte die Namen ab:

(…) Pfeiffer, Turnerschaft 1816; Huck, Turnerschaft 1816; Streicher, MTV Kiel 1844; Reddersen, Tbd. Hamburg-Eilbeck; Stieper, Itzehoe; Kilgus, Wandsbek; Wagenknecht, Turnerschaft 1816; Baur, Tbd. Hamburg-Eilbeck; Richter, Eimsbüttel; Jürgensen Turnerschaft 1816; Smuda, Eimsbüttel; K. Schäfer Turnerschaft 1816; Behrens, Barmbeck-Uhlenhorst. Eine ausgezeichnte Riege, mit der die Nordmark sich schon sehen lassen kann. Die allgemeine Formverbesserung, besonders deutlich bei Behrens und Reddersen erkennbar, ist für alle Turner maßgebend. (…) Männerturnwart Lüer hat die Absicht, die Mannschaft auch weiterhin zusammenzuhalten. (…)[32]

Den Abschluss der viermonatigen Vorbereitungsarbeit des Gaues VII Nordmark auf die Turnwettkämpfe der Olympischen Spiele 1936 bildete der sechste und letzte Olympia-Prüfungslehrgang am 4. und 5. Mai 1935 in der Halle der Hamburger Turnerschaft von 1816. Es konnte hier aus den 43 besten Nordmarkturnern eine eigentliche Kernmannschaft aufgestellt werden. Geübt wurden die olympischen Pflichtübungen, ergänzt durch eine eingehende Besprechung der internationalen Wertung, um die Turner auf die verschiedenen wichtigen Punkte aufmerksam zu machen, die beim internationalen Turnen besonders wichtig sind. Im Anschluss an das zweitägige Turnen fand eine gemeinsame Schlussfeier aller Olympiaturner statt. Das Hamburger Fremdenblatt führte die schließlich besten sieben Turner der Olympiakernmannschaft der Nordmark auf. Dies waren:

  • Streicher (Kiel),
  • Pfeiffer
  • Huck
  • Schäfer (alle HT 1816)
  • Behrens (B.U.)
  • Reddersen (Eilbeck) und
  • Stieper (Itzehoe).[33]

Die Turner der Nordmark hatten sich fortan ab August 1935 in den so genannten Gaugruppenkämpfen zu beweisen, in der die einzelnen Sportbereiche des Deutschen Reiches zusammengefasst wurden. Die Nordmarkturner hatten sich in der Gaugruppe Nord mit den besten Turnern aus Niedersachsen, Pommern und Ostpreußen zu messen. Weder Walter Behrens noch einem anderen Turner der Nordmark gelang hier der Sprung in die Nationalmannschaft.

Der Hamburger Anzeiger vom 17. August 1935 hatte notiert, dass Behrens – und andere Spitzentuner wie Pfeiffer, Huck und Reddersen – zu den Ausscheidungskämpfen der Gaugruppe Nord nicht zur Verfügung stünden, ohne hierfür Gründe zu nennen.[34]

Beim Ausscheidungsturnen für den 30. Städtekampf im Herbst 1935, der im Hamburger Ufa-Palast ausgetragen werden sollte, wurde Behrens mit 318 Punkten zweiter Sieger hinter Kurt Schäfer (HT 1816) mit 325 Punkten.[35] Der Hamburger Anzeiger notierte zur Ausscheidung: Bester Turner war zweifellos Kurt Schäfer, der mit Behrens, Wagenknecht und Stebens die Hauptstütze der Mannschaft bildet. Weiterhin wurden die Aussichten wenig günstig beurteilt, da einige gute Hamburger Turner, wie z. B. Pfeiffer, fehlen sollten.[36]

Der Hamburger Ufa-Palast war mit 3.000 Zuschauern nahezu bis auf den letzten Platz belegt und erlebte einen spannenden und knappen Ausgang des Wettkampfes. Zu den Gästen gehörten u. a. der Hamburger Senator Carl Julius Witt und Polizeipräsident Wilhelm Boltz.[37] An den einzelnen Geräten turnten immer nur zwei Drittel jeder Mannschaft, wobei die einzelnen Turner wechselweise aussetzten. Zudem turnte jeder Turner nur die Geräte an den er besonders sicher war.[38] Dies ergab neben einer Zeitersparnis eine Steigerung der Qualität der Einzelleistungen. Vom Anfang bis zum Ende blieb unter ständigen Wechsel der Führung der Ausgang völlig ungewiss. Die Deutsche Turnzeitung schrieb hierzu, dass es kaum zuvor einen spannenderen Städtewettkampf gegeben habe. Zu Walter Behrens bemerkte die Fachzeitschrift:

(…) Die dann folgenden Freiübungen schufen sehr schnell eine veränderte Lage. Hamburg holte seinen Rückstand gegen Berlin fast ganz auf, nicht zuletzt dank der ebenso gefällig zusammengestellten wie sauber dargebotenen Übung von Behrens, der sich mit ihr die dritte 59 des Tages holte, wobei der Umstand, daß die vollen 60 Punkte nicht ein einziges Mal vergeben wurden, eine recht strenge Beurteilung durch die Kampfrichter erkennen lässt. (…)[39]

Insgesamt reichte es für Hamburg nicht. Leipzig gewann mit 1870 Punkten vor Hamburg (1861 P.) und Berlin (1855 P.). Walter Behrens belegte in der Einzelwertung (die Deutsche Turnzeitung nahm hier eine reine Addition der erzielten Punkte vor, wobei die Turner ja nicht alle die gleichen Geräte geturnt hatten) mit 222 P. einen sehr guten dritten Rang, hinter Heinrich Thölke (Berlin; 223 P.) und dem Gesamteinzelmeister Kurt Haustein (Leipzig; 225 P.).[40] Im Hamburger Anzeiger wurde Behrens auf einer Fotografie mit der Bildunterschrift „Der elegante Hamburger Behrens“ abgebildet.[41]

Das Reichssportblatt notierte:

(…) Neben Haustein (Leipzig), Thölke (Berlin) und Behrens (Hamburg), die mit 225, 223 und 222 Punkten die besten Einzelturner waren, zeichneten sich hier die Neulinge (…) besonders aus. Ausser dem Reckturnen waren vor allem die Ringeübung von Haustein mit glänzend hoch hinaus gedrehtem Salto, ferner der feine Hecht von Thölke über das Langpferd und schliesslich die ebenso vollendet vorgetragene wie ideenreich aufgebaute Freiübung von Behrens wahre Meisterstücke, die selbst aus der Fülle der sonst noch gebotenen Prachtleistungen klar herausragten. (…)[42]

Beim Olympiawerbeabend der Ortsgruppe Hamburg des Reichsbundes für Leibesübungen in der Halle des Turnerbundes Eilbeck an der Ritterstraße zeigte Behrens eine Probes seines hohen Könnens.[43]

Am 17. November 1935 turnten die besten Könner der Turnerschaft BU unter Walter Behrens Leitung in einem Schauturnen in der Vereins-Halle am Klinikweg. Die Hamburger Nachrichten kündigten Behrens als Hamburger Spitzenturner an.[44]

Das Jahr 1936 sollte zu einem der erfolgreichsten in seiner Turnerlaufbahn werden. Am 15. März 1936 fand in der Turnhalle am Klinikweg in Hamburg ein Wettkampf zwischen dem Eimsbütteler Turnverband, dem Turnerbund Eilbeck und der HTBU statt, in welchem das Kräfteverhältnis einiger der führenden Hamburger Turnvereine geklärt werden sollte. Behrens gewann die Einzelwertung vor Smuda und Richter (beide ETV), in der Mannschaftswertung setzte sich der Eimsbütteler TV durch.[45] Walter Behrens konnte hier bereits seine gute Form in jenem Jahr unter Beweis stellen. Hierzu notierte die Deutsche Turnzeitung vom 16. März 1936:

(…) Bester Turner war wieder Walter Behrens (B.U.), der sicher und sauber seine Kür erledigte und mit einer ‚60‘ in den Freiübungen die höchste Wertung erhielt. (…) 1. Behrens (BU) 340, 2. Smuda (ETV) 331, 3. Richter (ETV) 323 (…)[46]

Hans von Tschammer und Osten

Beim 31. Drei-Städte-Kunstturnen zwischen Hamburg, Berlin und Leipzig am 5. April 1936 im ausverkauften Theater des Volkes in Berlin trafen die besten Turner der drei Großstädte aufeinander. Zu den Zuschauern zählten u. a. der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, der Fachamtsleiter des Fachamtes 1 Turnen, Gymnastik und Sommerspiele, Carl Steding, der Männerturnwart der Deutschen Turnerschaft, Martin Schneider und DRL-Gauführer SS-Oberführer Franz Breithaupt.[47] Behrens (211 Punkte) erreichte in der Gesamteinzelwertung hinter dem Leipziger Haustein (216 Punkte) den zweiten Platz und hatte am Seitpferd und Reck Bestleistung erzielt. In der Mannschaftswertung gewann Berlin vor Leipzig und Hamburg,[48] wobei die Pferdsprünge mitentscheidend waren und Hamburg am Seitpferd endgültig den Anschluss verloren hatte. Der Endstand: Berlin 1796 Punkte, Leipzig 1784 Punkte, Hamburg 1767 Punkte.[49]

Deutsches Haus Flensburg

Im Deutschen Haus in Flensburg fanden vor einer begeisterten Zuschauermenge fünf Tage später, am 10. April 1936, die Nordmark-Kunstturnmeisterschaften (Norddeutsche Meisterschaften) statt. Die besten Mannschaften mit je sieben Einzelturnern aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Lübeck-Mecklenburg traten hier gegeneinander an. Der Wettkampf war mit einer Morgenfeier am Gefallenenehrenmal eingeleitet worden,[50] auf der Dr. George (Vertreter Nordfriesischer Verein) aus Niebüll am Denkmal für die gefallenen Schüler des Gymnasiums sprach, danach fanden drei der sechs vorgesehenen Übungen bereits am Vormittag statt. Die Hauptkämpfe mit den drei entscheidenden Übungen begannen ab 14.00 Uhr mit einem festlichen Auftakt auf dem Vertreter der Stadt Flensburg und der Gauoberturnwart Carl Ohl sprachen und welcher von den Fanfarenbläsern der Infanterieregiments 26 Flensburg musikalisch begleitet wurde.[51]

Die Hamburger Zeitungen wie u. a. der Hamburger Anzeiger oder das Hamburger Fremdenblatt berichteten hierüber:

Als der Schleswig-Holsteiner Streicher 29 Punkte am breiten Pferd turnte, hatte er Höper [auch Schleswig-Holstein] erreicht, während der beste Hamburger, Behrens, noch drei Punkte zurücklag. Damit musste Streicher eigentlich gewinnen, zumal Höper nur 24,5 Punkte am Reck schaffte. Zur allgemeinen Überraschung kam Streicher aber nur auf 24 und blieb einen halben Punkt hinter Höper zurück. Jetzt kam alles auf Behrens an und der Hamburger übertraf sich selbst, turnte eine glänzend gelungene Übung, für die er 29 von 30 Punkten erhielt, und schon hatte er nicht nur seine drei Punkte eingeholt, sondern war in letzter Minute noch Gaumeister geworden. Eine wirklich spannende Entscheidung.[52]

Die Einzelwertung:[53]

Platz Name Zugehörigkeit Gesamtpunktzahl
1 Behrens Hamburg 160,5
2 Höper Kiel 159
3 Streicher Kiel 158,5
4 Jürgensen Hamburg 156
5 Smuda Hamburg 155
6 Drecoll Rostock 152
7 Richter Hamburg 150
8 Stieper Itzehoe 148
9 W. Brunnacker Ludwigslust 146,5
9 Pechtel Kiel 146,5
10 Lahrs Hamburg 145

Zusätzlich zu Behrens Einzelerfolg gewann die Hamburger Mannschaft auch den Titel in der Mannschaftswertung vor Schleswig-Holstein und Lübeck-Mecklenburg.

Die Alberthalle des Krystallpalastes

Behrens nahm an den Kunstturnvorführungen der Olympischen Spiele 1936, im Berliner Olympiastadion zusammen mit vielen anderen Turnerinnen und Turnern teil. Behrens hatte sich hierfür in einem Ausscheidungsturnen, das von Gaumännerturnwart Hugo Lüer angesetzt worden war, am 6. Juli 1936 in der Halle der Hamburger Turnerschaft v. 1816 als drittbester Turner qualifiziert. Turner aus Berlin und Hamburg, die an der Qualifikation für die olympischen Endkämpfe gescheitert waren, konnten sich hier bei einem Schwungringeturnen im Rahmen der Vorführung 45 Minuten Deutsches Turnen dem Publikum präsentieren. Diese Veranstaltung fand vor der Haupttribüne im Olympiastadion statt.[54]

Erwähnenswert ist, dass diese Sportler vor einer größeren Zuschauerzahl turnten als die Olympiasieger, die in der Dietrich-Eckart-Freilichtbühne (heute: Berliner Waldbühne) ihren Wettkampf bestritten.

Zusätzlich zu dem Schwungringeturnen fanden Vorführungen von 5.000 deutschen Turner am 9. August 1936, dem letzten Tag der Leichtathletikwettkämpfe, im ausverkauften Olympiastadion zwischen Start und Zieleinlauf der Marathonläufer statt. An den Tagen der Leichtathletikwettbewerbe war es zuvor bereits zu Vorführungen sechs anderer Nationen, ihrer nationalen Turnschulen und der landestypischen Gymnastik gekommen.[55]

Anlässlich der 60-Jahrfeier der HTBU turnte er am 30. August im Stadtpark an der Platanenallee zusammen mit Bötz und den Gebrüdern Schulz.[56]

Beim Ausscheidungsturnen für den 32. Städtekampf in der Eimsbütteler Turnhalle am 11. Oktober 1936 wurde er zweitbester Einzelturner hinter Olympiasieger Walter Steffens. Die Hamburger Nachrichten betonten seine gute Form. Am Langpferd war Behrens besser als Steffens und erreichten an fast allen Geräten hohe Punktzahlen.[57]

Beim 32. Städtekampf am 25. Oktober 1936 im ausverkauften Leipziger Krystallpalast erreichte Behrens einen relativ schwachen 15. Gesamtplatz, er hatte einen Versager am Barren. Die Leipziger Mannschaft nutzte den Heimvorteil und gewann knapp (1833 P.) vor Hamburg (1818 P.) und deutlich vor Berlin mit 1759 Punkten. Bester Einzelturner war der seit kurzem für Hamburg (früher Bremen) turnende Mannschaftsolympiasieger Walter Steffens.[58]

Wenige Wochen später nahm Walter Behrens auch am Gerätewettkampf der Gaubesten in Lübeck am 6. und 7. November teil und erreichte einen sechsten Platz. Bei diesem Ausscheidungsturnen sollten die Vertreter der Nordmark für das Turnen gegen die Niederrhein-Mannschaft ermittelt werden. Nachdem Behrens lange mit dem Besten, Walter Steffens, auf Augenhöhe Richtung zweiter Platz, geturnt hatte, versagte er am Reck und musste sich geschlagen geben. Die Ergebnisse: 1. Steffens; 2. Reinhard; 3. Jürgensen; 4. Smuda; 5. Streicher; 6. Behrens.

Der Hamburger Anzeiger notierte hierzu:

Steffens befand sich wieder einmal in blendender Form und errang mit 118 von 120 erreichbaren Punkten einen unangefochtenen Sieg. Nicht weniger als dreimal, an den Ringen, am Barren und am Reck, erhielt er volle Punktzahl! Behrens kam ihm mit guten Leistungen am nächsten, verscherzte sich aber mit einem Versager am Reck, für den er nur zehn Punkte erhielt, seinen sicheren zweiten Platz (…).[59]

Am 6. Dezember 1936 gehörte Walter Behrens damit zum Aufgebot der Nordmark-Kunstturnmannschaft, die im mit 2.500 Zuschauern vollbesetzten Apollo-Theater in Düsseldorf gegen die Niederrhein-Mannschaft antrat und knapp verlor. Die Niederrheinmannschaft war mit Heimvorteil und als klarer Favorit aufgrund der vorherigen Ergebnisse in den Wettkampf gegangen.[60] Die Mannschaft vom Niederrhein hatte 1936 den Gau Mittelrhein und im Vorjahr bereits den Gau Westfalen, der als einer der stärksten galt, bezwungen. Außer dem Kieler Höper bestand die gesamte Mannschaft des Gaues VII. Nordmark im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen aus Hamburger Turnern.[61] Den November über waren in mehreren umfangreichen Übungsstunden innerhalb des Gaus Nordmark die Teilnehmer für den Gaukampf gegen Niederrhein ermittelt worden, u. a. in dem Ausscheidungswettkampf am 7. November[62] sowie einem letzten Turnen am 29. November.[63]

Apollo-Theater Düsseldorf

Bei den Gaumeisterschaften am 20. Februar 1937 fehlte Behrens, so wie Steffens, Smuda und Höper, wegen einer Verletzung.[64]

Beim Turnkampf HTBU gegen den ATV Harburg am 31. Mai 1937 in der Turnhalle am Klinikweg belegte Behrens in der Einzelwertung hinter dem Harburger Spitzenturner Alexander Kribic den zweiten Platz.[65]

Beim Hallensportfest am 30. und 31. Oktober 1937 in der Hanseatenhalle belegte er im Vierkampf der Turner den 4. Rang.[66]

Im November 1937 wurde wieder der bekannte Hamburger Vereinswettkampf Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst gegen den Eimsbütteler Turnverband sowie den Turnerbund Eilbeck ausgetragen. Behrens belegte in der Einzelwertung den dritten Rang, war damit der beste Turner der HTBU, die ihrerseits aber nur den dritten und letzten Platz der Vereinswertung erreichte. Die Deutsche Turnzeitung hierzu:

In der Eimsbütteler Halle an der Bundesstraße trugen am Sonntagabend die drei Vereine einen Wettkampf im Kunstturnen aus. (…) Die drei besten Turner, Smuda (Eimsbüttel), Bestmann (Eilbeck) und Behrens (BU) waren sich ziemlich gleich. Bis zum letzten Augenblick war die Entscheidung offen. (…) 1. Turnerbund Hamburg-Eilbeck 1818; 2. Eimsbütteler Turn-Verband 1800; HTBU 1752 Punkte. (…)[67]

Bei den Gaumeisterschaften 1938 in Meldorf war er beim Sieg von Alexander Kribic nur an den Kürübungen beteiligt.[68]

Beim Städteturnen am 15. April 1938 war er Ersatzmann.[69]

1939 nahm das Gau VII. Nordmark an der Lingiade in Stockholm teil, wobei Walter Behrens ebenfalls zum norddeutschen Aufgebot zählte. Die 1.400 deutschen Sportler waren mit der Wilhelm Gustloff nach Stockholm gebracht worden.[70]

1940 bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Februar 1940 kam es im Ufa-Palast in Hamburg erstmals zu einem Wettkampf von Hamburg mit der Städtemannschaft von Kopenhagen, wobei die dänische Mannschaft aufgrund der teilweise vereisten Ostsee, der Große Belt war zugefroren,[71] eine 50stündige Überfahrt von Gedser nach Warnemünde in Kauf nehmen musste.[72] Zur Hamburger Mannschaft, die wiederum in einem Ausscheidungsturnen ermittelt worden war, zählten Walter Behrens, Hans Pfeiffer, Ernst Jürgensen, Wilhelm Reinhard, Ernst Ulber, Robert Smuda und Kribic, seinerzeit die besten Hamburger Turner. Die Bedeutung dieses Wettstreites unterstrich die Anwesenheit von Reichsfachamtsleiter Carl Steding und Reichsmännerturnwart Schneider.[73] Der Hamburger Mannschaft gelang der Sieg mit 443,4 zu 424,8, wobei die Dänen zeitweise sogar in Führung lagen.[74]

Am 24. November 1940 erreichte er im Hamburger Ufa-Palast beim Sieg von Kurt Haustein vor Olympiasieger Willi Stadel, Rudi Gauch und Robert Smuda einen guten fünften Platz in der Einzelwertung. Leipzig holte sich den Gesamtsieg.[75]

Am 12. Januar 1941 erreichte Behrens in Kiel bei den Norddeutschen Meisterschaften im Zehnkampf einen dritten Platz. Im „Haus der Arbeit“ kam es zum Aufeinandertreffen der 13 besten Kunstturner Norddeutschlands. Der Titel konnte von Kribic (HT 1816) nicht verteidigt werden. Es kam zu einem unerwarteten Erfolg des Hamburger Post-Turners Smuda mit 189,5 Punkten vor Hahn (Kriegsmarine) mit 185,6 Punkten und Behrens mit 177,3 Punkten.[76] Behrens hatte sich damit die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erkämpft, für welche die besten vier Turner der Bereichsmeisterschaften vorgesehen war.

Am 1. und 2. Februar 1941 nahm Walter Behrens damit an den Deutschen Kunstturnmeisterschaften in der Städtischen Festhalle in Karlsruhe, die als 2. Deutsche Kriegsmeisterschaft ausgetragen wurden, teil. Er erlangte mit 172 Punkten den 43. Platz.[77]

Am 9. Februar fand in der Turnhalle an der Großen Allee das Ausscheidungsturnen für den Städterückkampf Hamburg-Kopenhagen statt, den Hamburg im Vorjahr mit einem Vorsprung von etwa 20 Punkten für sich entscheiden konnte. Walter Behrens und u. a. Smuda und Stelter gehörten zu den acht Turnen, die sich durchsetzten und die Hansestadt in Dänemark vertreten durften.[78] Hamburg setzte sich am 16. Februar 1941 im Idraetshus (Sporthaus) in Kopenhagen mit 444,9 zu 438,6 Punkten durch.[79]

Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften der Bereiche im Jahr 1941 fanden wie gewohnt Ausscheidungsturnen statt. In der Halle an der Großen Allee trafen sich am 2. März 1941 13 bekannte Turner sowie Nachwuchskräfte der Nordmark, um die sechs Turner, die nach Westfalen fahren sollten, zu ermitteln. Hauptwachtmeister Walter Behrens erhielt die beste Wertung und ging als Sieger, u. a. vor dem Nordmarkmeister Smuda, hervor.[80] Die Deutsche Turnzeitung notierte zu Behrens:

(…) Bemerkenswert bei dem Ausscheidungsturnen war das gute Abschneiden von Behrens (B. U.), der durch ausgeglichene Leistungen an allen Geräten, besonders durch eine gute Ringübung, bestach. (…) Das Ausscheidungsturnen hatte folgendes Ergebnis: 1. Behrens (B.U.) 94,0 Punkte; 2. Stelter (Reichsbahn Altona 80) und Peters (Luftwaffe) 92,9 P.; 3. Smuda (Postsport Hamburg) 92,8 P.; 4. Ulber (HT 1816) 91,3 P.; 5. Weiland (Reichsbahn Altona 80) 90,7 P.; 6. Lange (Polizei Hamburg) 90,4 P.; 7. Schröter (Kriegsmarine Kiel) 89,5 P.; 8. Schmidt (Kriegsmarine Kiel) 88,8 P.; 9. Hahn (Kriegsmarine Kiel) 88,0 P. (…) Für den Kampf in Hagen wurde folgende Mannschaft aufgestellt: Hahn, Ulber, Weiland, Peters, Smuda und Behrens. Ersatz: Schröter.(…)[81]

Am 16. März 1941 nahm Behrens damit an den Deutschen Meisterschaften der Bereiche im Gruppenmannschaftskampf der Gerätturner in der mit über 3.000 Zuschauern vollbesetzten Stadthalle in Hagen teil, u. a. unter den Augen von Oberbürgermeister und Gauführer Vetter[82], und gewann mit der Nordmark-Mannschaft. Zu den Gegnern hatten die Vertreter aus Niedersachsen, Pommern und Westfalen gezählt.[83] Die Nordmark sicherte sich den Sieg mit 559 Punkten vor Westfalen, 548,4 P., Niedersachsen 535,5 P. und Pommern mit 449,4 Punkten, obwohl z. B. für Niedersachsen Olympiasieger Walter Steffens und Gaumeister Rudi Rüger und für Westfalen der spätere Deutsche Meister Ernst Braun turnten.[84]

Zu ähnlichen Vergleichen Anfang der 1940er Jahre kam es auch mit den Mannschaften aus Baden und Württemberg und anderen deutschen Regionen, wobei Behrens jeweils zum Hamburger Aufgebot zählte.

Beim Ausscheidungsturnen zum 42. Städtekampf am 21. November 1942 belegte Behrens den dritten Rang, hinter Deiters und Finke. Die Deutsche Turnzeitung bemerkte, dass sich neben den altbewährten Spitzenturnern wie Behrens, Smuda und Stelter vor allem auch jüngere Kräfte bewährten.[85] In der Folge gelang Behrens mit der Hamburger Mannschaft endlich wieder ein Sieg beim Drei-Städte-Turnen Hamburg-Berlin-Leipzig.[86] Dieser 42. Wettkampf im Drei-Städte-Kunstturnen fand am 29. November 1942 im ausverkauften Circus Busch in Hamburg statt.[87] Zum Hamburger Aufgebot gehörten: Stelter, Finke, Lange, Deiters, Smuda, Behrens sowie Ersatzmann Richter.[88] Vor 2.500 Zuschauern entwickelte sich in Hamburg ein spannender Wettkampf, den Hamburg erstmals nach sechs Jahren wieder für sich entscheiden konnte. Die Deutsche Turnzeitung hierzu:

(…) Nachdem den Hanseaten sechs Jahre hindurch ein Erfolg versagt blieb, stand diesmal eine gute und starke Mannschaft im Kampfe, die mit Smuda, Lange und Deiters über drei ausgezeichnete Spitzenturner verfügte. Das war ausschlaggebend für den Gesamtsieg, da auch Finke, Stelter und Behrens ohne nennenswerte Versager turnten, so dass die Mannschaft eine sehr achtbare Gesamtleistung zeigte. (…)[89]

Walter Behrens erreichte den 9. Gesamtrang in der Einzelwertung. In der Mannschaftswertung siegte Hamburg mit 555,8 P. vor Berlin mit 543,1 P. und Leipzig mit 516,6 P.[90]

Am 30. Mai 1943 nahm Walter Behrens an den Deutschen Kunstturnmeisterschaften, die als 4. Deutsche Kriegsmeisterschaft in der Nibelungenhalle in Passau ausgetragen wurden, teil. Er erreichte mit 166,9 Punkten den 29. Platz.[91] Behrens war als einziger Vertreter Hamburgs entsendet worden. Der Hamburger Anzeiger notierte: Behrens ist ein alter, erfahrener Wettkämpfer, der Hamburgs Farben gut vertreten wird.[92]

Nach dem Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der leidenschaftliche Turner nahm auch nach dem Kriege wieder an den Verbandsturnfesten des Hamburger Turnerverbandes teil. 1948 erreichte er in Volksdorf mit immerhin 37 Jahren einen dritten Platz.

Sein Heimverein war seit 1931 die Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst.

Behrens schrieb in seiner Freizeit gern Gedichte.

Zuletzt lebte er, geistig immer noch rege, in einem Seniorenheim in Wittenburg, dem Heimatort seiner bereits vor ihm verstorbenen Frau.

Bedeutung und Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behrens war der beste Turner, den die HTBU je hatte und er zählte zu Hamburgs und Norddeutschlands besten Turnern in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren, was auch in zahlreichen Zeitungsberichten hervorgehoben wurde. Allein durch die Städtewettkämpfe zwischen Hamburg, Berlin und Leipzig, in denen er die Hansestadt 18 Mal vertrat[93], sowie den Deutschen Meisterschaften der Bereiche (wie z. B. Niedersachsen, Pommern, Westfalen oder Baden-Württemberg) wurde er überregional bekannt.

Behrens wurde mehrfach Sieger mit der Hamburger Mannschaft beim Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig und erreichte am 5. April 1936 als Zweiter in der Einzelwertung seine beste Platzierung.

Behrens war überdies Auswahlturner des Reichsheeres.

Zudem nahm er mehrfach an Deutschen Meisterschaften teil und die Deutsche Turnzeitung berichtete, teilweise fotografisch, über Walter Behrens.

In mehreren Zeitungsartikeln wurde er 1935, u. a. auf Fotos neben Olympiasieger Alfred Schwarzmann abgebildet, zur Turnerelite der deutschen Wehrmacht gezählt. Mit Schwarzmann turnte er zusammen in der Auswahl des Reichsheeres.

In seinem Buch Hanseaten im Wettstreit – Hamburgs Kämpfer bei den Olympischen Spielen bezeichnete Senator Alfred Richter Behrens als Stütze der Hamburger Städtemannschaft.[94]

Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Behrens arbeitete bei der Berufsfeuerwehr (letzter Dienstgrad Oberinspektor). Er wurde auch während des Hamburger Feuersturms im Jahre 1943 eingesetzt.

Behrens gehörte der Artillerietruppe an.

Ergebnisse/ Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb / Jahr 1932 1933 1934 1935 1936 1937 1938 1939 1940 1941 1942 1943
Deutsche Turnmeisterschaften / / 86. / / / / / / 43. / 29.
Deutsche Bereichsmeisterschaften / / / / / / / / / 18. / /
Kunstturnen Reichsheer-Deutsche Turnerschaft / / 9. / / / / / / / / /
Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig[95] 5. 3. 5. 3. 2. / / 9. 5. / 9. /
Norddeutsche Meisterschaft (Gerätturnen) / / / / 1. 9. / / / 3. / /
Städteturnen Hamburg-Kopenhagen / / / / / / / / 9. 7. / /
Turnwettkampf Eimsbütteler Turnverband-Turnerbund Eilbeck-HTBU / / / 2. 1. 3. / / / / / /

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Richter (Hrsg.): Hanseaten im Wettstreit – Hamburgs Kämpfer bei den Olympischen Spielen – 120 Jahre Hamburger Turnerschaft. Hamburg 1936.
  • 100 Jahre in Barmbek-Uhlenhorst – Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst 1876–1976. Hamburg 1976.

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willy Meisl: Auch im Turnen die Hanseaten. In: Vossische Zeitung, Nr. 551 Morgenausgabe, vom 17. November 1932.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spätestens seit 1931 turnte er dann für die HTBU.
  2. Hamburger Anzeiger vom 4. März 1929 Online.
  3. Hamburger Nachrichten vom 27. Oktober 1929 Online.
  4. Hamburger Anzeiger vom 29. Juni 1931 Online.
  5. Hamburger Anzeiger vom 4. April 1932 Online.
  6. Willy Meisl: Auch im Turnen die Hanseaten, in: Vossische Zeitung, Nr. 551 Morgenausgabe, vom 17. November 1932, S. 5. Dies war eine erste beachtliche Platzierung von Behrens. Laut Vossischer Zeitung kam Behrens in der Gesamtberechnung nur auf den 7. Platz (5. Platz in der Hamburger Mannschaft). Die Deutsche Turnzeitung vom 22. November 1932 weist ihn allerdings mit 314 P. zusammen mit Erich Kiwatschinski (Berlin) als Gesamtfünften aus. Die Resultate laut DTZ: 1. Kleine (Leipzig) 344 P.; 2. Pfeiffer (Hamburg) 328 P.; 3. Stebens und Schäfer (beide Hamburg) 318 P.; 4. Reddersen (Hamburg) und Johnke (Berlin) 316 P. Bericht mit Abbildung in: Hamburger Anzeiger vom 17. November 1932 Online.
  7. Hamburger Nachrichten vom 17. November 1932, Abendausgabe, Zweite Beilage, S. 11.
  8. Hamburger Fremdenblatt vom 15. März 1933 (Abend-Ausgabe), S. 18. Vgl. zur Hamburger Mannschaft auch Hamburger Anzeiger vom 16. März 1933 Online.
  9. Hamburger Anzeiger vom 27. Februar 1933 Online.
  10. DT-Sonntag – Regelmäßige Beilage zur Deutschen Turnzeitung, amtliches Blatt der Deutschen Turnerschaft, Nr. 12, 21. März 1933. Vgl. auch Hamburger Anzeiger vom 20. März 1933. Online
  11. Hamburger Fremdenblatt vom 20. März 1933, S. 10.
  12. Altonaer Nachrichten vom 24. Mai 1933. Online
  13. Hamburger Anzeiger vom 30. Oktober 1933. Online
  14. Hamburger Fremdenblatt vom 7. März 1934, S. 11.
  15. Hamburger Anzeiger vom 19. Februar 1934. Online
  16. Hamburger Fremdenblatt vom 12. März 1934, S. 10, Abend-Ausgabe. Vgl. auch Hamburger Anzeiger vom 12. März 1934 Online
  17. Hamburger Nachrichten vom 19.Oktober 1934 Online
  18. Deutsche Turnzeitung vom 21. Nebelmond (November) 1934, 79. Jahrgang/ Nr. 46, S. 4.
  19. Hamburger Nachrichten vom 22. Oktober 1934, Abendausgabe, S. 10.
  20. Sport der Wehrmacht, Nr. 22, 2. Novemberheft (1934), S. 401.
  21. Hamburger Nachrichten vom 15. November 1934 Online
  22. Deutsche Turnzeitung vom 3. Julmond (Dezember) 1934, 79. Jahrgang/ Nr. 49, S. 11.
  23. Hamburger Anzeiger vom 11. März 1935 Online; Vgl. auch: Hamburger Anzeiger vom 25. März 1935 Online.
  24. Vorbericht mit voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen im Hamburger Fremdenblatt vom 1. März 1935, Die Zeitung schreibt hier noch „Reichswehr“, wobei der Hamburger Anzeiger vom Reichsheer spricht. Zu bemerken ist, dass 1935 als das Ursprungsjahr für den Begriff Wehrmacht gilt.
  25. Karl Behrend: Sieben Soldaten rüsten sich zum Kampf, in: Berliner Lokal-Anzeiger vom 27. März 1936, Abendausgabe, 53. Jahrgang.
  26. Hamburger Fremdenblatt vom 1. April 1935, S. 9.
  27. Hamburger Nachrichten vom 1. April 1935, Abendausgabe, Zweite Beilage.
  28. Hamburger Fremdenblatt vom 1. April 1935, S. 18.
  29. Deutsche Turnzeitung vom 8. Ostermond (April) 1935, 80. Jahrgang/ Nr. 15, S. 3.
  30. Hamburger Tageblatt vom 6. April 1935, Nr. 95, Turnen, Sport und Spiel, Sechste Beilage zum Hamburger Tageblatt.
  31. Hamburger Tageblatt vom 9. April 1935, Nr. 98, Turnen, Sport und Spiel, Beilage zum Hamburger Tageblatt.
  32. Hamburger Fremdenblatt vom 15. April 1935, S. 18. Siehe auch zur Olympiakernmannschaft: Hamburger Anzeiger vom 15. April 1935 Online.
  33. Hamburger Fremdenblatt vom 6. Mai 1935, S. 9.
  34. Hamburger Anzeiger vom 17. August 1935 Online.
  35. Deutsche Turnzeitung vom 30. Herbstmond (September) 1935, Folge 40, S. 7.
  36. Hamburger Anzeiger vom 30. September 1935 (Nr. 228). Vgl. dazu auch Hamburger Anzeiger vom 17. Oktober 1935 Online.
  37. Hamburger Anzeiger vom 21. Oktober 1935 (2. Beilage zu Nr. 246).
  38. Dies war eine Neuerung zu den bisherigen Städtewettkämpfen.
  39. Deutsche Turnzeitung vom 21. Weinmond (Oktober) 1935, Folge 43, S. 7.
  40. Deutsche Turnzeitung vom 21. Weinmond (Oktober) 1935, Folge 43, S. 7.; Vgl. z. B. auch Badische Presse vom 21. Oktober 1935, S. 4. Online
  41. Hamburger Anzeiger vom 21. Oktober 1935 (2. Beilage zu Nr. 246) Online; Vgl. auch: Altonaer Nachrichten vom 21. Oktober 1935 Online.
  42. Reichssportblatt vom 26. Oktober 1935, Nr. 43, 2. Jahr, Sonderbericht von F. Darkow.
  43. Hamburger Nachrichten vom 1. November 1935 Online.
  44. Hamburger Nachrichten vom 16. November 1935 Online.
  45. Hamburger Fremdenblatt vom 16. März 1936, S. 9.
  46. Deutsche Turnzeitung vom 16. März 1936, 81. Jahrgang, Folge 11, S. 2; Vgl. auch Hamburger Anzeiger vom 16. März 1936, der vor allem seinen vorzüglichen Sprung und die blendende Freiübung lobt. Online.
  47. Deutsche Turnzeitung vom 6. April 1936, 81. Jahrgang, Folge 14, S. 7.
  48. Hamburger Fremdenblatt vom 6. April 1936 (Abendausgabe), S. 7.; Vgl. auch Hamburger Nachrichten vom 6. April 1936 Online.
  49. Deutsche Turnzeitung vom 6. April 1936, 81. Jahrgang, Folge 14, S. 7.; Vgl. z. B. auch Badische Presse v. 6. April 1936, S. 12 Online Zur Vorberichterstattung siehe z. B.: Hamburger Anzeiger vom 23. März 1936 Online oder Hamburger Nachrichten vom 23. März 1936 Online.
  50. Hamburger Anzeiger vom 11./ 12. April 1936.
  51. Hamburger Fremdenblatt vom 9. April 1936, S. 20.
  52. Hamburger Fremdenblatt vom 11. April 1936, S. 21.
  53. Hamburger Fremdenblatt vom 11. April 1936, S. 21.
  54. Hamburger Nachrichten vom 7. Juli 1936 Online Vgl. zudem Hamburger Anzeiger vom 10. Juli 1936 Online.
  55. Emanuel Hübner: Olympia 1936. 2011 (Polar-Film; Laufzeit 126 Minuten), Agentur Karl Höffkes, Gescher.
  56. Hamburger Nachrichten vom 31. August 1936 Online.
  57. Hamburger Nachrichten vom 12. Oktober 1936 Online.
  58. Hamburger Anzeiger vom 26. Oktober 1936.
  59. Hamburger Anzeiger vom 9. November 1936; Vgl. auch Hamburger Nachrichten vom 9. November 1936 Online.
  60. Hamburger Anzeiger vom 7. Dezember 1936 Online.Vgl. auch Hamburger Nachrichten (mit Abbildung) vom 7. Dezember 1936 Online
  61. Hamburger Anzeiger vom 5./ 6. Dezember 1936; Vgl. auch Hamburger Nachrichten vom 23. November 1936 Online.
  62. Hamburger Anzeiger vom 9. November 1936.
  63. Hamburger Nachrichten vom 30. November 1936 Online.
  64. Hamburger Nachrichten vom 21. Februar 1937 Online.
  65. Hamburger Anzeiger vom 1. Juni 1937 Online.
  66. Hamburger Nachrichten vom 1. November 1937 Online.
  67. Nordische Turnzeitung, Folge 48, 30. November 1937.
  68. Hamburger Anzeiger vom 14. Februar 1938 Online.
  69. Hamburger Nachrichten vom 16. April 1938 Online.
  70. Die Zeit 03/1985 vom 11. Januar 1985.
  71. Hamburger Anzeiger vom 5. Februar 1940.
  72. Hamburger Anzeiger vom 12. Februar 1940.
  73. Hamburger Anzeiger vom 10./11. Februar 1940.
  74. Hamburger Anzeiger vom 12. Februar 1940.
  75. Hamburger Anzeiger vom 25. November 1940 Online.
  76. Hamburger Anzeiger vom 13. Januar 1941.
  77. Deutsche Turnzeitung, Berlin 9. Februar 1941 (Folge 6/ 86. Jahrgang), S. 50. Die 100 besten deutschen Turner in Karlsruhe,in: Badische Presse vom 25./26. Januar 1942 Online und Riegeneinteilung, in: Badische Presse vom 28. Januar 1941 Online.
  78. Hamburger Anzeiger vom 10. Februar 1941.
  79. Hamburger Anzeiger vom 17. Februar 1941.
  80. Hamburger Anzeiger vom 3. März 1941.
  81. Deutsche Turnzeitung vom 9. März 1941, Folge 10 (86. Jahrgang), S. 86.
  82. Deutsche Turnzeitung vom 23. März 1941, Folge 12 (86. Jahrgang), S. 98.
  83. Hamburger Fremdenblatt vom 17. März 1941, S. 6.
  84. Deutsche Turnzeitung vom 23. März 1941, Folge 12 (86. Jahrgang), S. 98.
  85. Deutsche Turnzeitung vom 22. November 1942, Folge 47 (87. Jahrgang), S. 380.
  86. Hamburger FremdenblattRundschau im Bilde vom 30. November 1942.
  87. Hamburger Fremdenblatt vom 29. November 1942, S. 2.
  88. Hamburger Anzeiger vom 16. November 1942.
  89. Deutsche Turnzeitung vom 6. Dezember 1942, Folge 49 (87. Jahrgang), S. 392.
  90. Ebd., S. 392. Es wurde in der Berichterstattung allerdings angemerkt, dass kriegsbedingt etliche Spitzenturner fehlten oder wenig Zeit zur Vorbereitung hatten. So musste Leipzig auf Haustein und Schumacher verzichten.
  91. Deutsche Turnzeitung, Berlin 20. Juni 1943 (Folge 19/ 88. Jahrgang), S. 147.
  92. Hamburger Anzeiger vom 27. Mai 1943 Online.
  93. 100 Jahre in Barmbek-Uhlenhorst – Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst 1876–1976. Hamburg 1976, S. 24.
  94. Alfred Richter: Hanseaten im Wettstreit – Hamburgs Kämpfer bei den Olympischen Spielen – 120 Jahre Hamburger Turnerschaft, Hamburg 1936, S. 24.
  95. Aufgeführt ist die beste Platzierung im jeweiligen Jahr.