Walter Weiler

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Walter Weiler
Spielerinformationen
Geburtstag 14. Dezember 1903
Geburtsort WinterthurSchweiz
Sterbedatum 4. Mai 1945
Sterbeort Schweiz
Position Verteidiger
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
bis 1923
1923–1926
1926–1943
SC Veltheim
Le Havre AC
Grasshopper-Club Zürich
Nationalmannschaft
1926–1942 Schweiz 25 (3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Walter Weiler (* 14. Dezember 1903 in Winterthur; † 4. Mai 1945) war ein Schweizer Fussballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Walter Weiler kam am 14. Dezember 1903 in Winterthur zur Welt. Er wurde, wie auch sein älterer Bruder Max, von seinem älteren Bruder Eugen zum Fussball gebracht. Dieser wurde 1915 zum ersten Präsident des neu gegründeten SC Veltheim gewählt und zog seine fünf Brüder dorthin nach.

Walter verliess Veltheim mit 22 Jahren und wechselte zu Le Havre AC nach Frankreich. 1926 gab er sein Nationalmannschaftsdebüt und wechselte im gleichen Jahr auch zurück in die Schweiz zu den Grasshoppers, wo bereits sein älterer Bruder Max spielte. Dort blieb er dann auch bis zu seinem Karriereende 1943 und holte in dieser Zeit mit GC sieben Meistertitel (1927, 1928, 1931, 1937, 1939, 1942 und 1943) und zehn Cupsiege (1927, 1932, 1934, 1937, 1938, 1940, 1941, 1942, 1943 und 1944).

Kurz vor seinem Abgang bei Le Havre nahm er mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris teil und gewann dort mit der Mannschaft Silber. Auch im Aufgebot war er an den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam und an der WM 1934 in Italien.

1944 veröffentlichte er sein Buch «Fussball-Lehrgang für die Jugend: Techn. u. takt. Grundschule f. Fussballs», der Titel wurde ins Französische und Italienische übersetzt.

Weiler verstarb ein Jahr nach der Veröffentlichung des Buches am 4. Mai 1945 mit nur 42 Jahren an Herzversagen während einer Lektion für angehende Fussballtrainer, die er als SFV-Instruktor leitete.

Werke[Bearbeiten]

  •  Fussball-Lehrgang für die Jugend: Techn. u. takt. Grundschule f. Fussballs. Schweizer. Fussball- u. Athletikverb. (SFAV), 1944.

Quellen[Bearbeiten]

  •  Beat Jung: Max Weiler (25.9.1900–1.9.1969). Walter Weiler (14.12.1903–4.5.1945). In: Beat Jung (Hrsg.): Die Nati. Die Geschichte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft.. Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 978-3-89533-532-7, S. 367–368 (Lexikoneintrag).