Waltershofen (Freiburg im Breisgau)

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Wappen Freiburg
Wappen
Waltershofen
Freiburg im Breisgau
Stadtkreis Freiburg im Breisgau (FR)
Baden-Württemberg, Deutschland
Lage im Stadtkreis Freiburg
Basisdaten
Stadtteil mit Ortsverwaltung von Freiburg
Stadtteilnummer: 56
Gliederung: 1 Bezirk (560)
eingemeindet seit: 1. Juli 1972
Geografische Lage: 48° 1′ 26″ N, 7° 43′ 17″ OKoordinaten: 48° 1′ 26″ N, 7° 43′ 17″ O
Höhe: 200 m ü. NN
Fläche: 6,29 km²
Einwohner: 2.199 (31. Dezember 2013)
Bevölkerungsdichte: 359 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79112
Vorwahl: 07665
Adresse der
Verwaltung:
Ortsverwaltung Waltershofen
Schulhalde 12
79112 Freiburg
Internetauftritt: Freiburg-Waltershofen
Politik
Ortsvorsteher: Petra Zimmermann
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Niederalemannisch
Regionalvariante: Oberrheinalemannisch
Lokalvariante: Breisgau

Waltershofen ist ein Stadtteil mit eigener Ortsverwaltung der Stadt Freiburg im Breisgau. Er liegt ca. 15 km westlich der Stadt am Tuniberg in der Nachbarschaft zu den eigenständigen Gemeinden Gottenheim, Merdingen und Umkirch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie zur südlich gelegenen Ortschaft Opfingen, ebenfalls ein Stadtteil von Freiburg.

In Waltershofen leben 2199 Menschen (Dez. 2013). Die Fläche des Stadtteils beträgt 629,10 ha (Stand 31. Dezember 2010).

Der Partnerort ist Waltershofen im Allgäu.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Waltershofen im Jahr 1139. Während des Mittelalters gehörte das Dorf dem Kloster St. Märgen. Verschiedene Breisgauer Adelsfamilien, so die Schnewlin und die Dachswangen, waren die Ortsherren. Wegen Verarmung musste das Kloster St. Märgen diesen Besitz Ende des 15. Jahrhunderts verkaufen. Wechselnde Adelsfamilien herrschten weiter über den Ort, der 1806 an das Land Baden fiel und mit diesem 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Am 1. Juli 1972 wurde das Dorf nach Freiburg eingemeindet.[1] Ortsvorsteherin ist seit 2015 Petra Zimmermann.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelpunkt des Dorfes ist die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, die von Christoph Arnold in den Jahren 1816 bis 1819 im Weinbrenner-Stil erbaut wurde, nachdem die Pfarrei von Wippertskirch, welche auch die Kirche des Klosters Schuttern seit 1136 war, 1815 nach Waltershofen verlegt wurde. Die Kirche ist in Waltershofen an Stelle einer St. Margareten-Kapelle erbaut worden, die dort seit ca. 1270 stand.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waltershofen (Freiburg im Breisgau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 493.
  2. Hermann Brommer: Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul Freiburg-Waltershofen. Schnell und Steiner, München 1987.
Blick über Waltershofen in Richtung Freiburg und Schwarzwald