Walter Süß (Historiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Walter Süß (* 1947) ist ein deutscher Historiker und Politikwissenschaftler. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Geschichte der DDR und des Ministeriums für Staatssicherheit.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Süß studierte Politikwissenschaften, Soziologie und osteuropäische Geschichte. 1973 schloss er das Studium als Diplom-Politologe ab.[1] 1979 promovierte er an der FU Berlin zum Dr. phil., seine Dissertationsschrift hatte die Betriebsorganisation in der UdSSR zwischen Oktoberrevolution und Zwangskollektivierung.[2] Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten zur Geschichte des sowjetischen Stalinismus am Osteuropa-Institut und zur vergleichenden Kommunismusforschung am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung an der FU Berlin.[1] Ab 1992 war Süß wissenschaftlicher Referent beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), wo er als Fachbereichsleiter in der Abteilung Bildung und Forschung wirkte.[1] Aus der BStU war er mit Stand 2019 emeritiert.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Süß: Der Betrieb in der UdSSR : Stellung, Organisation u. Management 1917 - 1932. Lang, Frankfurt am Main 1981, ISBN 978-3-8204-5868-8.
  2. Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Walter Süß bei perlentaucher.de