Wartenberg-Rohrbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wartenberg-Rohrbach
Wartenberg-Rohrbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wartenberg-Rohrbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 32′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Winnweiler
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 4,46 km2
Einwohner: 459 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67681
Vorwahl: 06302
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 080
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Webpräsenz: www.wartenberg-rohrbach.de
Ortsbürgermeisterin: Dagmar Schneider-Heinz
Lage der Ortsgemeinde Wartenberg-Rohrbach im Donnersbergkreis
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Über dieses Bild

Wartenberg-Rohrbach ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die viertkleinste Ortsgemeinde darstellt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde Wartenberg-Rohrbach liegt im Nordpfälzer Bergland im Südwesten des Donnersbergkreises an der Grenze zum Landkreis Kaiserslautern. Sie besteht aus den Ortsteilen Wartenberg im Norden und Rohrbach im Süden. Die räumliche Trennung beider Teilorte beträgt weniger als hundert Meter. Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Lohnsfeld, Münchweiler an der Alsenz, Sembach, Mehlingen und Otterberg. Durch das Siedlungsgebiet fließt der Lohnsbach, der ein linker Nebenfluss der Alsenz ist. ersterer nimmt von links den Lanzenbach auf, in den ebenfalls von links der Ellenbach mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahr 1522 zerstörte Burg Wartenberg war der Stammsitz des Adelsgeschlechts Kolb von Wartenberg. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Französischen Revolution gehörte Rohrbach zur Hälfte zur Herrschaft Kirchheim und Stauf; dort war der Ort dem Amt Alsenz unterstellt.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war die Gemeinde in das französische Département Donnersberg und in den Kanton Winnweiler eingegliedert. Infolge des Wiener Kongresses geörte der Ort 1815 zunächst zu Österreich. Ein Jahr später wurde er Bayern zugeschlagen. Von 1818 bis 1862 waren Wartenberg und Rohrbach Bestandteil des Landkommissariat Kaiserslautern, das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. Am 1. Dezember 1900 wechselte die Gemeinde in das neu geschaffene Bezirksamt Rockenhausen.

Ab 1939 war Wartenberg-Rohrbach Bestandteil des Landkreises Rockenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1961 hatte die Gemeinde insgesamt 286 Einwohner. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte die Gemeinde am 7. Juni 1969 zusammen mit den meisten anderen Orten des Kreises in den neu geschaffenen Donnersbergkreis. Drei Jahre später wurde sie Teil der Verbandsgemeinde Winnweiler.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wartenberg-Rohrbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Wartenberg-Rohrbach
Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot; rechts ein roter Balken begleitet von drei Kugeln (2:1), links ein silberner Rohrkolben gekreuzt mit einer silbernen Keule.“

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mühle am Schloßberg ist als Denkmalzone ausgewiesen; Mit der protestantischen Kirche existiert zudem ein Einzelobjekt, das unter Denkmalschutz steht.[3] Mit der Lindenallee zur Kirche befindet sich vor Ort zudem ein Naturdenkmal.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Napoleon wurde die Kaiserstraße Paris–Mainz durch den Ort geführt; die Bezeichnung blieb innerhalb der Gemeinde als Straßenname erhalten und ist heute Bestandteil der Landesstraße 401. Direkt südöstlich ist die Anschlussstelle Sembach der A 63, die von Kaiserslautern nach Mainz führt und die in Nord-Süd-Richtung durch die Gemarkung der Ortsgemeinde verläuft. In Münchweiler an der Alsenz befindet sich seit 1999 ein Haltepunkt der Alsenztalbahn.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wartenberg-Rohrbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. denkmallisten.gdke-rlp.de: Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler - Donnersbergkreis. Abgerufen am 8. August 2018 (PDF; 5,3 MB).