Walter Moers

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Signatur von Walter Moers

Walter Moers [mœɐ̯s] (* 24. Mai 1957 in Mönchengladbach[1]) ist ein deutscher Comiczeichner, Illustrator und Schriftsteller. Er ist Erfinder der Figur des Käpt’n Blaubär und wurde mit seinen Zamonien-Romanen zum europäischen Bestseller-Autor.[2][3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Moers beendete seine Schullaufbahn vorzeitig,[4][5] unterhielt sich darauf zunächst von Gelegenheitsarbeiten und begann eine kaufmännische Lehre, beendete diese allerdings nicht.[1][6] Zu den Gelegenheitsarbeiten zählten erste zeichnerische Aufträge, wie kleine Gutenachtgeschichten für das „Sandmännchen“.[7] Alle zeichnerischen Fähigkeiten brachte sich Moers dabei im Selbststudium bei.[8][9]

Walter Moers ist verheiratet und lebt seit 1992 in Hamburg.[5][10]

Walter Moers gilt als öffentlichkeitsscheu. Er tritt nicht auf, gibt seine wenigen Interviews per Mail und lässt sich selten fotografieren.[5] Die wenigen Bilder die von ihm existieren sind teilweise über 20 Jahre alt und bei einigen ist strittig ob die dargestellte Person wirklich Walter Moers ist.[11] Seine Öffentlichkeitswirkung ist inzwischen zu einer Art Markenzeichen geworden, für dass er häufig als „Phantom“ betitelt wird.[12][13][14] Daher sollten auch biographische Angaben zu Walter Moers mit Vorsicht behandelt werden, da es wenig wirklich gesicherten Quellen dazu gibt.[11] In Anbetracht der Drohbriefe, die Moers von Rechtsradikalen infolge der Veröffentlichungen seiner Adolf-Comics erhielt, dient ihm diese Öffentlichkeitsscheu ebenso als Schutz.[6][15]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichten für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Käpt’n Blaubär und Hein Blöd auf der Gera in Erfurt. Diese Skulptur steht für den Bekanntheitsgrad der Figuren.

1988 erschien die erste Geschichte um Käpt’n Blaubär, die seitdem weite Verbreitung im Fernsehen, in Kinderbüchern, Hörspielen und als Musical fand.

Eine andere in Buch und Fernsehen (Wolff und Rüffel) bekannte Figur für Kinder wurde das allwissende Genie Schimauski, das allen möglichen gestellten und nicht gestellten Fragen auf den Grund zu gehen vermag. Schimauski, dann allerdings als Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, und Käpt’n Blaubär finden eine komplexe Weiterentwicklung in den für Erwachsene gedachten Zamonien-Romanen.

Comics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moers veröffentlicht seit 1984. Seine erste Publikation erschien im deutschen Comic-Fanzine PLOP.[16] Bekannt wurde er zunächst mit cartoonartigen Comics, die sich durch eine ironische Grundhaltung und bewusste Verletzung von politischer Korrektheit auszeichnen. Viele Werke erschienen damals in den Satirezeitschriften Kowalski und Titanic und – wenigstens einmal – in Der Rabe. Die Titanic veröffentlichte 2001/2002 einige Folgen von Deadman, dem toten Superhelden.

Moers’ bekannteste Comicfiguren sind:

  • Das kleine Arschloch, ein altkluger und respektloser kleiner Junge, der den Erwachsenen grundsätzlich überlegen ist.
  • Der alte Sack, ein todgeweihter Rentner im Rollstuhl, der seine Umgebung auf sarkastische Art kommentiert.
  • Adolf, die Nazi-Sau, eine Satire, die Adolf Hitler in die heutige Welt versetzt und ihn durchgehend als erbärmliche, lächerliche Figur darstellt.
  • Der Fönig, ein „Moerschen“ für Erwachsene über Krieg, Frieden, Fellatio und Cunnilingus.

Zamonien-Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zamonien-Romane Walter Moers‘ sind Werke der Fantasyliteratur, die als literarische Fragmente der Zamonienwelt präsentiert werden.[17] Im Verlaufe der Veröffentlichungen wurde Moers’ Autorenschaft fiktiv immer weiter reduziert, vom Verfasser und Helfer (Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär) über den Herausgeber und Illustrator (Ensel und Krete, Die Stadt der Träumenden Bücher) bis hin zum Herausgeber zweiter Stufe (Der Schrecksenmeister).[17]

Die Bücher zeichnen sich durch eine intermediale Aufmachung (Kombination aus Texten und Abbildungen), viele Verweise auf andere literarische Werke (siehe Abschnitt: Sprache und Stil) und ein Potential, zugleich für jugendliche als auch erwachsene Leser attraktiv zu sein, aus.[17]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Anlehnung an Käpt’n Blaubär erschien 1999 der erste Zamonien-Roman: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär. Mit dem Käpt’n Blaubär aus der Sendung mit der Maus hat dieser Roman allerdings nur noch bedingt zu tun. Im Gegensatz zu dem großväterlichen Erzähler aus dem Fernsehen ist Blaubär im Buch noch jung und zielt mit seiner Art von Geschichten auf ein zumindest jugendliches, wenn nicht erwachsenes Lesepublikum ab. Moers war enttäuscht, wie sich die Fernsehfigur Blaubär und seine Serie nach seinem Fortgang entwickelt hatte, und „wollte zeigen, welche Möglichkeiten der Blaubär bietet, wenn man ihn und sein Publikum mal wirklich strapaziert.“[18] Die besondere Charakteristik Käpt’n Blaubärs bzw. seiner Lebensgeschichte liegt in den Schilderungen der fiktiven Welt Zamoniens, die, auf eigens entwickelter Landkarte detailliert vorgestellt, Heimstätte unzähliger Fabelwesen, aber auch genialer Wissenschaftler ist. Diese komplexe Welt voller Ironie und satirischer Querverweise wurde zur Grundlage von bislang sieben weiteren Romanen. Die Illustrationen darin stammen – abgesehen von Prinzessin Insomnia und Weihnachten auf der Lindwurmfeste – vom Autor selbst.

Im zweiten Zamonien-Roman Ensel und Krete tritt erstmals der Dinosaurier Hildegunst von Mythenmetz als vorgeblicher Verfasser auf. Walter Moers inszeniert sich selbst daher folgerichtig nur als „Übersetzer“ des Werkes aus dem Zamonischen ins Deutsche. Käpt’n Blaubär kommt nur noch am Rande vor. Auch das im Titel angedeutete Märchen Hänsel und Gretel ist kaum noch wiederzuerkennen.

Im dritten Roman der Reihe, Rumo & Die Wunder im Dunkeln, geht es bisweilen recht brutal zu. Zum Beispiel spielen Zyklopen eine Rolle, deren Ernährungsgrundlage aus Lebewesen aller Art besteht. Die Beute wird stets bei lebendigem Leib verspeist. Die Zyklopen finden es umso besser, je mehr sich ihre Beute durch Schreien und Zappeln widerspenstig zeigt. Auch Fechtduelle, Schlachten und Foltermaschinen werden nicht minder blutig dargestellt. Der rote (silberne) Faden des Buches (Lebens) ist die Lebens- und Liebesgeschichte des Wolpertingers Rumo.

Am 9. September 2004 erschien der vierte Band der Reihe, Die Stadt der Träumenden Bücher, erneut mit Hildegunst von Mythenmetz als vermeintlichem Verfasser in der Hauptrolle. Am Ende dieses Buches fordert Walter Moers seine Leser dazu auf, ihm bei der Entscheidung zu helfen, welches Buch er als Nächstes aus der zamonischen Sprache „übersetzen“ solle. Zur Auswahl stellt er das zweite Abenteuer von Mythenmetz in den Katakomben von Buchhaim und eines seiner Abenteuer in der Friedhofsstadt Dullsgard. Am 9. September 2005 wurde Moers für Die Stadt der Träumenden Bücher mit dem Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar, der mit 4000 Euro dotiert ist, ausgezeichnet.

Der fünfte Zamonien-Roman, Der Schrecksenmeister, erschien am 20. August 2007. Es handelt sich wieder um einen Roman von Hildegunst von Mythenmetz, den Moers aus dem Zamonischen „übersetzt“ hat, und der an die Novelle Spiegel, das Kätzchen aus dem Zyklus Die Leute von Seldwyla von Gottfried Keller angelehnt ist.

Am 5. Oktober 2011 erschien der sechste der Zamonien-Romane mit dem Titel Das Labyrinth der Träumenden Bücher. Da Moers im Vorfeld den Verlag gewechselt hatte, erschien das Buch im Knaus Verlag. Es handelt sich um eine Fortsetzung des vierten Bandes.[19] Die Handlung spielt wieder in der Stadt Buchhaim; doch der Roman ist unvollendet: Der Band sei, wie man erst im Nachwort erfährt, lediglich die sogenannte Ouvertüre für das zweite Abenteuer des Hildegunst von Mythenmetz. Die eigentliche Geschichte zum Buchtitel beginnt erst im letzten Kapitel, ihre „Übersetzung“ aus dem Zamonischen wird dabei für den nächsten Band angekündigt, der ursprünglich im Oktober 2014 erscheinen sollte.[20] Bereits 2011 kündigte Moers an, dass diese Fortsetzung den Titel Das Schloss der träumenden Bücher tragen werde.[21]

Nachdem das Erscheinen des Bandes aber auf unbestimmte Zeit verschoben worden war, wurde stattdessen ein anderer Mythenmetz-Roman namens Die Insel der Tausend Leuchttürme angekündigt. Am 20. März 2017 kündigte Wolfgang Ferchl, Moers’ Verleger, in einem Onlinevideo schließlich ein weiteres Werk mit dem Titel Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr an.[22] Dieser siebte Zamonien-Roman wurde am 28. August 2017 veröffentlicht. Im Gegensatz zu fast allen vorangegangenen Werken stammen die Illustrationen dabei nicht von Moers selbst, sondern von Lydia Rode. Im November 2018 wurde der Briefroman Weihnachten auf der Lindwurmfeste veröffentlicht. Am 25. März 2019[23] erschien das Buch Der Bücherdrache, das ebenfalls auf Zamonien angesiedelt und dessen Hauptfigur der Buchling Hildegunst Zwei ist.[24]

Sprache und Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moers’ Stil ist insgesamt stark von der Tradition des Grotesken geprägt. Die Prosa ist an sich leicht verständlich und teils von der Alltagssprache beeinflusst, und daher eher der Populärliteratur zuzuordnen.[25] Indem Moers allerdings immer wieder durch intermediale und intertextuelle Verweise, teilweise sogar ganze Versatzstücke, auf Texte anspielt, die für gewöhnlich als „kanonisch“ angesehen werden, verwischt oder negiert er die teils imaginäre Grenze zwischen „Hoch- und Trivialliteratur“.[25]

So erinnern sowohl Zeichnungen als auch Namen, Figuren und Motive in ihrer Überzeichnung und wilden Fantastik stark an Rabelais/Fischart (vgl. Gargantua et Pantagruel), E.T.A. Hoffmann und andere europäische Autoren, die sich in diese Tradition einreihen lassen. An Rabelais/Fischart erinnert vor allem der ständig wiederkehrende Aufzählungsstil, der sich in teilweise seitenlangen Auflistungen von Namen, Speisen, Liedern etc. manifestiert. Dem großen Illustrator derartiger Werke, Gustave Doré (u. a. Gargantua et Pantagruel), hat Moers dementsprechend auch ein eigenes Buch gewidmet (Wilde Reise durch die Nacht).

Eng verbunden mit dieser Tradition sind die Zusammenhänge des Moers’schen Œuvres mit der europäischen Schauerliteratur und Komiktradition. Komisches und Schauerliches verbinden sich so zu einem grotesken Gesamtwerk. Die Geschichten um Prof. Dr. Abdul Nachtigaller oder den Schrecksenmeister stehen so z. B. in enger Verbindung zur Tradition der Nachtstücke, der gothic novel (Frankenstein, The Monk) und der schwarzen Romantik (vgl. E.T.A. Hoffmann), während vor allem Figuren wie der Blaubär als Nachfahren eines Don Quijote gelesen werden können.

Zentral sind in allen Zamonienbüchern die Wortspiele, Anspielungen und Anagramme, die eine enorme Freude des Autors an Sprache, Literatur und Geschichte dokumentieren. Beim aufmerksamen Lesen findet man immer wieder eine Unmenge von anagrammierten Namen, versteckten Text- und Bildzitaten. Zum Beispiel ist der größte Teil der Gedichte in Die Stadt der Träumenden Bücher leicht abgeändert von großen Dichtern übernommen worden, und die Namen der fiktiven Dichter, die im Buch vorkommen, sind auch größtenteils mehr oder weniger schwer durchschaubare Anagramme der Namen realer großer Dichter (z. B. Johann Wolfgang von Goethe ⇒ Ojahnn Golgo van Fontheweg). Verschiedene von Fans der Romane gestaltete Webseiten sammeln und entschlüsseln diese Anspielungen. Dies war in gewisser Weise auch schon im "alten" Blaubär für Kinder der Fall, wenn etwa Blaubär behauptet, die Bären seien die Pioniere des Fliegens gewesen, namentlich Otto Lilienbär, Charles Lindbär und der Blaue Bäron.

Viele der Wortspiele sind auch visueller Natur. Namen und Bezeichnungen fallen vor allem durch ihre Schreibweise auf. Sehr oft werden typographische Mittel wie verschiedene Schriften und Schriftgrößen verwendet, um das Geschriebene zu veranschaulichen. Auch hier, und vor allem aufgrund des Umgangs mit Text-Bild-Bezügen, lassen sich Parallelen von Moers’ Literatur zu mittelalterlichen Volksbüchern, Fabeln, Epen usw. ausmachen.

Inhaltlich bedient sich Moers wie die meisten modernen Fantasy- und Fantastik-Autoren in der mittelalterlichen und antiken Literatur und Kunst sowie bei Renaissance, Barock und Romantik, sei es nun bei Sagen und Legenden, Fabeln und Märchen, Mythen und Epen, Magie und Esoterik. Der kreative Umgang damit erzeugt in Kombination mit seinem ungeheuren Ideenreichtum und Humor eine ganz eigene Moers’sche Fantasiewelt, vor allem deshalb, weil die antiken und mittelalterlichen Elemente stets mit eindeutig modernen und postmodernen vermischt werden, was den grotesken Gesamtstil wesentlich prägt und zu seiner Originalität beiträgt.

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Moers‘ Werke wurden bereits in über 20 Sprachen übersetzt, darunter hauptsächlich die Zamonien-Romane.[26] Aufgrund der vielen Stilmittel und Wortschöpfungen, stellt die Übersetzung der Romane Moers‘ eine besondere Herausforderung dar. So beschreibt der Übersetzer der meisten Werke ins Englische, John Brownjohn, wie viele Namen latinisiert und die große Anzahl an Anagrammen neu erdacht werden mussten.[27] Mehrere Arbeiten befassten sich anhand von Walter Moers Werken mit Übersetzungsproblemen und zeigten Schwierigkeiten bei dem Übertragen von Neologismen[28] und dem von Phrasemen[29] auf.

Andere Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Roman Wilde Reise durch die Nacht aus dem Jahr 2001 schildert Moers die Reise des zwölfjährigen Gustave, der ein großer Zeichner werden möchte. Moers greift hierfür den romantischen Zeitgeist des 19. Jahrhunderts auf und bricht ihn dabei zugleich satirisch.

In diesem Werk fügte Moers seiner Prosa ausnahmsweise keine eigenen Illustrationen bei, sondern verwendete 21 Illustrationen des französischen Zeichners Gustave Doré, die ihn zu diesem Buch inspirierten.

Mit Der Fönig schrieb Moers ein „Moerschen für Erwachsene“, bei dem er die Buchstaben F und K konsequent vertauschte.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satirische Comics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustrierte Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustrierte Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zamonien-Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zamonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chart-Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Adolf – Ich hock’ in meinem Bonker feat. Thomas Pigor – Platz 54

Drehbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graphic Novels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nach dem von Walter Moers geschaffenen Universum Zamonien wurde eine zwei Millimeter große Zwergspinne als „Zamonische Zwergspinne“ benannt.[32]
  • Nach Walter Moers’ zamonischer Figur Prof. Dr. Abdul Nachtigaller wurde der unterseeische Berg Nachtigaller Shoal benannt.[33]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Die 7 1/2 Leben des Walter Moers – Vom Kleinen Arschloch über Käpt’n Blaubär bis Zamonien. Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen.
  • 2013: Die 7 1/2 Leben des Walter Moers – Vom Kleinen Arschloch über Käpt’n Blaubär bis Zamonien. Ausstellung im Deutschordensmuseum Schloss Mergentheim und Kulturforum der Stadt Bad Mergentheim.[34]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Remigius Bunia: »Das Buch als globales Ding (bei Rainald Goetz und Walter Moers). Globalisierung als Ende des dingfeindlichen Fundamentalismus der westlichen Kultur«. In: Wilhelm Amann, Georg Mein und Rolf Parr (Hrsg.): Globalisierung und Gegenwartsliteratur. Konstellationen – Konzepte – Perspektiven. Heidelberg: Synchron 2010. S. 303–320.
  • Gerrit Lembke (Hrsg.): Walter Moers’ Zamonien-Romane: Vermessungen eines fiktionalen Kontinents. V&R unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-906-2.
  • Katja Pawlik: Von Atlantis bis Zamonien, von Menippos bis Moers: Die Zamonien-Romane Walter Moers’ im Kontext der menippeischen Satire. Dissertation. Königshausen & Neumann, Würzburg 2016, ISBN 978-3-8260-5899-8.
  • Mareike Wegner: „Wissen ist Nacht!“ Parodistische Verfahren in Walter Moers’ Zamonien-Romanen und in Wilde Reise durch die Nacht. Dissertation. Aisthesis, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8498-1137-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Dirk Engelhardt: Walter Moers. In: Kindler Kompakt: Märchen. J.B. Metzler, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-476-04358-0, S. 199–203, doi:10.1007/978-3-476-04359-7_48 (springer.com [abgerufen am 21. Juni 2022]).
  2. Jane Kirby: The 13 1/2 Lives of Captain Bluebear by Walter Moers. In: Publishers Weekly. 1. August 2005, abgerufen am 23. Juni 2022.
  3. Wolfgang Schütz: Bestseller-Reich Zamonien. In: Augsburger-Allgemeine. 4. April 2019, abgerufen am 23. Juni 2022.
  4. Wolfgang Schütz: Walter Moers: "Früher war ich dümmer, aber auch furchtloser". 7. März 2020, abgerufen am 21. Juni 2022: „Ich habe im letzten Jahr vor dem Abitur das Handtuch geschmissen und konsequent die Schule geschwänzt.“
  5. a b c Jochen Siemens: Süskind des Nordens. In: Stern. 21. Oktober 2006, abgerufen am 21. Juni 2022.
  6. a b Walter Moers - Der Allrounder im Literaturbetrieb. In: Buchnews. 29. Dezember 2013, archiviert vom Original am 28. Januar 2014; abgerufen am 21. Juni 2022.
  7. Cornelia Laufer: Ein Arschloch geht um die Welt. In: Stern. 24. Mai 2007, abgerufen am 21. Juni 2022.
  8. Claudius Prößer: Berliner Zeichner Fil: „Ich hatte nichts mehr zu sagen“. In: Die Tageszeitung: taz. 25. November 2016, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. Juni 2022]).
  9. Wasserfarbenfeuchtfrisch. In: Die Zeit. 15. September 2011, abgerufen am 22. Juni 2022.
  10. Zamonien - Autor | Walter Moers. Abgerufen am 21. Juni 2022.
  11. a b Isabell Stoll: Das ist doch trivial! Wie Walter Moers mithilfe von Intertextualität mit der ‚Grenze‘ zwischen ‚Hoch- und Trivialliteratur’ spielt. Master Theses. The University of Tennessee, Knoxville Dezember 2020, 1.2 Walter Moers, S. 11 (tennessee.edu).
  12. Wolfgang Schütz: Das Phantom ist zurück. Augsburger Allgemeine, 4. September 2017, abgerufen am 21. Juni 2022.
  13. Auf der Suche nach dem Phantom: Walter Moers, Bericht im NDR (online bei youtube).
  14. Anika Riegert: Walter Moers, der Phantom-Star. 8. Januar 2007, abgerufen am 21. Juni 2022 (deutsch).
  15. Nicola Prietze: "Äch bin wieder da!" - Umstritten. In: Rhein-Zeitung. 24. Juli 1998, archiviert vom Original am 10. August 2020; abgerufen am 22. Juni 2022.
  16. Walter Moers auf der Seite des Goethe-Instituts Madrid
  17. a b c d Gerrit Lembke: Walter Moers' Zamonien-Romane: Vermessungen Eines Fiktionalen Kontinents. V&R unipress GmbH, 2011, ISBN 978-3-89971-906-2, S. 18–26 (google.co.id [abgerufen am 22. Juni 2022]).
  18. Wolfgang Schütz: Walter Moers: "Früher war ich dümmer, aber auch furchtloser". 7. März 2020, abgerufen am 19. Februar 2022.
  19. Pressetext zu Das Labyrinth der Träumenden Bücher auf penguinrandomhouse.de, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  20. zamonien.de: Aus dem Labor
  21. Was Walter Moers in seinem Giftschrank verbirgt Interview mit Walter Moers vom 20. Oktober 2011 in der Welt
  22. Walter Moers. Abgerufen am 20. März 2017.
  23. Walter Moers: Meldung zum Erscheinen des Buches "Der Bücherdrache" auf Walter Moers' Facebook-Seite. In: Facebook. 25. März 2019, abgerufen am 27. April 2019.
  24. Walter Moers klettert auf Rang 1. In: www.buchreport.de. 2. April 2019, abgerufen am 27. April 2019.
  25. a b Isabell Stoll: Das ist doch trivial! Wie Walter Moers mithilfe von Intertextualität mit der ‚Grenze‘ zwischen ‚Hoch- und Trivialliteratur’ spielt. Master Theses. The University of Tennessee, Knoxville Dezember 2020, 5. Fazit und Ausblick, S. 79 (tennessee.edu).
  26. Zamonien - Romane | Walter Moers. Abgerufen am 23. Juni 2022.
  27. John Brownjohn on Walter Moers and Translation. In: Mad Hatter's Bookshelf & Book Review. 7. November 2012, abgerufen am 23. Juni 2022.
  28. Jule Zenker: Neologismen und deren Übersetzung ins Englische. Walter Moers’ Zamonien-Romane. GRIN Verlag, 2014, ISBN 978-3-656-61419-7 (google.co.id [abgerufen am 23. Juni 2022]).
  29. Natalie Unger: Die Äquivalenzbeziehung zwischen Phraseologismen in Walter Moers‘ Roman „Die 13 1⁄2 Leben des Käpt’n Blaubär“ und der norwegischen Übersetzung „Kaptein Blåbjørns 13 1⁄2 liv“. Master Theses. Universität Bergen, 2020 (uib.no [PDF]).
  30. Drachengespräche - Hildegunst von Mythenmetz. In: YouTube. ZDF, abgerufen am 22. Juni 2022 (deutsch, Onlinezugriff).
  31. Walter Moers, David Groenewold: Adolf – Er ist wieder da!. GMC GmbH. Archiviert vom Original am 20. November 2012. Abgerufen am 17. November 2012.
  32. David Fogal: Neue Spinne erhält Namen aus Comic. Universität Bern, 19. April 2010, abgerufen am 23. Juni 2022.
  33. Neuentdeckung am Meeresgrund – AWI-Wissenschaftler benennen bislang unbekannte Unterwasserberge nach Nelson Mandela und einer Romanfigur aus „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“. In: awi.de. Alfred-Wegener-Institut, 19. Juni 2014, archiviert vom Original am 28. Juli 2020; abgerufen am 11. Januar 2022.
  34. Peter D. Wagner über die Ausstellung in Bad Mergentheim. Abgerufen am 16. März 2013.