Walter Laas

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Walter Laas (* 7. Februar 1870 in Berlin; † 16. Oktober 1951 in Biesenthal) war ein deutscher Ingenieur und Gründungsmitglied der Schiffbautechnischen Gesellschaft.

Laas wurde als Sohn des Pädagogen und Philosophen Ernst Laas geboren. Nachdem er an der TH Berlin Schiffbau studiert hatte, war er bei mehreren Werften u. a. Jos.L. Meyer, Papenburg, Joh. Tecklenborg AG, Geestemünde beschäftigt. Ab 1904 arbeitete Walter Laas als Professor für Praktischen Schiffbau an der TH Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg war er am Wiederaufbau der deutschen Flotte beteiligt. Von 1923 bis 1925 war er Rektor an der TH Berlin. Da Laas 1926 in den Vorstand der Germanischen Lloyd, dessen Vorsitz er 1928–1931 innehatte, eintrat, legte er seine Professur an der TH Berlin nieder. Im Auftrag der Regierung der Weimarer Republik nahm er 1929 an der Schiffssicherheitskonferenz sowie ein Jahr später an der Freibordkonferenz in London teil.

Nach dem Tod von Carl Busley wurde er 1928 Vorsitzender der Schiffbautechnischen Gesellschaft (STG), dieses Amt hatte er bis 1931 inne. Er gründete nach seiner Pensionierung 1935 den heute noch bestehenden STG-Fachausschuss „Geschichte des deutschen Schiffbaus“, dessen Vorsitz er bis zu seinem Tod 1951 innehatte. Diese Tätigkeit wurde unterbrochen, da er im Zweiten Weltkrieg seine Erfahrungen der Kriegsmarine zur Verfügung stellte. Nach dem Kriegsende beteiligte er sich intensiv am Wiederaufbau der STG und 1950 wurde er Ehrenmitglied der STG.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der deutsche Schiffbau um das Jahr 1800
  • Die Segelschifffahrt der Neuzeit
  • Entwicklung und Zukunft der großen Segelschiffe, 1907

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]