Walter Remmers

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Walter Remmers auf einem Plakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1986

Walter Remmers (* 17. Oktober 1933 in Papenburg) ist ein deutscher Politiker der CDU. Er war Minister in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Remmers kam als Sohn eines Malermeisters und als jüngerer Bruder von Werner Remmers zur Welt. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Nach dem Abitur im Jahre 1954 studierte Remmers an der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaft. Das Erste Staatsexamen absolvierte er 1959. Nach der Referendarausbildung in Niedersachsen erfolgte das Zweite Staatsexamen in Hannover im Jahr 1963. Nachdem er bei der Staatsanwaltschaft Hannover und bis 1970 beim Landgericht Aurich tätig gewesen war, kam er als Amtsgerichtsrat nach Papenburg.

Remmers ist Mitglied des externen Sachverständigenrates der Georg-August-Universität Göttingen. Er ist seit 1984 Mitglied des Malteserordens; seit 1970 Mitglied, seit 1982 Diözesanleiter in der Diözese Osnabrück, seit 2004 Landesbeauftragter für Niedersachsen und seit 2007 Vizepräsident des Malteser Hilfsdienstes.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remmers war von der 7. bis 10. Wahlperiode (ab 1970) Mitglied des Niedersächsischen Landtages, nachdem er vorher auf kommunalpolitischer Ebene im Kreistag aktiv war. In der 8. Wahlperiode war er Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen und in der 9. Wahlperiode Vorsitzender des Ausschusses für innere Verwaltung.

Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung 1990 war er Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages.

Seit dem 22. Juni 1982 und bis zum 21. Juni 1990 war er Niedersächsischer Minister der Justiz. Vom 31. Oktober 1988 bis 8. November 1988 wurde er mit der Weiterführung der Geschäfte des niedersächsischen Innenministeriums beauftragt.

Sachsen-Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Remmers (4. von rechts, 1990)

Vom 2. November 1990 bis zum 28. November 1993 war er Justizminister, vom 15. Dezember 1993 bis zum 21. Juli 1994 Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Am 13. September 2001 wurde Remmers zum Vizepräsidenten des Landtags Sachsen-Anhalt gewählt. Seit 2002 gehört er dem Landtag nicht mehr an.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundespräsidialamt