Ward Motor Vehicle Company

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Ward Motor Vehicle Company
Rechtsform Company
Gründung 1910
Auflösung 1965
Sitz Mount Vernon, New York, USA
Branche Kraftfahrzeuge

Ward Motor Vehicle Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Kraftfahrzeugen.[1][2][3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charles A. Ward gründete 1910 das Unternehmen im Stadtteil Bronx von New York City. Er begann mit der Produktion von Nutzfahrzeugen. 1913 kamen Personenkraftwagen dazu. Der Markenname lautete Ward.

1915 erfolgte der Umzug nach Mount Vernon, ebenfalls im US-Bundesstaat New York. 1916 endete die Pkw-Produktion.[1] Lastkraftwagen wurden je nach Quelle bis 1934 oder 1937[1][2] hergestellt und Aufbauten bis 1965[1][2].

Es gab keine Verbindung zur Ward Cyclecar Company, die zur gleichen Zeit ebenfalls Personenkraftwagen als Ward anbot.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen ausschließlich Elektroautos. Das einzige Pkw-Modell war nur als Coupé mit Platz für vier Personen erhältlich. Die Motorleistung wurde über eine Kardanwelle übertragen. Die Reichweite war mit 160 km angegeben. Der Neupreis betrug zunächst 2100 US-Dollar und im letzten Jahr 1295 Dollar.[1][2]

Die Nutzfahrzeuge hatten Elektromotoren von Westinghouse. Die Fahrzeuge waren mit bis zu 10 Tonnen angegeben.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1513 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1721 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ward Motor Vehicle Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1513 (englisch).
  2. a b c d George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1721 (englisch).
  3. a b Halwart Schrader, Jan P. Norbye: Das Lastwagen Lexikon. Alle Marken 1900 bis heute. Schrader Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01837-3, S. 184.