Walter Buschhoff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Walter Buschhoff, auch Walter Buschoff (* 8. Juli 1923 in Worms; † 7. Dezember 2010 in München) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Buschhoff hat in über 200 Fernsehproduktionen mitgewirkt, darunter Das Erbe der Guldenburgs, Ein Heim für Tiere, Eurocops, Ein Fall für Zwei, Die Männer vom K3, Sylter Geschichten, Die Wiesingers oder Ein Mann will nach oben. Er spielte eine Hauptrolle in der vom Südwestfunk produzierten 20-teiligen Serie Goldene Zeiten – Bittere Zeiten. In der Fernsehserie Büro, Büro, Regie Reinhard Schwabenitzky, verkörperte Buschhoff den Direktor Brömmelkamm. Seinen größten Erfolg feierte der Schauspieler mit seiner Darstellung des Vinzenz Bieler in der ZDF-Serie Forsthaus Falkenau. An der Seite von Bruni Löbel spielte Buschhoff von der ersten bis zur 17. Staffel den pensionierten Förster Bieler, der im Forsthaus von Küblach immer mit einem guten Rat aufwarten konnte. Zu den Spielfilmen des Künstlers zählt u. a. Der Schinderhannes, der 1958 unter der Regie von Helmut Käutner entstand.

Neben seinen Fernsehauftritten war der Mime auch als Theaterschauspieler aktiv, so als fester Freier zehn Jahre an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Oldenburg und an der Volksbühne Berlin.

Buschhoff war mit der Schauspielerin Maria Körber verheiratet. Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor. 1992 heiratete er erneut. Der im 87. Lebensjahr verstorbene Schauspieler wurde auf dem Friedhof Sonnenberg in Wiesbaden bestattet.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für seine herausragende schauspielerische Leistung in Die endlose Nacht erhielt Walter Buschhoff 1964 den Ernst-Lubitsch-Preis. 1969 wurde er mit dem Bundesfilmpreis für Scarabea – Wieviel Erde braucht der Mensch ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kammerspiele München
  • Staatstheater Oldenburg
  • Volksbühne Berlin

Weblinks[Bearbeiten]