Walter Pause

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Walter Pause (* 23. Juli 1907 in Heidelberg; † 6. Januar 1988 in Irschenhausen) war ein deutscher Schriftsteller und Bergsteiger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abschluss einer kaufmännischen Lehre ging Walter Pause zum Militär. Danach arbeitete er fünfzehn Jahre als Korrespondent, Werbeleiter und Redakteur bei Illustrierten. Er veröffentlichte über 150 Erzählungen, Glossen und Essays, bevor er im Alter von vierzig Jahren sein erstes Buch schrieb. Im Jahr 1952 schrieb er den Kommentar zu Luis Trenkers Kurzfilm Kleine Kletterfahrt.

Seine ab etwa 1960 veröffentlichten Bergbücher mit Routenbeschreibungen, Höhenprofilen, Skizzen und großformatigen Fotos vieler Fotografen setzten Maßstäbe. Bei einigen Bänden hat Pause mit anderen Autoren zusammengearbeitet, beispielsweise mit Jürgen Winkler bei dem Band Im extremen Fels. In seiner Buchreihe sind vereinzelt auch Werke erschienen, an denen er nur mitgewirkt hat, beispielsweise Im steilen Eis von Erich Vanis. Später hat sein Sohn Michael Pause einige Bände neu bearbeitet, beispielsweise die Münchner Hausberge oder die Zürcher Hausberge. 2015 erschien die erste Aktualisierung des Klassikers Im extremen Fels durch Christoph Klein, 2017 die Aktualisierung des Klassikers Wandern im Bayerwald durch Isabelle Auer.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit glücklichen Augen (1948)
  • Mit Gasolin durch Deutschland. Eine Reisefibel für besinnliche Kraftfahrer (1958)
  • 100 Genussklettereien in den Alpen (1960, später unter dem Titel Im schweren Fels)
  • Berg Heil (1961)
  • Abseits der Piste (1961)
  • Von Hütte zu Hütte (1962)
  • Wandern - bergab (1964)
  • Ski Heil (1964)
  • In Eis und Urgestein (1964)
  • Im Kalkfels der Alpen (1966)
  • Münchner Hausberge (1967)
  • Im extremen Fels (1970, zusammen mit Jürgen Winkler)
  • Klassische Alpengipfel (1974)
  • Lebenslänglich alpin (1974, Autobiografie)
  • Im leichten Fels (1979)
  • Wandern im Bayerwald (1969). Aktualisierung 2016 (durch Dr. Isabelle Auer)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]