Walter Courvoisier

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Walter Courvoisier (* 7. Februar 1875 in Riehen; † 27. Dezember 1931 in Locarno) war ein Schweizer Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Courvoisier war ein Sohn des Chirurgen Ludwig Georg Courvoisier, studierte zunächst Medizin und arbeitete nach seiner Promotion zum Dr. med. als Arzt. 1902 ging er nach München um ein Musikstudium aufzunehmen. Er war Schüler von Selmar Bagge und Ludwig Thuille – dessen Schwiegersohn er wurde – und unterrichtete dann an der Akademie der Tonkunst zunächst Theorie, später Komposition.

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lanzelot und Elaine, Musikdrama in vier Aufzügen; Libretto: Berta Thiersch, Pseudonym "Walter Bergh" (1910-12, UA München 1917)
  • Die Krähen, Lustspiel in einem Aufzug; Libretto: Alois Wohlmuth (1919/20, UA München 1920)
  • Der Sünde Zauberei, Oper in einem Vorspiel und zwei Bildern; Libretto: Joseph von Eichendorff nach Pedro Calderón de la Barca (1929, unaufgeführt) online

Vokalwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Muse, für Bariton und Orchester op. 4; nach Heinrich Leuthold (1903)
  • Gruppe aus dem Tartarus, Ballade für gemischten Chor und Orchester op. 5; nach Friedrich Schiller (1904)
  • Der Dinurstrom, Ballade für gemischten Chor und Orchester op. 11; nach Wilhelm Hertz (1906)
  • Das Schlachtschiff Téméraire (1796), Ballade für Männerchor und Orchester op. 12; nach Detlev von Liliencron (1906)
  • Auferstehung (früherer Titel: Totenfeier), Kantate für vier Soli, gemischten Chor und Orchester op. 26; nach Worten der Bibel, bearbeitet von Alfred Bertholet (1915)
  • Drei Chöre a cappella op. 33; nach Joseph von Eichendorff (1931)
  • Fünf Gesänge für gemischten Chor a cappella op. 34 (1931)

Lieder mit Klavierbegleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sechs Lieder für tiefe Stimme op. 1 (1903)
  • Sieben Lieder op. 2 (1903)
  • Acht Gedichte von Anna Ritter op. 3 (1903)
  • Sechs Lieder op. 6 (1904)
  • Fünf Lieder für tiefe Stimme op. 7 (1904)
  • Sieben Gedichte von Peter Cornelius op. 8 (1905)
  • Sechs Gedichte von Theodor Storm op. 9 (1905)
  • Zwei Gedichte von Theodor Storm, Vier Gedichte von Klaus Groth op. 13 (1906)
  • Fünf Gedichte von Wilhelm Hertz op. 14 (1903/04)
  • Drei Gedichte von Emanuel Geibel op. 15 (1906)
  • Fünf Gedichte von Friedrich Hebbel op. 16 (1907/08)
  • Fünf Gedichte von Peter Cornelius op. 17 (1908)
  • Zwei Sonette von Michelangelo und altitalienisches Sonett op. 17 (1906/08)
  • Sieben Gedichte von Emanuel Geibel op. 19 (1906/08)
  • Sieben alte deutsche Gedichte op. 23 (1909/10)
  • Gedichte von Hermann Hesse op. 24 (1917, nach 1929)
  • Geistliche Lieder in fünf Bänden op. 27 (1917–1919)
  • Kleine Lieder zu Kinderreimen in vier Bänden op. 28 (1916–1919)
  • Lieder auf alte Deutsche Gedichte op. 29 (1912/14, 1920–1925)

Instrumentalwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonatine für Klavier oop.
  • Klaviertrio oop. (1902)
  • Sinfonischer Prolog zu Carl Spittelers Olympischer Frühling für Orchester op. 10 (1905)
  • Passacaglia und Fuge b-Moll für Klavier op. 20 (1908/09)
  • Variationen und Fuge über ein eigenes Thema Es-Dur für Klavier op. 21 (1909)
  • Variationen über ein eigenes Thema D-Dur für Klavier op. 22 (1909)
  • Festouvertüre für Orchester (1920er)
  • Sechs Suiten für Violine solo op. 31 (1921/22)
  • Langsamer Satz für Streichquartett oop. (1921/22)
  • Zwei Suiten für Violoncello solo op. 32 (1921)

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]