Walter Laermann

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Walter Laermann als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen.

Walter Laermann (* 25. Juni 1901; † 16. August 1988)[1] war ein deutscher Industrieller.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätestens seit 1941 war Laermann Betriebsdirektor und Personalbearbeiter der zum Flick-Konzern gehörenden Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte in Sulzbach-Rosenberg (auch Sulzbach-Rosenberg-Hütte genannt).

Bei Kriegsende wurde Laermann von den Alliierten verhaftet. Da er aufgrund seiner Eigenschaft als Personalbearbeiter für die Rekrutierung von Zwangsarbeitern mitverantwortlich war, wurde er bei den Nürnberger Prozessen als Zeuge eingesetzt.

Nach seiner Entlassung war Laermann Technischer Werksleiter der Henrichshütte der Ruhrstahl AG in Hattingen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Bähr: Der Flick-Konzern im Dritten Reich, 2008.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stahl und Eisen. Zeitschrift für das Deutsche Eisenhüttenwesen, Bd. 108, 1988, S. 87.