Walter Isaacson

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Walter Isaacson (2012)

Walter Isaacson (* 20. Mai 1952 in New Orleans) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Biograph. Er ist Präsident und CEO des Aspen-Instituts. Isaacson war Vorsitzender und CEO von CNN und Chef vom Dienst bei der Time. Er wurde 2009 von Präsident Obama als Vorsitzender des Broadcasting Board of Governors eingesetzt. Von diesem Amt trat Isaacson im Januar 2012 zurück, um sich einem neuen Buchprojekt zu widmen.[1]

Die von Isaacson verfasste Biografie Steve Jobs war bereits vor dem Erscheinen Bestseller bei Amazon.[2] Isaacson hat dafür Jobs in 2 Jahren mehr als 40-mal interviewt, zuletzt vor und nach seinem Rücktritt als CEO von Apple, und auch mit Mitgliedern seiner Familie, Freunden, Kollegen von Apple und Geschäftskonkurrenten gesprochen.

2005 wurde Isaacson zum Mitglied der American Philosophical Society[3] und 2016 der American Academy of Arts and Sciences gewählt.[4]

In seiner Biographie Leonardo da Vincis krame Isaacson „die längst überholte Auffassung vom Universalgenie“ hervor, kritisierte der Rezensent der FAZ. „Mit der Begeisterungsfähigkeit eines Laien erliegt Isaacson [...] dem Mythos Leonardo und frönt einem nahezu hemmungslosen Geniekult“.[5] In dem „geradezu peinlich“ berührenden Abschnitt „Von Leonardo lernen“ mache er „aus Leonardo einen kalifornischen Yogalehrer.“[6]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kissinger: A Biography (1992)
  • Benjamin Franklin. An American Life. New York u. a. 2003, ISBN 0-684-80761-0.
  • Albert Einstein. Einstein: His Life and Universe . ISBN 3-7658-1852-6.
  • Steve Jobs. Simon & Schuster, ISBN 978-1-4516-4853-9
    • Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers. C. Bertelsmann Verlag, 2011, ISBN 978-3-570-10124-7.
  • The Innovators: How a Group of Inventors, Hackers, Geniuses, and Geeks Created the Digital Revolution. Simon & Schuster, 2014. ISBN 978-1-4767-0869-0
  • Leonardo Da Vinci. Simon & Schuster, 2017. ISBN 9781501139154
    • Leonardo da Vinci. Die Biographie. Aus dem Englischen von Karin Schuler und Andreas Thomsen. Berlin 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Walter Isaacson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. USA: Auslandsrundfunk muss 30 Millionen Dollar einsparen. In: epd medien. 9. März 2012, abgerufen am 22. November 2018.
  2. Julie Moos: Jobs asked Isaacson to write bio in 2004 because ‘I wanted my kids to know me’. In: Poynter. 6. Oktober 2011, abgerufen am 22. November 2018 (englisch).
  3. Member History: Walter Isaacson. American Philosophical Society, abgerufen am 10. Oktober 2018 (englisch, mit Kurzbiographie).
  4. American Academy of Arts and Sciences: Newly Elected Fellows. In: amacad.org. Abgerufen am 22. April 2016.
  5. Benjamin Paul: Ein Geldsack muss für Judas genügen, in: FAZ Nr. 286, 8. Dezember 2018, S. 12.
  6. Benjamin Paul: Ein Geldsack muss für Judas genügen, in: FAZ Nr. 286, 8. Dezember 2018, S. 12.