Wangen-Brüttisellen

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Wangen-Brüttisellen
Wappen von Wangen-Brüttisellen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Uster
BFS-Nr.: 0200i1f3f4
Postleitzahl: 8602 Wangen b. Dübendorf
8306 Brüttisellen
UN/LOCODE: CH BTL (Brüttisellen)
Koordinaten: 691170 / 251969Koordinaten: 47° 24′ 44″ N, 8° 38′ 48″ O; CH1903: 691170 / 251969
Höhe: 465 m ü. M.
Fläche: 7,90 km²
Einwohner: 7906 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 1001 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
26,6 % (31. Dezember 2018)[2]
Website: www.wangen-bruettisellen.ch
Dorfkern von Wangen ZH

Dorfkern von Wangen ZH

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Wangen-Brüttisellen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Uster des Kantons Zürich in der Schweiz. Bis 1976 wurde die Gemeinde offiziell Wangen (ZH) genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wangen liegt im Glatttal im nördlichen Teil des Bezirks Usters. Während der Ortsteil Brüttisellen praktisch komplett mit Zürichs Industrievororten Dietlikon und Wallisellen zusammengewachsen ist, wo sich insbesondere grosse Einkaufszentren mit modernen Wohnüberbauungen abwechseln, hat Wangen mit seinen Fachwerkbauten seinen ländlich-bäuerlichen Charakter weitgehend bewahrt. In Wangen befindet sich der geografische Mittelpunkt des Kantons Zürich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Grabhügel aus der Hallstattzeit (800–500 v. Chr.), der Wieslistein in Wangen und römische Funde im Gebiet Lindenbuck bei Brüttisellen zeugen von früher Besiedelung der Gegend.

1192 wurde Wangen von den Toggenburgern an die Johanniterkomturei Bubikon zu deren Gründung geschenkt. Von 1534 bis 1541 war der Reformator Ulrich Bolt Pfarrer in Wangen.[3] Im Jahr 1618 wurde Wangen an Zürich verkauft und die niedere Gerichtsbarkeit ging an den Landvogt von Kyburg.

Die beiden Teile Wangen und Brüttisellen (689955 / 253310)bilden seit 1831 eine politische Gemeinde.

Seit Anfang 2009 verfügt die schweizerische Flugsicherungsgesellschaft Skyguide über einen grossen Standort am Rand von Wangen zwischen Brüttiseller Kreuz und Militärflugplatz Dübendorf.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen vom Ortsteil Brüttisellen

Blasonierung

In Silber ein beblätterter grüner Hanfstängel mit goldenem Blütenstand.

Der Hanfstängel ist seit dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 1934 das Wappen von Wangen-Brüttisellen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsidentin ist Marlies Dürst-Weber (Forum, Stand 2014). Bis 2010 war Rolf Berchtold SVP Gemeindepräsident.

Mitglieder des Wangen-Brüttiseller Gemeinderats (2014–2018)
Name Amtsantritt Funktion Partei
Marlies Dürst-Weber 2002 / 2010 Gemeindepräsidentin / Präsidiales und Kultur Forum
Marco Gamma 2014 Hochbau und Planung FDP
René Zimmermann 2010 Gesellschaft / 1. Vizepräsident FDP
Martin Kull 2018 Tiefbau und Sicherheit Forum
Uwe Betz-Moser 2013 Bildung Forum
Claude Dougoud 2014 Finanzen und Soziales / 2. Vizepräsident SVP
Marco Bachmann 2018 Liegenschaften FDP

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66 "Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1978 ISBN 3-7643-0991-1 S. 583–604.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wangen-Brüttisellen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  3. Rudolf Bölsterli: Ulrich Bolt II. In: Vereinigung für das Zwinglimuseum in Zürich (Hrsg.): Zwingliana: Mitteilungen zur Geschichte Zwinglis und der Reformation. Band 1. Zürcher & Furrer, Zürich 1904, S. 179–180.