Walter Lassally

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Walter Lassally mit seinem Oscar auf Kreta (2006)

Walter Lassally (* 18. Dezember 1926 in Berlin) ist ein aus Deutschland stammender britischer Kameramann, der unter anderem einen Oscar für die beste Kamera gewann und mit dem ASC International Lifetime Achievement Award geehrt wurde.

Leben[Bearbeiten]

Lassally, der Mitglied der British Society of Cinematographers (BSC) ist, begann seine Karriere als Kameraassistent 1947 bei dem Film Things Happen at Night und wirkte bis 2001 an der Erstellung von rund 120 Filmen mit.

Bei der Oscarverleihung 1965 gewann er den Oscar für die beste Kamera in einem Schwarzweißfilm, und zwar für Alexis Sorbas (1964) von Michael Cacoyannis mit Anthony Quinn, Alan Bates und Irene Papas in den Hauptrollen.

Für die Kamera in Heat and Dust (1983) von James Ivory mit Julie Christie, Greta Scacchi und Christopher Cazenove wurde er 1984 für den British Academy Film Award (BAFTA Film Award) nominiert. 1984 nominierte in die BSC darüber hinaus für den Preis für die beste Kamera in Die Damen aus Boston (The Bostonians), der ebenfalls von James Ivory 1984 mit Christopher Reeve, Vanessa Redgrave und Jessica Tandy inszeniert wurde.

Für seine Verdienste als Kameramann in der Filmwirtschaft wurde er 2005 mit dem Marburger Kamerapreis sowie 2008 mit dem International Lifetime Achievement Award der American Society of Cinematographers (ASC) geehrt.

Lassally hat sich heute in Stavros in Akrotiri auf Kreta niedergelassen. Der Oscar, den er 1965 für Alexis Sorbas erhielt, hatte er einem Restaurant am Strand von Stavros vermacht, ehe dieser durch einen Brand verloren ging.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gunnar Bolsinger, Michael Neubauer, Karl Prümm, Peter Riedel (Herausgeber): Der Kameramann Walter Lassally, Marburg 2007, ISBN 978-3-89472-410-8

Weblinks[Bearbeiten]